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Eine neue repräsentative YouGov-Studie im Auftrag von The Trade Desk zeigt Chancen für eine branchenweite Kooperation, um Verbrauchern mehr Informationen und Kontrolle über die Verwendung ihrer Daten zu geben.

Fast drei Viertel (71 Prozent) der Deutschen haben das Gefühl, die Kontrolle darüber verloren zu haben, wie die eigenen Daten im Internet genutzt werden. Die große Mehrheit (73 Prozent) der deutschen erwachsenen Internetnutzer zeigt sich insgesamt besorgt darüber, wie die Daten gesammelt und verwendet werden. Gleichzeitig sind 71 Prozent der Meinung, dass die Informationen, die sie über die Verwendung ihrer Daten im Internet erhalten, nur schwer zu verstehen sind. Und das trotz gesetzlicher Änderungen, die vor fast drei Jahren in Kraft traten, um die Kontrolle und das Verständnis der Verbraucher in Bezug auf Daten zu verbessern. 

Dieser Mangel an Verständnis für die Verwendung der eigenen Daten senkt deutlich die Bereitschaft, diese Daten für die kostenlose Nutzung von Services anzugeben. Das wiederum gefährdet die Zukunft von Online-Publishern, die von den Einnahmen aus datengesteuerter Werbung abhängig sind. Gleichzeitig zeigten sich die befragten deutschen Nutzer sehr wissbegierig im Hinblick auf die Verwendung ihrer Daten: 80 Prozent gaben an, dass sie gerne besser verstehen würden, welche Daten beim Surfen im Internet gesammelt werden. Zudem wären fast drei Viertel (73 Prozent) damit einverstanden, dass ihre Daten für Werbung genutzt werden, wenn sie mehr Kontrolle über deren Verwendung hätten. 

Die Studie zeigt auch, dass Paywalls und anderweitige Eingaben von Informationen die Verbraucher frustrieren und sie dazu bringen, Inhalte auf anderen Websites zu suchen. Während die Mehrheit der Deutschen Erwachsenen (58 Prozent) versteht, dass Werbung eine wichtige Rolle dabei spielt, Apps und Websites weiterhin frei verfügbar zu halten, ärgern sich 84 Prozent der deutschen Online-Nutzer, wenn sie aufgefordert werden, für ein Abonnement zu zahlen, um Inhalte freizuschalten. Darüber hinaus empfinden 80 Prozent das Gleiche, wenn sie aufgefordert werden, einen Account zu erstellen, um auf die Websiteinhalte zugreifen zu können. Fast acht von zehn (79 Prozent) würden es vorziehen, auf Websites zuzugreifen, ohne für jede Seite ein eigenes Konto erstellen zu müssen – je weniger Zeit mit der Eingabe von Daten verbracht wird, desto besser. 

Allerdings sind 72 Prozent der Deutschen eher bereit, ein Konto bei einer Marke zu erstellen, wenn diese klare Informationen über die Verwendung ihrer Daten liefert. Weitere 71 Prozent werden nur dann ein Konto bei einer Marke erstellen, wenn sie darauf vertrauen, dass diese ihre persönlichen Daten schützt. Dies macht noch einmal deutlich, dass es für die Branche von entscheidender Bedeutung ist, offen darüber zu sprechen, wie Daten verwendet werden und den Nutzern mehr Kontrolle zu geben. 

Lukas Fassbender, General Manager DACH bei The Trade Desk, kommentiert die Ergebnisse: “Diese Studie zeigt sowohl einen besorgniserregenden Mangel an Vertrauen in die Online-Datenerfassung, als auch ein starkes Bedürfnis der Deutschen, besser zu verstehen, wie das System funktioniert. Als Branche haben wir die Möglichkeit den Verbrauchern das zu geben, was sie eindeutig wollen: mehr Transparenz, bessere Kontrolle und eine klare Kommunikation. Wenn wir den Nutzern mehr Informationen zur Verfügung stellen, schafft das Vertrauen und es beflügelt den Datenaustausch. Das wiederum ist entscheidend, damit Inhalte, die wir alle jeden Tag genießen, weiterhin kostenlos verfügbar sind.” 

Fassbender ergänzt weiter: "Die bevorstehende Abschaffung von Third Party Cookies übt Druck auf die Branche aus, eine bessere Identitätslösung einzuführen, die die Privatsphäre schützt, und dabei für die Verbraucher einfach zu verstehen und zu kontrollieren ist. Das ist es, was die Entwicklung von Unified ID 2.0 vorantreibt, die den Werteaustausch von relevanter Werbung und kostenlosen Inhalten beibehält, während sie dem Verbraucher die Kontrolle gibt. Unified ID 2.0 ist eine branchenweite Open-Source-Lösung; eine neue gemeinsame Währung für das Internet, die das Erlebnis für alle verbessert – für Werbetreibende, Publisher und Verbraucher gleichermaßen." 

Methodik: 

Im Januar 2021 hat The Trade Desk bei YouGov eine repräsentative Umfrage unter 2.065 Verbrauchern im Alter von 18+ Jahren in Deutschland in Auftrag gegeben, um die Verbraucherperspektive zu Datenschutz, Sicherheit und Dimensionen des Werteaustauschs im Internet zu erfassen. Die Umfrage wurde vom 8. bis 11. Januar 2021 online durchgeführt. Die Zahlen wurden gewichtet und sind repräsentativ für alle deutschen Erwachsenen (ab 18 Jahren).

thetradedesk.com
 


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