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Online DatingDer gerade bekannt gewordene erneute Hack der Online-Kontaktbörse AdultFriendFinder macht einmal mehr deutlich, wie wichtig der Schutz besonders sensibler Daten im Netz ist. Avast Software gibt fünf Empfehlungen für den Datenschutz beim Online-Dating.

1. Den elektronischen Fußabdruck vorab prüfen

Im ersten Schritt sollten Anwender ihren Namen und auch den Benutzernamen für Portale, bei denen sie angemeldet sind, googeln. So lässt sich einfach herausfinden, welche Informationen bei Google über die eigene Person zu finden sind und sicherstellen, dass nur Inhalte auffindbar sind, die man auch teilen möchte. Zur Vereinfachung können Nutzer auch einen Google Alert für den eigenen Namen erstellen, damit sie immer sofort benachrichtigt werden, wenn neue Inhalte zur eigenen Person gefunden werden.

2. Einen zusätzlichen E-Mail-Account mit eigenem Passwort erstellen

Wer einen Dating-Account erstellt, sollte zur Sicherheit bereits einen Plan B im Hinterkopf haben. Es ist besser, einen Account zu erstellen, der nichts mit den anderen Internet-Profilen zu tun hat. Im Klartext: Einen neuen E-Mail-Account, Nutzernamen und Passwort. Es soll keine Verbindung hergestellt werden können zu den anderen Social-Media-Profilen. Stalker haben so nur Zugang zu einer E-Mail-Adresse und können an keine weiteren Informationen aus anderen Profilen gelangen.

3. Bilder ohne Geotagging verwenden

Häufig sind sich Nutzer gar nicht bewusst, dass Fotos den Aufnahmeort verraten können. Geotagging kann dazu führen, dass man dem potentiellen Partner nicht nur ein Selfie von sich schickt, sondern damit gleich verrät, wo man sich gerade befindet. Wer die Ortungsdienste bei der Kamera aktiviert hat, schickt die GPS-Koordinaten gleich mit. Also sollten Nutzer sich vergewissern, dass die Datei zunächst so umgewandelt wird, dass das Bild nicht mehr verrät, als es soll.

4. Eine zusätzliche Kreditkarte nutzen

Es ist empfehlenswert, für die Bezahlung des Dating-Services eine neue, zusätzliche Kreditkarte zu verwenden, die nicht mit den Hauptkonten verbunden ist. Dafür eignen sich beispielsweise Prepaid-Karten oder Kreditkarten von Internetbanken. Wenn die Plattform gehakt wird, ist die Gefahr weniger groß für die Anwender, da der Zugang zu den Hauptkonten versperrt ist. 

www.avast.com/de-de
 

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Matthias Stauch

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