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Hacker shopping

Elektrogeräte, Bekleidung oder Haushaltsprodukte: Verbraucher finden online alles, was sie benötigen und meist noch billiger als im Handel. Doch das vermeintliche Angebot kann auch zur Falle werden.

Fake-Shops sehen auf den ersten Blick aus wie andere Online-Shops. Hinter den Schnäppchen verbergen sich aber Betrüger, die mit gefälschten Angeboten versuchen, ihre Kunde abzuzocken. Statt Markenprodukte zum Niedrigpreis gibt es dann billige Plagiate oder gar nichts. Wenn Nutzer mit Kreditkarte bezahlen, laufen sie zudem Gefahr, dass die Bankdaten verwendet oder weiterverkauft werden. Doch es gibt Anzeichen, die dabei helfen, einen seriösen Online-Shop von Fake-Seiten zu unterscheiden:

1. Niedriger Preis

Zwar müssen die Waren in Fake-Shops nicht immer extrem billig sein, jedoch sind die Preise häufig zu gut, um wahr zu sein. Wenn das Angebot extrem unter den üblichen Marktpreisen liegt, sollten Verbraucher lieber die Finger davonlassen.

2. Unseriöses Impressum 

Jede seriöse Website hat ein Impressum und Nutzer können dies leicht einsehen. Die Unternehmensidentität sollte klar und deutlich sichtbar sein. Ein Impressum muss die Adresse, einen Vertretungsberechtigten und eine E-Mail-Adresse sowie einen Verweis auf das Handelsregister mit entsprechender Nummer enthalten. Zwar lassen sich solche Angaben fälschen, doch eine Suchmaschine wird unter einem echten Namen und der Adresse einige Treffer finden. Verdächtig ist, wenn es keine Kontaktmöglichkeiten gibt oder nur eine Mail-Adresse bei einem großen Anbieter hinterlegt ist.

3. Falsche Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die AGBs werden oft nicht ganz durchgelesen. Wenn man aber ein schlechtes Gefühl hat, sollte man sich hiermit befassen. Sind die AGBs in schlechtem Deutsch verfasst oder fehlen ganz, ist das ein deutliches Erkennungszeichen für einen Fake-Shop.

4. Dubioser Domainname

Einen Domainnamen gibt es nur einmal. Deshalb besitzen Fake-Shops oft einen Namen, der zuvor von einer anderen Firma oder Institution genutzt wurde, die aber bereits geschlossen ist. Manchmal kopieren sie auch einfach einen bestehenden Shop und ändern den Namen minimal, z.B. mit einem Bindestrich oder wirren Buchstabenkombinationen. Außerdem sollten Nutzer aufpassen bei Domain-Namen die nicht auf „.de“ oder „.com“ enden. Das ist ein Hinweis auf einen Verkäufer aus dem Ausland.

5. Wenige Bezahlmöglichkeiten

Oft werden die Fake-Shops so gestaltet, dass zu Beginn viele Bezahlmöglichkeiten angeboten werden. Beim letzten Schritt der Bestellung bleibt jedoch nur noch eine Option – meist die Vorkasse. Zahlen per Vorkasse birgt das Risiko, dass das Geld vom Fake-Shop einbehalten wird und es gibt keinen Weg dieses zurückzufordern. Stimmt der Kontoname nicht mit dem Firmennamen überein oder ist das Konto gar im Ausland, sollten Nutzer den Kauf besser abbrechen.

6. Gefälschte Siegel

Die meisten Siegel wie TÜV Süd, Trusted Shops, BoniCert oder EHI stehen eigentlich für einen sicheren Einkauf. Oft verwenden Fake-Shops frei erfundene Siegel oder nutzen es unrechtmäßig. Die Echtheit ist für Verbraucher schwer zu erkennen. Werden Nutzer beim Anklicken nicht auf den Anbieter weitergeleitet, ist das kein gutes Zeichen. Zudem kann man überprüfen, ob die Firma auf der Seite des Siegelanbieters gelistet ist.

7. Exzellente Kundenbewertungen

Gute Bewertungen sind normalerweise ein gutes Zeichen. Doch bei übertriebenen Wertungen sollte man skeptisch werden, vor allem, wenn sie nur innerhalb des Shops existieren. Nutzer sollten den Namen des Shops in einer Suchmaschine eingeben und sich die Erfahrungen anderer Verbraucher mit dem Shop in unabhängigen Bewertungsportalen ansehen.

www.seo-kueche.de


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