Rechenzentrum, Netzwerkerneuerung, Dokumentenmanagementsystem: Solche Vorhaben laufen in vielen Organisationen durch zwei getrennte Abteilungen. Die IT definiert, was technisch gebraucht wird.
Künstliche Intelligenz ist in deutschen Daten- und IT-Teams bereits fest im Arbeitsalltag angekommen. Eine von Snowflake beauftragte Studie zeigt jedoch, dass fehlende Datenqualität, Altsysteme und Integrationsprobleme den weiteren Einsatz ausbremsen.
Wir scrollen, swipen, nutzen KI und digitale Tools für nahezu jede Lebenslage. „Nur im deutschen Besprechungsraum ist diese Realität vielerorts noch nicht angekommen“, sagt Dr. Sven Damberger, geschäftsführender Gesellschafter des internationalen UCC-Dienstleisters MVC Videra.
Die Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins offenbart eine wachsende Spannung: KI verändert Angriffe und deren Abwehr, regulatorische Vorgaben binden Kapazitäten, digitale Abhängigkeiten erschweren Entscheidungen. Vielerorts fehlt das Personal für diese Aufgaben.
Eine Transformation folgt der nächsten, Gewissheiten verlieren an Halbwertszeit. Unternehmen können Unsicherheit kaum beseitigen. Gute Führung kann aber verhindern, dass stetiger Change in dauerhafte Alarmbereitschaft mündet.
Der Einsatz künstlicher Intelligenz könnte den Lohndruck in deutschen Unternehmen erhöhen, zugleich entstehen für bestimmte Fachkräfte neue Vergütungs- und Karriereperspektiven.