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28.11.17 - 29.11.17
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In Frankfurt, Messe Kap Europa

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20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

ClosedBequem, schnell, einfach – das sind die zentralen Aspekte, die den Online-Handel für Kunden attraktiv machen: Das Einkaufsvergnügen ist praktisch grenzenlos. Rund um die Uhr. An sieben Tagen in der Woche. Die Folge ist eine zunehmende Abkehr der Konsumenten von lokalen Geschäften und Ladenzeilen.

Und nun setzen die Online-Händler noch eins drauf. Smart Commerce heißt das neue Zauberwort, das dem Kunden nicht nur jeden Wunsch von den Augen ablesen, sondern ihn auch gleich mit dem passgenauen Produkt versorgen soll. Steht der Einzelhandel vor dem Aus?

E-Commerce, Smart Commerce – lediglich ein neuer Name fürs gleiche Kind? Geht es nach Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer der deutschen medienakademie, ist dem keineswegs so. Denn Gerlach ist Verfechter eines ganz speziellen Credos: "E-Commerce ist tot, es lebe Smart-Commerce." Dahinter steckt einmal mehr der digitale Wandel, der in fast allen Lebensbereichen für Umdenken sorgt.

Smart Commerce: Schlau einkaufen

Im Zeitalter einer immer höheren Verfügbarkeit digitaler Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Co., ist der Kunde anspruchsvoller geworden. Auch gegenüber Online-Händlern, von denen der Konsument heutzutage mehr erwartet, als eine Produktübersicht mit bunten Bildchen, so Ekkehart Gerlach.

"Der moderne Verbraucher verfügt über Technologien, die ihm sehr schnell zu größter Transparenz verhelfen und diese will er nutzen. Er ist 'always on' und kann Informationen über das Internet permanent abrufen", sagt er. "Unternehmen stehen hier zunehmend in der Bringschuld. Wer nicht liefert, wird durch Abwanderung zur Konkurrenz abgestraft."

Smart Commerce: Ein Blick in die Zukunft

Produktbilder aus diversen Blickwinkeln oder Videos gehören daher inzwischen ebenso zum festen Bestandteil der jeweiligen Internetauftritte wie der interaktive Austausch mit anderen Kunden. Kaum ein Shop, der nicht durch ein Bewertungssystem zur Meinungsbildung seiner Konsumenten über die angebotene Ware beitrüge. Auch der zuweilen schon fast rituelle Austausch in einer Community ist längst Gang und Gäbe.

"Größere Macht gegenüber Herstellern hatten Verbraucher noch nie: Mit wenigen Mausklicks können sie den Ruf eines Produkts aufpolieren oder ruinieren", sagt Gerlach. "Letzteres können Unternehmen nur durch höchste Qualitätsansprüche und entsprechende Kontrollen vermeiden." Konsum wird also mehr und mehr transparent. Willkommen im Zeitalter des Smart Commerce.

Smart Commerce und der Einzelhandel

Nirgends ist dieser Wandel stärker zu spüren als im Online-Einzelhandel, der sich dem Kunden immer mehr anzunähern versucht – mitunter durch digitale Marketingmaßnahmen oder die Nutzung moderner Analyseverfahren, um die neuen, kritischen Kunden Stück für Stück besser zu verstehen. Erst kürzlich kam etwa aus dem Hause Zalando die Idee für ein Wetter-Widget, das Produkte passend zur Witterung am Standort des Kunden anzeigt. Doch das ist wohlgemerkt erst der Anfang eines immer smarter werdenden Konsumentenverständnisses.

Was das für den lokalen Einzelhandel heißt, ist aktuell schwer berechenbar. Wie wird sich die Digitalisierungswelle auf diesen auswirken? Kann die einzige Antwort darauf lauten, die inzwischen fast übermächtige Konkurrenz aus dem Internet durch den Ausbau und das Hochrüsten eigener digitaler Angebote zu übertrumpfen? Oder ist stattdessen ein komplettes Umdenken der bisherigen Geschäftsmodelle erforderlich?

Möglicherweise sind mobil optimierte Bezahlverfahren für das Restaurant oder den Einzelhändler um die Ecke eine Lösung. Die Firma MobiLab arbeitet beispielsweise an Mobile Payment-Lösungen, die den schnellen und sicheren Bezahlvorgang über das Smartphone möglich machen. Aber ist das der Weisheit letzter Schluss? Wohl kaum.

Darüber diskutieren auch beim cologne IT summit_ hochrangige Experten. Unter dem Motto "Smart Commerce: Ist Kaufen (24/7) des Pudels (Internet) Kern?" treffen Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung, Stephan Niggemeyer, Mitglied der Geschäftsleitung der Off Price GmbH, und Holger Ruban, CEO von Conrad Electronic SE, aufeinander.

"Der Einzelhandel wird nur das erste Glied in der Kette sein. Langfristig könnte sich die gesamte Wertschöpfungskette verändern – von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis hin zu Vertrieb und Service", mutmaßt Ekkehart Gerlach, der beim cologne IT summit das entsprechende Diskussionspanel moderieren wird. "Heutzutage den Kontakt mit den Kunden aufrechtzuerhalten, erfordert mehr als Marketing-E-Mails und eine Seite bei Facebook."

www.cologne-it-summit.de

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Otto Neuer

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