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B2B kontra B2C? B2X!

Viele E-Commerce Plattformen sind auf Endverbraucher ausgerichtet. Business-Prozesse und B2B-E-Commerce haben jedoch andere Anforderungen – beispielsweise in Bezug auf Zielgruppen und handelnde Personen, Geschäftstreiber, Kundenansprache und Vertrieb, Pricing, Kaufentscheidung und -zyklen.

Die Anforderungen im B2C- und B2B-Bereich sind unterschiedlich

Bild 2: Die Anforderungen im B2C- und B2B-Bereich sind unterschiedlich (Quelle: AOE)

Aufgrund der signifikanten Unterschiede zwischen B2B und B2C gibt es meist nur Lösungen, die entweder das eine oder das andere gut können. Dabei muss dies nicht zwangsläufig so sein. Letztendlich dient eine digitale Plattform ja dem Management von Beziehungen. Hierzu zählen Verkauf und Einkauf, Dienstleistungen, Kundenservice – und vieles mehr. Wichtig ist nicht so sehr die Unterscheidung zwischen End- und Geschäftskunden. Vielmehr muss sichergestellt sein, dass alle Beteiligten Zugriff auf die gleichen Informationen haben und die Prozesse für alle transparent sind, dass Datenaktualisierungen in Echtzeit und auf allen Plattformen, Datenbanken und Endgeräten synchron erfolgen.

Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir eine Multi-Merchant-Business-Plattform entwickelt, die wir die AOE B2X Commerce Cloud nennen. Die Lösung ermöglicht digitalisierte Prozesse und E-Commerce kanalübergreifend für verschiedene Kundengruppen – über eine einzige Plattform. Dabei steht das „X“ für die jeweilige Zielgruppenperspektive, womit wir auch ausdrücklich Partner (B2P) und Mitarbeiter / Employees (B2E) miteinbeziehen – nicht nur Endkunden und Geschäfte.

Die B2X Commerce Cloud ermöglicht digitalisierte Prozesse und E-Commerce für verschiedene Kundengruppen über eine einzige Plattform

Bild 3: Die B2X Commerce Cloud ermöglicht digitalisierte Prozesse und E-Commerce für verschiedene Kundengruppen über eine einzige Plattform (Quelle: AOE)

Zwei Use Cases

Wie und wo finden Omnichannel-Plattformen, mit denen Unternehmen verschiedene Zielgruppen ansprechen können, konkret Anwendung? Die Use Cases gehen weit über das simple Einkaufen hinaus. Zwei Beispiele machen deutlich, was es heißt, das Management von Geschäftsbeziehungen in die Zukunft zu tragen.

Die digitale Plattform als Marktplatz: Durch Lead-Management wird der Anbieter zum Vermittler

Durch die Marktplatz-Funktion können Unternehmen das Lead-Management über die B2X-Plattform steuern. Dienstleister loggen sich auf der Plattform ein und sind in der Lage, Leads potenzieller Kunden einzusehen. Bei Übernahme eines Auftrages verpflichtet sich der Dienstleister zur Durchführung des Auftrags und muss sich direkt beim Kunden melden. Die Dienstleister tragen im Portal ihre Leistungen und Aufwände ein, was für transparente Leistungsnachweise und Vergleichbarkeit der Dienstleister sorgt. Auftragsabrechnung, Rechnungsstellung und mögliche Folgeaufträge erfolgen durch die Dienstleister oder den Unternehmensvertrieb.

Vertrieb via Drop Shipment

Durch Drop Shipment können Unternehmen Waren verkaufen, die sie überhaupt nicht auf Lager haben. Die Produkte werden direkt auf der digitalen B2X-Plattform bestellt, die dann die Auslieferung durch Drittanbieter an die gewünschte Adresse veranlasst. Das Unternehmen fungiert dabei nur beratend und vertrieblich. Bezahlung und Fulfillment laufen automatisiert über die Plattform. Dies ermöglicht einen effizienten Vertrieb; Produkte sind immer verfügbar und das Unternehmen spart Ressourcen und Lagerflächen.

Fazit

Unabhängig davon, mit welcher Lösung Unternehmen ihre Geschäftsanforderungen erfüllen und ihre Digitalisierung vorantreiben: E-Commerce – im Sinne eines „Transaktionsportals“ – kann nur dann erfolgreich sein, wenn Vertrauen besteht. Vertrauen in die individuelle Software, Vertrauen in die umfassende, maßgeschneiderte Lösung und Vertrauen in den Anbieter. Um allen Zielgruppen im gleichen Maße gerecht zu werden, braucht es tatsächlich eine E-Commerce-Lösung, die alles kann – denn der Kunde ist überall.

Steven Bailey, Chief Strategy Officer
Steven Bailey
Chief Strategy Officer, AOE GmbH
Steven Bailey verfügt über eine langjährige Expertise in der digitalen Transformation internationaler Unternehmen und der Entwicklung ihrer Business- und IT-Visionen. Als Chief Strategy Officer verantwortet er bei AOE das Business Development und die Kundenberatung im Bereich Digitalisierungs- und Omnichannel E-Commerce-Strategien. 
Ein Schwerpunkt dabei: die Entwicklung von B2X-Transaktionsportalen und mobilen Lösungen, die es Unternehmen möglich machen, neue Geschäftsmodelle abzubilden und nachhaltige Umsatzströme zu generieren. 
Die von ihm betreuten Kunden umfassen die gesamte Branchen-Bandbreite – von Groß- und Einzelhandel über Aviation, Automotive und Industrie bis zu Life Science und Telco. 
Ergänzend blickt der gebürtige Brite auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in International Brand Communications zurück und hat zahlreiche Corporate Design-Preise gewonnen. 

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