Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Blockchain Summit
26.03.19 - 26.03.19
In Frankfurt, Kap Europa

ELO Solution Day München
27.03.19 - 27.03.19
In Messe München

Hannover Messe 2019
01.04.19 - 05.04.19
In Hannover

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

ACMP Competence Days München
10.04.19 - 10.04.19
In Jochen Schweizer Arena GmbH, Taufkirchen bei München

Anzeige

Anzeige

Knapp ein Jahr, nachdem Amazon von einem US-Bundesgericht schuldig gesprochen wurde, Nutzern - darunter viele Kinder - illegale Rechnungen für unautorisierte In-App-Einkäufe gestellt zu haben, beendet der Online-Händler den Rechtsstreit mit der Federal Trade Commision (FTC).

Diese hat nun wissen lassen, dass der E-Commerce-Riese seine Berufung gegen das vom April 2016 stammende Urteil fallengelassen hat. Damit wird der US-amerikanischen Bundeshandelskommission zufolge der Weg frei für saftige Refundierungszahlungen in Höhe von über 70 Mio. Dollar (rund 65,5 Mio. Euro).

Konsumentenschützer zufrieden

"Dieser Fall demonstriert sehr eindrucksvoll etwas, das eigentlich für alle Unternehmen ein fundamentales Grundprinzip darstellen sollte", erklärt Thomas Pahl, amtierender Leiter der Abteilung Konsumentenschutz bei der FTC: "Man muss immer sicherstellen, dass man die Zustimmung des Konsumenten einholt, bevor man ihm eine Rechnung stellt."

Doch genau das ist der Vorwurf, den die Konsumentenschützer im vergangenen Jahr erfolgreich vor Gericht gegen Amazon eingebracht haben. "Das Gericht hat damals entschieden, dass Amazon illegalerweise Nutzern eine Rechnung für unautorisierte In-App-Einkäufe gestellt hat, die vor allem von Kindern während der Verwendung von mobilen Apps wie etwa Online-Spielen getätigt worden sind, die über den App Store des Unternehmens heruntergeladen wurden", fasst die FTC zusammen.

"Genaue Details folgen" laut FTC

Nun sei der Online-Händler zur Einsicht gekommen und habe angekündigt, keinerlei Berufung gegen das Urteil mehr anzustreben. "Damit wird der Weg für betroffene Konsumenten freigeräumt, Refundierungszahlungen von Amazon einzufordern", betont die US-Handelskommission. Insgesamt gehe es dabei um mehr als 70 Mio. Dollar, die zwischen November 2011 und Mai 2016 mithilfe von In-App-Einkäufen umgesetzt worden sind.

Wann genau der Refundierungsprozess losgehen soll, ist im Moment aber noch unklar. Laut Informationen der FTC könnte er aber schon "in Kürze" starten. Am Ende könnte es für Amazon teuer werden. Denn ein Ansuchen des Online-Händlers, geschädigte Kunden lediglich in Form von Geschenkgutscheinen abzuspeisen, ist bereits im November vergangenen Jahres von einem US-Bezirksgericht abgeschmettert worden. "Genaue Details zum Refundierungsprogramm, das Amazon umsetzen wird, folgen noch", erklärt die FTC.

pte

GRID LIST
Handschlag

Samsung und Fuze gehen strategische Partnerschaft ein

Fuze geht eine strategische Partnerschaft mit Samsung Electronics America ein. Die…
Oliver Krebs

Neuer Vice President EMEA bei Cherwell Software

Oliver Krebs ist neuer Vice President (VP) EMEA bei Cherwell Software. Seit Anfang Januar…
Tb W190 H80 Crop Int B01e48c2fd08b45f534604484c7a9179

BSI führt IT-Grundschutz-Testat nach Basis-Absicherung ein

Die Basis-Absicherung der eigenen IT-Systeme ist der erste wichtige Schritt zu einer…
Fake News

Apple investiert in Kampf gegen Fake News

Technologieriese Apple unterstützt im Kampf gegen Fake News im Internet drei…
Mann Lupe Code

E-Spionagegruppe OceanLotus greift gezielt Regierungsbehörden an

ESET-Forscher haben die neuesten Methoden der Spionagegruppe OceanLotus (auch bekannt als…
EU-Urheberrechtsrechtsreform

Upload-Filter sind pluralistischer Demokratie unwürdig

Die EU-Urheberrechtsrechtsreform steht kurz vor dem Abschluss. Am 26. März 2019 soll dazu…