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Shopsystem

Mit ihren unzähligen kleinen Elementen stellt die menschliche DNS das Fundament für das intelligente Wesen dar, das wir heute sind. Doch ebenjene kleinen Unterschiede machen nicht nur jeden Menschen zu etwas Einzigartigem und Besonderem, auch für Unternehmer spielen solche Feinheiten eine wichtige Rolle.

Neben den sogenannten SCA (Sustainable Competetive Advantages), der einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil beschreibt, gilt es auch die Basiskompetenzen zu erkennen. Genau diese Bestandteile stellen die Unternehmens-DNS dar, dessen volles Potenzial erst mit einer speziell angepassten IT-Infrastruktur erreicht wird. Diese Unternehmens-DNS bildet sich aus der Organisation und der Historie der Firma, dem Geschäftsmodell und vor allem aus den Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie dem faktischen Verständnis der Mitarbeiter von dem eigenen Unternehmen, dem Markt und den Kunden. „Der Webshop, der in vielen Fällen als erster Kontaktpunkt zwischen Kunden und Unternehmen agiert, spielt eine entscheidende Rolle“, weiß Andreas Köninger, Vorstand der SinkaCom AG, ein Spezialist für Digitalisierung. Beim Aufbau eines neuen E-Commerce-Kanals stehen Unternehmen vor der Qual der Wahl des passenden Anbieters und Systems. Je nach Branche und Anwendungsgebiet lohnt es sich, eine individuelle Lösung entweder von der eigenen IT-Abteilung – sofern vorhanden – oder von einem externen Dienstleister nach den eigenen Wünschen bauen zu lassen. Während für lokale Einzelhändler oftmals ein Webshop „von der Stange“ die Anforderungen bereits erfüllt, benötigt der Fachhändler für Industriegüter eine Lösung, die unter anderem eine spezielle Anbindung an das eigene Warenwirtschaftssystem ermöglicht.
 

Umfangreiche Analyse

Auf die Wahl des richtigen Systems nimmt die DNS des Unternehmen entscheidenden Einfluss: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Welche Mitarbeiter sind für welche Vorgänge entscheidend? In welcher Form geschieht der Kontakt mit den Lieferanten? „Erst wenn ein Betrieb sich seiner eigenen Genetik bewusst ist und die wertschöpfenden Prozesse erkennt, sollte der Entscheidungsprozess begonnen werden“, erzählt Andreas Köninger. „Nur ein optimaler Fit von eigener DNS und dem Store führt langfristig zum Erfolg. Dabei darf es auf keinen Fall geschehen, dass das Geschäftsmodell an das System angepasst wird.“ Folgend gilt es die eigenen Erwartungen an den neuen E-Commerce-Kanal zu definieren: Dient der Onlineshop nur als zusätzlicher Vertriebskanal oder ist dieser der Dreh- und Angelpunkt des Betriebs? Werden bestimmte Funktionen benötigt oder reicht eine einfache digitale Regalverlängerung? Und wie viele Ressourcen kann ich an das Projekt binden? Ebenjene Fragen heißt es zu beantworten und die erlangten Erkenntnisse zu priorisieren und zu sortieren.


Was wird benötigt?

Abhängig von der eigenen Betriebsstruktur und Unternehmensgröße fallen die Anforderungen an einen solchen digitalen Einkaufsort sehr unterschiedlich aus. Besitzen KMUs sowohl Ladengeschäft als auch digitalen Einkaufsplatz, so muss für nachhaltig effiziente Prozesse eine reibungslose Synchronisation beider Vertriebskanäle gewährleistet sein. „Eine Anbindung des Onlineshops an die bereits vorhandene IT-Infrastruktur gilt als unumgänglich – ganz gleich, ob beim Warenwirtschaftssystem, das auf Anhieb meldet, wenn ein Produkt nicht mehr verfügbar ist, oder bei einer Verbindung mit der Buchhaltung, die automatisiert eine versandfertige Rechnung erhält“, sagt Andreas Köninger. Darüber hinaus ermöglichen Funktionen wie ein Gutschein- beziehungsweise Promotionshandling oder verschiedene Versandarten eine hohe Kundenzufriedenheit. Ob und wie erfolgreich sich solche Funktionen präsentieren, lässt sich mit passenden Tools evaluieren. Fehlen Know-how, Zeit und Co., helfen Digitalisierungsexperten bei der Planung, Umsetzung und Pflege. Basierend auf der eigenen Genetik und aufbauend auf den benötigten Anforderungen wird gemeinsam mit dem Kunden die passende Lösung implementiert.

 

Andreas Köninger, Vorstand
Andreas Köninger
Vorstand, SinkaCom AG
Bildquelle: SinkaCom AG

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