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Kommentar Social Media

Kommentare von Nutzern auf sozialen Plattformen wie Twitter und Facebook können Faktencheck-Software austricksen. Dadurch ist es Angreifern möglich, korrekte Infos als Fake News zu brandmarken, obwohl sie nicht die Urheber von Postings sind.

Das haben Forscher an der Pennsylvania State University festgestellt.

Fake News als echt ausgeben

"Feindselige Akteure müssen nicht einmal den Titel oder Inhalt eines Artikels ändern, auf den sie es abgesehen haben. Stattdessen können sie einfach zufällige Social-Media-Accounts verwenden, um boshafte Kommentare zu schreiben. Dadurch ist es möglich, eine echte Geschichte als unwahr zu verleumden und auch Fake News als echt auszugeben", sagt Studienleiter Thai Le.

Die Forscher haben ein Modell namens "Malcolm" erstellt, das automatisch Kommentare erstellt, die für einen Artikel relevant sind und die Wahrheit von Artikeln anzweifeln. Durch Tests mit Menschen konnte das System seine Kommentare so optimieren, dass sie authentisch wirken. Bei fünf verschiedenen Faktencheck-Softwares hat das Forscher-Team Malcolm eingesetzt.

User-Interaktion ist Schwachpunkt

In etwa 93 Prozent der Fälle konnte Malcolm die Systeme austricksen und dazu führen, dass echte Artikel als falsch gekennzeichnet wurden. Den Wissenschaftlern zufolge ist diese Methode der Verbreitung von Fake News effektiv, weil Täter dabei nicht ihre eigenen Inhalte verwenden müssen. Die Abhängigkeit von User-Interaktionen sei daher ein großer Schwachpunkt von sozialen Medien.

www.pressetext.com


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