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Generation Z

Für die Generation Z, auch als Generation YouTube bezeichnet, ist die Digitalisierung im Alltag ganz normal und Smartphones und Co. aus allen Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken.

Die jungen Erwachsenen erobern seit einigen Jahren langsam die Arbeitswelt und bringen ihre ganz eigenen Prinzipien, Vorstellungen und Lebensweisen mit. Um weiterhin dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sollten Unternehmen darauf bedacht sein, diese Generation besser kennen zu lernen, sich auf die Bedürfnisse auszurichten und Anreize zu schaffen. So lassen sich nicht nur qualifizierte Arbeitnehmer gewinnen, man ist der Konkurrenz auch einen Schritt voraus.

Digital Natives 2.0 – die erste Generation, die von Kindesbeinen mit Smartphone, Laptop und frei verfügbarem Internet aufgewachsen ist, kennt den Alltag ohne weltweite Vernetzung gar nicht mehr. Jeden Tag verarbeiten diese ein hohes Maß an digitalen Informationen und pflegen virtuelle Freundschaften gleichwertig mit „echten“ Kontakten. Eine direkte Trennung zwischen realer und virtueller Realität gibt es kaum noch. Der Generation Z stehen in Bezug auf die freie Entfaltung alle Türen offen, was gleichsam zu einer gewissen Rastlosigkeit führt. Zeitgleich herrscht eine große Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft. Auch Motivation und Loyalität gegenüber Arbeitgebern ist geringer als in den vorherigen Generationen. Weitaus wichtiger sind wieder klare Strukturen und traditionelle Werte geworden.

Das stellt Unternehmen vor die Herausforderung, sowohl die Arbeitsweise als auch das Recruiting und die Bindung von jungen Fachkräften einer erneuten Generalüberholung zu unterziehen.

Der Wertewandel der Generation Z

Anders als bei der Generation Y, trennt die ab 1999 geborene Gen Z wieder verstärkt zwischen Arbeit und Berufsleben. Während bei den Millennials Selbstverwirklichung, Teamarbeit und eine ausgeglichene „Work-Life-Balance“ stark im Vordergrund standen, möchte die Generation Z wieder klare Strukturen mit einem „Nine-to-five“ Job. Geprägt ist die Generation YouTube darüber hinaus von einem hohen Wohlstandsniveau der Eltern. Das schafft eine Menge Freiheit, führt jedoch auch gleichsam zu einer anderen Leistungsbereitschaft, als es Unternehmen bisher von der Generation Y gewohnt waren. Führungsverantwortung ist hier ein kritischer Punkt, da lieber feste Aufgaben innerhalb eines Netzwerks übernommen werden.

Es zeigt sich eine große Verunsicherung in Bezug auf die Zukunft durch die Rückbesinnung traditioneller „Tugenden“ und einem enormen Verlangen nach Sicherheit. So wünscht sich die Gen Z wieder geregelte Arbeitszeiten, unbefristete Verträge, klar definierte Strukturen in ihrem Arbeitsumfeld und Absicherungen wie eine betriebliche Altersvorsorge.

Der Stellenwert der Arbeit generell ist deutlich gesunken und Familie, persönliche Freiheit, Freizeit und soziale Kontakte sind wichtiger als in allen bisherigen Generationen. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass materielle Güter weitaus geringer bemessen werden als immaterielle Güter wie Zeit.

Was bedeutet der Wertewandel der Generation Z für Unternehmen?

Bei der Generation Y haben viele Unternehmen erst viel zu spät gehandelt. Die Arbeitsmodelle mit flexiblen Arbeitszeiten und eine gesicherte Work-Life-Balance, haben sich sehr schleppend etabliert und bis heute haben einige die Notwendigkeit noch nicht erkannt. Nun steht bereits der nächste Umbruch in den Startlöchern, da die „Digital Natives“ in den nächsten Jahren in immer größerer Zahl in den Arbeitsmarkt eintreten werden. Wer sich bereits jetzt auf die jungen Arbeitskräfte einstellt, kann den Wettbewerb um das Nachwuchspersonal gewinnen.

Feste Arbeitszeit, eine digitale Arbeitsumgebung und Freizeitangebote - Wie erreicht man die Generation Z am besten?

Die Generation Z ist selbstbewusst und weiß um ihre Möglichkeiten. Noch stärker als die Millennials setzen sich die jungen Erwachsenen für ihre eigenen Rahmenbedingungen ein. Das verlangt von Unternehmen gezielte Maßnahmen, um neben Strukturen und einer vollkommenen Integration der digitalen Welt in den Arbeitsalltag, weitere Anreize zu bieten und sich als Arbeitgeber interessant zu machen.

Vor allem für den wichtigen Bereich Freizeit können Anreize, wie Incentives und Sachleistungen, ein Lösungsansatz sein. Beispiele für solche „Belohnungen“ können Restaurantgutscheine, Eventtickets oder Fitnessangebote wie von der MIVO mitarbeitervorteile GmbH, sein. Das liegt genau auf der Wellenlänge der Gen Z, denn nicht das materielle steht hier im Vordergrund, sondern die Angebote bieten die Möglichkeit, die Freizeit sinnhaft zu nutzen. Der Vorteil für Unternehmen: Die Kosten sind, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, deutlich geringer als Lohnerhöhungen und Co.

Natürlich müssen die Benefits zur Unternehmenskultur passen und sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter orientieren. Ist im Leitbild das Thema Nachhaltigkeit als einer der zentralen Punkte verankert, wäre die Option, E-Bike-Leasing anzubieten, sicher attraktiver als Tankgutscheine zu verteilen.

Wertewandel als Chance begreifen und neue Anreize schaffen

Unternehmen stehen heute schon vor der großen Herausforderung den gewandelten Arbeitswerten der Generation Z gerecht zu werden. Doch genau hier liegt das große Potenzial. Denn fühlt sich ein Mitarbeiter der Generation Z erst einmal wohl, ist die Arbeitsleistung deutlich höher und eine langfristige Bindung möglich. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten und so lohnt es sich, den Blick auf geeignete Anreize zu werfen, die Zeit schenken und zur digitalen Welt der „Digital Natives“ passen. Um den Erfolg der Maßnahmen zu garantieren, ist ein strategisches Vorgehen gefragt, bei welchem der ganzheitliche Ansatz verfolgt werden muss.

Benefits gut durchdacht und zentral organisiert

Ein Hauptgrund warum Unternehmen ein solches Lösungsmodell scheuen, ist die Sorge vor aufwendigen und arbeitsintensiven Planungsphasen und Prozessen: steuerrechtliche Vorschriften müssen eingehalten, nötige Ressourcen freigesetzt und eine effiziente Administration geschaffen werden. Vor allem bei Unternehmen mit einer großen Mitarbeiterzahl erscheint das wie eine echte Herausforderung. Um Zeit, Aufwand und bares Geld zu sparen, macht es daher Sinn, auf spezialisierte Plattform-Anbieter zurück zu greifen, die neben der Administration über ein großes Netzwerk an Partnern verfügen.

Bei der MIVO bekommen Unternehmen einen kostenfreien Zugriff auf Hunderte von Vorteilsangeboten für die eigenen Mitarbeiter. Neben Sachleistung umfasst das auch Services, Beratungen und Weiterbildungsangebote. „Während die Vielzahl der Angebote für die einzelnen Arbeitgeber kaum noch überschaubar ist, behalten wir als Plattform-Anbieter die Entwicklung im Auge und prüfen kontinuierlich neue Produkte und Services“, erläutert Anna Kreuder, Geschäftsführerin der MIVO. Die Plattform fungiert dabei als Vermittler. Mitarbeiter können, nach einmaliger Registrierung auf der Online-Plattform, aus dem Gesamtangebot frei wählen, ob Rabatte auf bestimmte Produkte oder Reisen, Sportangebote oder Finanzdienstleistungen. Den Unternehmen steht ein starker Partner, auch für die Umsetzung weiterer Mitarbeiter Benefits, wie E-Bike-Leasing, einer betrieblichen Altersvorsorge oder Gesundheitsangeboten, zur Seite. Ein innovatives und zeitgemäßes Modell, welches ganz nach dem Geschmack der Generation Z sein dürfte.

Fazit

Zeit, Freizeit, Spaß am Leben – für die Generation Z kann ein Benefit-System eine Menge Vorteile bringen, welche sich ganz an ihren Werten orientieren. Zusammen mit den richtigen Rahmenbedingungen legen Unternehmen mit einer strategischen Planung den Grundstein, um sich adäquat auf die jungen und nachfolgenden Generation vorzubereiten und sich gut ausgebildete Fachkräfte zu sichern und langfristig zu binden.

Anna-Lena Eswein für Wordfinder

www.mitarbeitervorteile.de
 


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