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Hybrid Working

Laut einer neuen Umfrage von Snow Software gaben zwar 92 Prozent der IT-Führungskräfte an, dass ihr Unternehmen auf ein hybrides Arbeitsmodell umstellt oder bereits umgestellt hat, doch nur 34 Prozent gehen davon aus, dass diese Umstellung in den nächsten 12 Monaten ein Hauptaugenmerk ihrer Abteilung sein wird.

Während Unternehmen ihre Prozesse anpassen und neue Arbeitsweisen einführen, stehen viele IT-Teams vor unerwarteten Herausforderungen. Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass IT-Führungskräfte die speziellen Herausforderungen von hybrider Arbeit unterschätzen – auch weil ihre Teams bereits mit Problemen wie steigenden Kosten und unzureichender IT-Sicherheit konfrontiert sind. Im Rahmen der Studie wurden mehr als 400 IT-Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt, um den aktuellen Stand von hybriden Arbeitsmodellen und Technologieressourcen zu ermitteln.

„Trotz des bemerkenswerten Wandels, den viele Unternehmen im vergangenen Jahr durchlaufen haben, scheint die Zukunft des hybriden Arbeitens IT-Führungskräfte wieder einmal in eine Lage zu versetzen, in der sie schnell reagieren und sich an eine neue Realität anpassen müssen“, so Alastair Pooley, Chief Information Officer bei Snow. „IT-Teams haben oft kein vollständiges Bild davon, was ihre Organisationen benötigen, um hybride Arbeitsmodelle zu unterstützen. Was wir in den letzten 18 Monaten gelernt haben ist, dass ein Verständnis wie die aktuellen Technologieinvestitionen genutzt werden und in welchen Bereichen mehr Unterstützung benötigt wird, entscheidend ist damit die Teams in eine hybride Arbeitsumgebung wechseln können, wenn sie dazu bereit und in der Lage sind.“

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage:

  • Die Mehrheit der IT-Führungskräfte befürwortet hybride Arbeitsformen, sieht sich aber mit einer Reihe von neuen Herausforderungen konfrontiert: Auf die Frage nach ihren Eindrücken zum allgemeinen Trend der Telearbeit in Unternehmen geben sich 57 Prozent der IT-Führungskräfte begeistert und 44 Prozent glauben, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist. Gleichzeitig war die Umstellung jedoch nicht einfach, sogar in der Anfangsphase. Die Führungskräfte geben an, dass die Kontrolle und Optimierung der IT-Kosten (18 Prozent), die Eindämmung der Schatten-IT (16 Prozent) und die Bewältigung von Cybersicherheitsbedrohungen (13 Prozent) die größten Herausforderungen bei der Umstellung auf hybride Arbeitsformen darstellen. CIOs und C-Level-Führungskräfte zeigen sich dabei besonders besorgt über Schatten-IT – für 26 Prozent liegt hier die größte Herausforderung der hybriden Arbeit.
     
  • Die IT-Prioritäten sind auf Wachstum-Initiativen ausgerichtet: Nach einem Jahr, in dem zahlreiche Veränderungen für die Mitarbeiter implementiert wurden, wollen jetzt nur noch 34 Prozent der IT-Führungskräfte in den nächsten 12 Monaten die Unterstützung hybrider Arbeitsformen priorisieren. Stattdessen richten die Befragten ihren Fokus zunehmend auf größere Unternehmensinitiativen. IT-Führungskräfte geben an, dass ihre obersten Prioritäten darin bestehen werden, sich vom Wettbewerb abzuheben (57 Prozent), die IT-Kosten zu senken oder zu optimieren (55 Prozent) und Initiativen zur digitalen Transformation zu verwalten (54 Prozent). Darüber hinaus priorisieren 48 Prozent eine Beschleunigung von Cloud-Einführung und -Migration, was darauf hindeutet, dass diese trotz der raschen Veränderungen im Jahr 2020 weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt sein werden.
     
  • Nach den erhöhten IT-Investitionen im Jahr 2020 werden die IT-Verantwortlichen 2021 sogar noch mehr ausgeben: Ein Bereich, auf den hybrides Arbeiten große Auswirkungen hat, sind die IT-Budgets. Auf die Frage, ob sie zusätzliche Mittel zur Unterstützung der neuen Arbeitsformen erwarten, antworteten 84 Prozent der IT-Leiter mit Ja. Weitere 13 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Budgets und lediglich 2 Prozent geht von Budgetkürzungen aus. Bei zusätzlichem Budget würden 37 Prozent mehr IT-Personal einstellen, gefolgt von 18 Prozent, die in SaaS-Anwendungen und 17 Prozent, die in Cloud-Infrastruktur investieren würden.
     
  • Hybride Mitarbeiter werden voraussichtlich eine größere Belastung für die IT darstellen: IT-Führungskräfte erwarten, dass hybride Arbeitsmodelle den Technologiebedarf der Mitarbeiter verändern werden. 34 Prozent gehen von einer Nutzungszunahme aus und lediglich 10 Prozent glauben, dass hybride Arbeitsmodelle die Nutzung von IT-Ressourcen durch die Mitarbeiter verringern werden. Weitere 18 Prozent sind der Meinung, dass dadurch mehr abteilungsinterne Technologiekäufe getätigt werden, was bei schlechten Richtlinien, Prozessen und Verhalten der Mitarbeiter in Schatten-IT resultieren kann.
     
  • SaaS-Anwendungen rücken in den Mittelpunkt und erfordern mehr Transparenz und Verwaltung:  Nicht überraschend gaben 70 Prozent der Führungskräfte an, dass ihre Investitionen in SaaS während der letzten 12 Monaten gestiegen sind. Nur bei 2 Prozent sanken sie und bei 28 Prozent blieben sie gleich. Dennoch haben IT-Abteilungen nach wie vor Probleme mit der Sichtbarkeit und der allgemeinen Verwaltung von SaaS-Anwendungen, was den Übergang und die Einführung von hybrider Arbeit erschweren könnte. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, dass die Kontrolle des SaaS-Wildwuchses ihre größte Herausforderung darstellt, während 26 Prozent sagen, es sei das Aufspüren von nicht verwalteten Anwendungen. Auf die Frage, welche SaaS-Anwendungen im letzten Jahr den größten Einfluss auf ihr Unternehmen hatten, nennen 32 Prozent der IT-Führungskräfte Microsoft 365, gefolgt von Google Workspace (20 Prozent), Zoom (19 Prozent) und Salesforce (11 Prozent).

www.snowsoftware.com
 


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