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Bewerbung

Informatiker haben sehr gute Aussichten am Arbeitsmarkt. Der nächste Schritt nach dem Studium ist die Bewerbung beim Arbeitgeber, um eine Erstanstellung zu ergattern. Informatiker können schon hier mit ihren erlernten Fähigkeiten punkten.

Damit der Übergang von Studium in das Arbeitsverhältnis reibungslos erfolgt, muss erstmal der Bewerbungsprozess gemeistert werden. Gerade das Anschreiben und der zugehörige Lebenslauf sind hier die wichtigsten Begrifflichkeiten.

 

Ein Arbeitsplatz in der IT

Die Digitalisierung ist bereits bei allen Arbeitsplätzen angekommen. Auch im privaten Bereich bekommt ein Umgang mit IT immer mehr Bedeutung. Der Bedarf an Computerfachleuten ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Kaum ein Wirtschaftszweig kann heute noch auf Informatiker verzichten. Laut Statista sind Im Jahr 2021 rund eine Millionen Informatiker beschäftigt. Die Beschäftigungszahlen wachsen von Jahr zu Jahr weiter an. Der aussichtsreiche Arbeitsmarkt für Informatiker ist verheißungsvoll, doch die Bewerbung ist eine Hürde die überwunden werden muss.

Für jeden Berufsstand in der IT Welt gelten die gleichen Regeln für die Bewerbung. Um sich mit der Bewerbung besonders hervorzuheben, bietet es sich gerade für einen IT-Experten an, die Informatik Bewerbung in Form eines eigenen Web Projekts zu präsentieren. Das macht Eindruck und zeugt von Fachkenntnissen.

Bewerbungen sollten grundsätzlich elektronisch verschickt werden. Also über ein digitales Bewerbungssystem oder per E-Mail. Hier kommt es natürlich auch auf das Unternehmen an, welche Möglichkeiten angeboten werden. Eine klassische Bewerbung, die per Post versendet wird, wird in einem IT-Unternehmen eher seltener gefordert. Zu einer Bewerbung gehören immer ein Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.

 

Das gehört ins Anschreiben

Das Anschreiben bei einer Informatik Bewerbung darf maximal eine Seite umfassen und sollte nicht mit Allgemeinplätzen versehen sein. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber die Motivation für die Bewerbung erkennen kann. Das Interesse an der Stelle sollte hierbei glaubhaft bekundet werden. hierzu ist es sinnvoll sich ausführlich mit der Stellenausschreibung und den Anforderungen des Arbeitgebers zu beschäftigen

Auch der bisherige Werdegang sollte bezugnehmend auf das Stellenprofil mit eingebracht werden. Gibt es spezielle Fähigkeiten, welche während des Studiums oder in Praktika erworben wurden, die zur ausgeschriebenen Stelle passen? Das stellenbezogene Know-how kann den entscheidenden Unterschied zu den anderen Mitbewerbern ausmachen.

Wichtig ist es erlernte Fachkenntnisse zu erläutern, die für die Stelle von Bedeutung sind. Hier zählt in erster Linie die Ehrlichkeit. Übertreibungen im weiteren Bewerbungsverfahren können sehr schnell auffällig werden und dazu führen, dass man letztlich auch recht fix aussortiert wird.

Jobrelevante Soft Skills sollten dem Arbeitgeber bekannt gemacht werden. Einfühlungsvermögen kann beispielsweise sehr wichtig sein für eine Führungslaufbahn. Wenn es sich beispielsweise um eine Bewerbung für einen Spieleentwickler handelt, kann es ebenfalls von Vorteil sein, wenn man seine Affinität für Computerspiele erwähnt.

Auch ein gewünschtes Einstiegsgehalt sollte genannt werden, wenn hierzu eine Angabe vom Arbeitgeber gefordert ist. Gerade nach dem Studium ist es oftmals schwer eine Vorstellung zu äußern, da eben keine gewissen Vergleiche aus der vorigen Berufshistorie herangezogen werden können. Hierzu gibt es aber haufenweise Seiten im Netz, auf welchen man sich zu Gehältern für die jeweilige Qualifikation und Berufserfahrung informieren kann. So hat man zumindest einen Anhaltspunkt und kann so die eigenen Gehaltsvorstellungen besser bedenken.

 

Darauf wird in Bewerbungen besser verzichtet

Bei einer Bewerbung gibt es auch viele Fallstricke, die es zu vermeiden gilt. Deshalb sollten hier ein paar Dinge beachtet werden.

Eine seriöse E-Mail-Adresse ohne Fantasienamen und Spitznamen sollte für die Bewerbung verwendet werden. Andernfalls werden Bewerber nicht ernst genommen, da gerade von IT-Fachleuten ein professioneller Umgang mit digitalen Medien erwartet wird.

In dem Betreff muss die vollständige Stellenbeschreibung enthalten sein und wenn vorhanden noch eine angegebene Referenznummer.

Der Ansprechpartner sollte in der Bewerbung namentlich angeschrieben werden.
Falls bei der Bewerbung kein konkreter Ansprechpartner genannt ist, kann dieser durch einen Anruf im Unternehmen erfragt werden. Dieses Engagement zeugt zusätzlich vom Interesse des Bewerbers am Arbeitgeber und der ausgeschriebenen Stelle.

Fehler bei der Rechtschreibung und Grammatik machen auch bei IT Fachleuten einen schlechten Eindruck und sind deshalb zu vermeiden. Hierbei hilft eine Rechtschreibprüfung einer Office Anwendung. Am besten wird die Bewerbung noch einmal von jemanden gegengelesen, bevor sie dann letztlich an den Empfänger abgeschickt wird.

Musteranschreiben wirken unkreativ und unpersönlich. Deshalb verwendet man am besten immer ein individuelles Anschreiben. An den Vorlagen kann man sich orientieren, sollte aber keine direkten Textbausteine übernehmen. Letztlich kann der Kontakt diese ebenfalls im Netz herausfiltern, was definitiv keinen positiven Eindruck hinterlässt. Zudem kann man die eigenen Motive in einem vorgefertigten Schreiben nicht wirklich zur Geltung bringen, hier sollte man also keine Zeit sparen und selbst „zur Feder greifen“.


Der Lebenslauf und seine Wichtigkeit

Manchmal werden Anschreiben von den Personalern bei der Prüfung der Bewerbungsunterlagen übersprungen und es wird gleich zum Lebenslauf gegriffen. In der IT Branche stehen nämlich oftmals nur die fachlichen Qualifikationen im Vordergrund, die man einem gut strukturierten, tabellarischen Lebenslauf schnell entnehmen kann. Deshalb ist es erforderlich, dass der Lebenslauf alle bisherigen Stationen beinhaltet, die für die fachlichen Qualifikationen ausschlaggebend waren. Dazu gehören auch genaue Angaben in welchem Zeitraum diese stattgefunden haben und welche konkreten Fachkenntnisse dort jeweils erworben wurden.
 


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