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MacBook Quelle  Krisda Shutterstock 1234404172 700

Bild: Krisda / Shutterstock.com

MacBooks sind sexy. Sie fühlen sich großartig an und sind wunderbar intuitiv zu bedienen. Aber MacBooks sind ziemlich teuer. Und auch wenn ein zerkratztes, zerbeultes Exemplar immer noch einen beachtlichen Werterhalt gegenüber anderen Notebooks in den Ring werfen kann, so wollen doch die meisten User, dass das Gerät möglichst lange wie am ersten Tag wirkt. Wie also schützt man seinen Wunder-Laptop? 

Der folgende Ratgeber zeigt es.

Tasche ist Pflicht

Apple sorgte bei allen MacBook-Generationen dafür, dass sie enorm flach sind. Und ja, das ist nicht nur schön anzusehen, sondern macht sie auch sehr leicht transportabel – vielleicht zu leicht. Denn die Versuchung, das Stück einfach in Umhängetasche oder Rucksack zu stecken, ist natürlich immens, wenn der Rechner darin ob seiner geringen Dicke kaum Platz wegnimmt. Trotzdem sollte man hier standhaft bleiben. Guter Schutz für das MacBook beginnt damit, dass man sich eine gesonderte Tragetasche bzw. eine Transporthülle dafür besorgt. Welche Variante einem besser schmeckt, hängt davon ab, was man sonst noch so täglich mit sich herumträgt.

  • Wer sowieso schon schwer beladen ist, wählt die Hülle 
  • wer hingegen nur wenig Gepäck hat, setzt auf eine dedizierte Tragetasche

Denn nur diese Helfer schützen durch kratzfestes Inneres sowie Polsterung vor den häufigsten Gefahren sowie Kontakt mit anderen Dingen.

Richtig reinigen

Wenn man einen Computer benutzt, ist es völlig normal, dass er schmutzig wird. Man wäscht sich nun mal nicht jedes Mal die Finger, bevor man loslegt. Und Tatsache ist, so schick die helle Aluminium-Oberfläche von MacBooks auch anzuschauen ist, sie kann genau deshalb schnell schmutzig wirken. Hinzu kommt natürlich das Problem, dass im Prinzip alles, was man als Schmutz definiert, letztendlich aus festen Partikeln besteht. Und was passiert, wenn die über die satinierte Oberfläche reiben?

Sie wirken wie ein Scheuermittel, bringen feinste Kratzer ein. Regelmäßiges Säubern muss also Ehrensache sein – mindestens einmal wöchentlich. Diese Regeln gelten sowohl für das Gehäuse wie Display und Touch Bar. Was das „fusselfreie Tuch“ angeht, haben sich Microfasertücher als sinnvoll erwiesen.

Sorgsamer Transport

Sowohl wenn man sein MacBook in eine dedizierte Tragetasche steckt wie in dem Fall, dass man es in seiner Hülle in einen Rucksack schiebt, besteht eine Gefahr: Dinge, die sonst noch so in der Tasche stecken, können, wenn man nicht vorsichtig agiert, das MacBook schädigen. Selbst die beste Polsterung kapituliert, wenn man irgendwo gegenstolpert und so dafür sorgt, dass beispielsweise das Netzteil sich ins MacBook bohrt. Aluminium ist zwar stabil, aber ungleich zu Kunststoff kann es deutlich leichter plastisch verformt werden.

Bestenfalls besitzt man dann einen Rechner, der den Charme eines Parkremplers versprüht. Schlimmstenfalls – und gerade bei den dünnen Air-Modellen besteht diese Gefahr, weil in deren Inneren kaum Luft als „Knautschzone“ vorhanden ist – trifft das sich nach innen drückende Aluminium jedoch ein vital wichtiges Bauteil.

Die Regel sollte also lauten, immerzu darauf zu achten, was neben dem MacBook sonst noch transportiert wird – und es so zu lagern, dass keine Gefahr besteht, dass es durch in den Rechner gedrückt wird. Dass dazu natürlich auch gehört, die Tasche, in der sich das alles befindet, sorgsam abzulegen (auch im Hinblick auf Kippsicherheit) ist natürlich Ehrensache.

Softwareschutz

Es gibt nach wie vor keinen „echten“ Virus für MacBooks – oder generell ein Produkt, das mit macOS läuft. Das liegt schon daran, dass die klassischen Viren allesamt für Windows-basierende Betriebssysteme geschrieben werden und ist ein heimlicher Mit-Grund dafür, warum Apple immer noch auf der Siegerstraße wandelt.

Allerdings bedeutet das nicht, dass es generell keine Schadprogramme gäbe. Ein Trojaner beispielsweise kann durchaus auch ein MacBook infizieren und bleibt dann meist auch noch unbemerkt. Aber: In allen Fällen muss man aktiv zulassen, dass sich ein solches Programm installiert. Man muss sein Admin-Passwort eingeben und hat auch sonst an mehreren Punkten immer wieder Alarmglocken, die läuten. Dann und nur dann kann sich tatsächlich Schadsoftware auf dem MacBook einnisten. Bedeutet, es braucht keine Schutzsoftware (von denen viele sowieso fragwürdiger Qualität sind), sondern nur vernünftiges Verhalten:

  • Nur dann als Administrator nutzen, wenn man die Rechte wirklich benötigt, nicht per Default-Modus
  • Software nur aus sicheren Quellen installieren
  • Nachdenken, bevor man für etwas Passwörter eingibt – macOS fragt nicht willkürlich mitten in der Nutzung danach

Und dann gilt: Apple ist sehr um sein Image als weitgehend Schadware-freies System bemüht. Bloß damit das funktioniert, muss man auch jedes Update, das herauskommt, zeitnah installieren.

Ohne Uhr arbeiten

Falls der geneigte Leser diesen Artikel auf einem MacBook liest und zu den Armbanduhrenträgern gehört, kann er jetzt mal einen Blick auf sein linkes oder rechtes Handgelenk werfen. Wahrscheinlich ist, dass das Uhrenarmband auf dem Gehäuse unterhalb der Tastatur aufliegt – zumindest, wenn man schreibt, ist das eine natürliche Haltung. Das bedeutet, alle Uhrenarmbänder, bei denen die Schnalle auf der Unterseite des Handgelenks liegt, sowie alle Metallarmbänder stehen im Kontakt mit dem Mac-Aluminium. Ein gigantisches Risiko für Kratzer, denn selbst eine kleine stählerne Schnalle ist härter als Alu. Dagegen gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder vor jedem Nutzen die Uhr ausziehen oder ein nichtmetallisches Armband, bei dem die Schnalle seitlich liegt.

 

 


 

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