Backup & Recovery für Mittelstand und Enterprise

Marktüberblick Backup-Software

Marktüberblick Backup-Software
Collage: speicherguide.de und die jeweiligen Hersteller

Acronis Cyber Protect

Neben seinem Angebot für Privatanwender und KMUs wendet sich der Hersteller auch an professionelle Anwender: Acronis Cyber Protect will dabei durch besonders benutzerfreundliches Backup für Unternehmen jeder Größe punkten. Das Tool sichert Cloud-Workloads, Hypervisor-Umgebungen, Applikationen und Mobilgeräte. Dazu werden über 20 Plattformen unterstützt. Ergänzt wird es durch Acronis Disaster Recovery (as-a-Service) und durch Acronis Cloud Storage.

Cyber Protect beherrscht Instant, Universal, automatisiertes Bare-Metal und Remote-Recovery, vmFlashback, Blockchain-Verarbeitung, Deduplizierung und kann Validierungs-, Konsolidierungs- und Replikations-Prozesse auf andere Systeme auslagern, um Produktiv-Ressourcen zu schonen. Zudem ist ein proaktiver Ransomware-Schutz auf Basis von maschinellem Lernen (ML) integriert. Ebenso unterstützt es Cloud-zu-Cloud-Backup von Microsoft Office 365-Daten und G Suite sowie die Auslagerung von VMware-VM-Snapshots.

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Die Acronis-Software steht im Ruf einer Mittelstandslösung, ist aber auch im Enterprise-Segment gefragt, wenn die Datensicherung in der Cloud/SaaS ergänzt wird durch On-Premises. Demnach punktet die Software durch einfache Handhabung und überschaubare Kosten. Die Essentials-Suite ist ab 59 Euro erhältlich, Unternehmens-Lizenzen erreichen aber auch dreistellige Bereiche und höher pro Server oder Virtual Host. Kostenlose Testversionen sind verfügbar.

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Altaro VM Backup

Altaro VM Backup unterstützt die Sicherung von Hyper-V- und VMware-Maschinen und ermöglicht ein lokales Backup auf einen Netzwerk-Share sowie mehrere Offsite-Kopien sowohl an einen anderen Altaro-Server als auch an unterschiedliche Cloud-Anbieter wie Amazon S3, Azure oder Wasabi.

Lizenzen werden per Backup-System ausgegeben, weder per CPU noch per Kern oder nach Workload. In der Unlimited Edition beginnt der Preis bei 595 Euro netto pro Backup-Host.

Lesen Sie mehr in der Produkt-Review auf speicherguide.de.

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Arcserve Backup und UDP

Arcserve Backup undUnified Data Protection (UDP) für mittlere und große Unternehmen basiert auf den Wurzeln von Arcserve Backup und letztlich auf der Weiterentwicklung des Erbes von CA Technologies. In der Regel findet die Software eher Anwendung bei mittelständischen Anwendern, große Oracle-Umgebungen beispielsweise sind eher die Ausnahme, glaubt man den Analysten. Der Hersteller verspricht Ransomware-Schutz On- und Off-Premises und orchestrierte Wiederherstellung.

Arcserve UDP kombiniert Image-basiertes Backup, Disaster-Recovery-Technologien und Deduplizierung zu einer Komplettlösung. In Zentrale und Außenstellen werden dazu Recovery-Point-Server (RPS) installiert, über den die Host-Plattformen angebunden werden. Die RPS kommunizieren dann mit Disaster-Recovery- und Cloud-Zielen, die sich als Shared-Folder ansprechen lassen.

Zur Liste unterstützter Plattformen gehören Windows, Linux, Amazon EC2, Microsoft Azure, Office 365 (Exchange Online, SharePoint Online und OneDrive for Business), Exchange, MS SQL, Dateiserver, Microsoft IIS, Active Directory, Oracle Database, PostgreSQL, VMware vSphere (agentenlos), Hyper-V (agentenlos) und Nutanix AHV.

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Michael Baumann, speicherguide.de

Michael Baumann

speicherguide.de -

Redaktion

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