Onlineshop sichtbar machen

7 SEO-Maßnahmen mit denen Sie bei Google ganz vorne landen

Google-Ranking verbessern

Wenn die neue Webseite gelauncht und der Verkauf gestartet wird, die Besucherzahlen jedoch ausbleiben, ist das für Shopbetreiber nicht nur ärgerlich, sondern auch mit hohen Verlusten verbunden. Dabei liegt der Grund dafür meist in einem unzureichenden Ranking bei Google. Das kann jedoch gesteuert werden, weiß Phil Poosch.

“Viele Shopbetreiber glauben, dass die Suchmaschinenoptimierung eine einmalige Angelegenheit ist. Dabei ist das Gegenteil der Fall – wer SEO nicht regelmäßig betreibt, riskiert viele Webseitenbesucher und damit auch potenzielle Kunden”, erklärt der Spezialist für Suchmaschinenoptimierung. In diesem Artikel hat er 7 SEO-Maßnahmen zusammengefasst, die den Shopbetreibern helfen, bei Google besser zu ranken.

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1. Besucherquellen analysieren, um Optimierungspotenziale zu erkennen

Shopbetreiber sollten wissen, woher ihre Webseiten-Besucher kommen. Systeme wie Shopify können dafür entscheidende Daten liefern. So lässt sich genau aufschlüsseln, wie hoch der Anteil der Besucher ist, die beispielsweise durch Werbeanzeigen auf die Seite aufmerksam geworden sind, und wie hoch der Anteil der Nutzer ist, die durch die direkte Suchmaschinensuche die Seite besucht haben. Zum organischen Anteil gehören außerdem auch die Besucher, die durch Reaktionen auf Newsletter auf die Seite kamen. Für den SEO-Check ist allerdings der Anteil der Besucher interessant, die den Weg zum Onlineshop über eine Suchmaschine, wie Google, gefunden haben.

Auch mögliche Veränderungen der Besucherzahlen sagen viel über die Performance des eigenen Shops aus. Wenn die Besucherzahlen plötzlich sinken, sollten die letzten Änderungen auf der Webseite infrage gestellt werden. Generell spielen bei der Betrachtung der Daten die letzten vorgenommenen Veränderungen eine wichtige Rolle. Denn, wenn die Zahl der Besucher über Suchmaschinen ansteigt, haben die letzten Veränderungen einen wichtigen Anteil daran. Die entsprechenden Maßnahmen sollten dann auch in Zukunft weiterverfolgt werden.

2. Nutzerwege strategisch und möglichst einfach gestalten

Google Analytics stellt Shopbetreibern umfangreiche Daten zur Verfügung, aus denen auch Rückschlüsse auf die Nutzerwege gezogen werden können. Shopbetreiber können so herausfinden, wo ihre Kunden eingestiegen sind und wo sie eine Seite verlassen haben. Daraus kann beispielsweise abgeleitet werden, wie Produkte oder Seiten von Besuchern angenommen und welche Produkte besonders stark nachgefragt werden.

Es lässt sich jedoch auch ableiten, welche Artikel nicht angenommen werden. Wenn die Besucher beispielsweise beim Produkt A landen und dann lieber ein anderes kaufen, ist das eine klare Information: Der Betreiber sollte sich in dem Fall mehr dem ersten Produkt widmen und herausfinden, weshalb die Besucher bei diesem abspringen. Damit Besucher den eigenen Shop auch immer wieder besuchen, sollte ihre Reise so einfach wie möglich gestaltet werden. Dabei sollten die Nutzerwege strategisch geplant werden.

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3. Den Markt analysieren und Erkenntnisse für den eigenen Shop nutzen

Die Marktanalyse, also der Blick auf die Wettbewerber, ist essenziell. Der Blick auf die Aktivitäten der Mitstreiter sollte regelmäßig erfolgen: Welche Inhalte wurden hinzugefügt? Was machen andere Shopbetreiber besser? Bieten sie auf ihrer Seite ein Lexikon oder ein Glossar, in dem Kunden Antworten auf Fragen erhalten? Wie sind ihre Produktseiten aufgebaut? Betreiben sie auch einen Blog? Kostenlos zur Verfügung gestellte inspirierende Inhalte können den Erfolg eines Onlineshops erheblich steigern.

Auch hier sollte dann geprüft werden, wie häufig neue Inhalte geteilt werden. Ein weiterer Punkt ist die Kategorisierung der Produkte. Wie kategorisieren die Wettbewerber ihre Produkte und wie unterscheiden sie sich zum eigenen Shop? Auch sollte analysiert werden, wie plausibel die Seiten der Mitstreiter aufgebaut sind und ob es besondere Aspekte gibt, die auch auf der eigenen Seite eingebaut oder berücksichtigt werden sollten.

Wenn beim Wettbewerb Kunden in nur zwei Klicks zum Ziel gelangen, während beim eigenen Shops zehn Klicks nötig sind, gibt es Handlungsbedarf. Das gilt auch, wenn eine konkurrierende Seite in den Suchergebnissen bei Google immer vor dem eigenen Auftritt rankt. Möglicherweise liegt das daran, dass die Konkurrenz eine bessere Webseitenstruktur aufweist. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Marktanalyse können als Inspiration für den eigenen Shop genutzt werden. Außerdem können Shopbetreiber so sicherstellen, dass sie stets wettbewerbsfähig und am Puls der Zeit sind.

4. Nachgefragte Produkte als Orientierung für verkaufsschwache Produkte nutzen

Wenn im eigenen Shop 200 verschiedene Stühle angeboten werden – sich einer jedoch deutlich besser verkauft als alle anderen, weist das auf eine erfolgreiche Vermarktung hin. Diese kann gegebenenfalls dann auch auf die verkaufsschwächeren Produkte übertragen werden. Shopbetreiber sollten jedoch vorab entscheiden, ob sie sich lieber auf das verkaufsstarke Produkt verlassen oder mit weiteren Produkten nachziehen wollen.

Entscheiden sie sich für Letzteres, ist es ratsam, die Optimierungspotenziale voll auszuschöpfen, indem die Produktbeschreibungen und Fotos entsprechend angepasst und interne Verlinkungen hinzugefügt werden. Dabei ist stets auf eine hohe Professionalität der Texte und Bilder zu achten sowie auf Backlinks, die auch zu dem Produkt passen. Auf diese Weise schaffen es die Shopbetreiber, ein Produkt besser zu vermarkten.

5. Ergebnisse auf Google prüfen und durch Rich Snippets anreichern

Durch die Verwendung von sogenannten Rich Snippets lassen sich Ergebnisse auf Suchmaschinen deutlich attraktiver gestalten, wodurch sich auch das eigene Ranking auf Google verbessert. Google bietet nicht nur die klassische Darstellung an, bei der Nutzer nur einen blauen Titel mit einer schwarzen Beschreibung sehen: Seit einiger Zeit können bei der Suchmaschine auch weitere verkaufsfördernde Elemente einbezogen werden.

Dazu gehören beispielsweise Produktvideos, Beschreibungen, Verfügbarkeiten oder Preisspannen. Der Vorteil liegt in einer dominanten Darstellung des Suchergebnisses, wodurch Nutzer eher darauf aufmerksam werden. Für Händler ist die Verwendung von Rich Snippets daher eine optimale Maßnahme, um besser wahrgenommen zu werden. Außerdem können auch Bilder oder Bewertungen von Kunden in die Suchergebnisse bei Google einfügt werden. Shopbetreiber sollten regelmäßig prüfen, wie ihr Produkt in den Suchergebnissen bei Google dargestellt wird und dieses gegebenenfalls optimieren.

6. Eine passende Backlink-Strategie wählen

Die Konkurrenz am Online-Markt ist groß. Dementsprechend gibt es auch unzählige Angebote, von denen sich Shopbetreiber abheben müssen, um sichtbar zu bleiben. Eine weitere Maßnahme, um die Sichtbarkeit zu gewährleisten, ist das strategische Setzen von Backlinks. Hier ist jedoch entscheidend, dass die Links auch zum eigenen Produkt und der Marke passen und nicht unbedacht gewählt werden. Ein erfahrener SEO-Berater kann hier professionelle Unterstützung bieten und bei der Auswahl der Links den entscheidenden Impuls geben.

7. Das Reporting nie aus den Augen verlieren

Alle gewonnenen Daten sollten stets im Auge behalten und logisch miteinander verknüpft werden. So entstehen Zusammenhänge, die klare Aussagen über das eigene Geschäft ermöglichen. Shopbetreiber können so erkennen, welche Produkte angenommen werden und wo noch Optimierungspotenzial besteht. Auch das Kundenfeedback gibt wichtige Informationen, die für die Optimierung des Webauftritts essentiell sind. Zudem ermöglichen die gesammelten Daten einen umfassenden Blick auf den Markt. Des Weiteren können sich Shopbetreiber auf “Google Trends” über aktuelle und relevante Themen informieren, die sie auf ihrer Webseite einfließen lassen können. So bleiben Onlinehändler auch auf lange Sicht wettbewerbsfähig und können sich den Veränderungen am Markt leicht anpassen.

Phil Poosch Poosch Consulting GmbH

Phil Poosch

Poosch Consulting GmbH -

Geschäftsführer

Phil Poosch berät und begleitet B2B Unternehmen auf dem Weg zum digitalen Erfolg. Dabei hat er sich auf die Online-Positionierung und Neukundengewinnung spezialisiert und zeigt seinen Kunden, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und Wachstumspotenziale über das Internet nutzen können.
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