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Bild: VM.PL

Analog first, digital second - ein Beitragt von SAR Business Solutions GbR. Martin Rößiger von Qoniac, einem Dresdner IT-Unternehmen, das Softwareprodukte für die Halbleiterindustrie schafft, spricht über seine positiven Erfahrungen im Nearshoring-Bereich.

Soll das Unternehmen wachsen, so muss auch das Team aus Fachkräften wachsen. Doch wie kann dies erreicht werden, wenn die Möglichkeit qualifizierte Entwickler innerhalb Deutschlands einzustellen so gering ist? Nearshoring ist eine Möglichkeit das eigene Team durch Entwickler aus dem Ausland zu erweitern. Generell wird Nearshoring als Verlagerung von Arbeitsplätzen aus Mitteleuropa in sogenannte „Niedriglohnländer“ bezeichnet.

Doch Martin Rößiger widerspricht: „[Zum Einen] wollen wir nicht verlagern, sondern […] erweitern, und zum anderen sind die Länder in die wir geschaut haben, eigentlich keine Niedriglohnländer mehr“. Martin Rößiger hat sich mit dem Thema Nearshoring auseinandergesetzt, da esschwierig ist im deutschen Raum qualifizierte Entwickler zu finden.  

Anforderungen definieren

Doch bevor so eine Zusammenarbeit angegangen werden kann, sollte man sich seinen eigenen Anforderungen bewusst werden. Für Martin Rößiger standen kulturelle Unterschiede, Reisezeiten, die rechtliche und politische Situation, Verfügbarkeit von Nearshoring-Firmen, mögliche Formen der Zusammenarbeit und auch die finanzielle Situation – die Gehälter sowie die Steuergesetze des entsprechenden Landes – im Vordergrund.

Eines der Hauptargumente bei der Entscheidung für einen Partner ist die Reisezeit, da die Komplexität der Software eine sehr enge Zusammenarbeit von Requirement Engineer, Stakeholder und Entwicklern verlange, sodass Tschechien und Polen in die engere Auswahl kamen.

Manche Anbieter sind sofort wieder weggefallen, da sie schnellstmöglich Entwickler bereitstellen wollten, die sie aus anderen Projekten abzogen. Doch die Angsteigene Entwickler auf Grund einer solchen Firmenpolitik zu verlieren, schreckte ab. Qoniac entschied sich, mit der polnischen Firma VM.PL zusammen zu arbeiten – ein Unternehmen in vergleichbarer Größe, das explizit nach ihren Anforderungen für das Projekt Entwickler suchte und ein Mitspracherecht bei der Auswahl einräumte. 

Eine Lösung für jede Firma?

Martin Rößiger stellt klar, dass die Gründe für die Erweiterung des Teams durch ausländische Kollegen selten finanzielle Gründe seien. „[…] Es [ist] unterm Strich mit allen Reibungs- und Overheadkosten mindestens ein Nullsummenspiel, sodass es finanziell eigentlich keinen Sinn macht in andere Länder zu gehen, solange man es aus Kapazitätsgründen nicht muss.“ Lediglich der Mangel aus hochqualifizierten Fachkräften im eigenen Land kann diese Entscheidung begründen. Ebenfalls muss beachtet werden, dass die neuen Team-Mitglieder „den gleichen On-boarding-Prozess durchlaufen, wie alle […] Mitarbeiter“. Im Laufe der Zusammenarbeit „[…] gab es [trotzdem] einen gewissen Lernprozess.“

Gemeinsam mit VM.PL konnte für die Mitarbeiter sowohl ein gutes Arbeitsklima, als auch eine technische Umgebung geschaffen werden, die es ermöglicht erfolgreich Produkte zu entwickeln.

Das gesamte Interview mit Martin Rößiger steht hier.

Sollten Sie über eine Erweiterung Ihres Teams nachdenken oder Unterstützung bei der Software-Entwicklung brauchen, stehe ich Ihnen immer für ein Gespräch zur Verfügung.

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Vienna Zoglowek

 

 

Jakub Orczyk, Vorstandsmitglied
Jakub Orczyk
Vorstandsmitglied, VM.PL

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