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Emarsys AIMMit personalisierten Kampagnen und individueller Kundenansprache will das Marketing der Zukunft den Kampf um den Käufer gewinnen. In der Regel sind die dazu nötigen Daten in Unternehmen schon vorhanden, die Ressourcen und Software-Tools für deren gewinnbringende Nutzung hingegen nicht.

Um eine wirklich individuelle Kundenansprache zu ermöglichen und die Komplexität von personalisierten Kampagnen zu reduzieren, setzt dies eine effiziente Nutzung der vorhandenen Datenbasis mittels Einsatz von künstlicher Intelligenz voraus.

Zur Umsetzung heutiger Marketingkampagnen bedienen sich Werber üblicherweise einer Segmentierung der Kunden nach Geschlecht und nach geografischen Regionen. Auf Grundlage dieser Cluster werden dann Automationsstrecken für Empfehlungen oder Kaufvorschläge aufgesetzt. Dieses übliche Vorgehen ist verbunden mit hohen Streuverlusten und liefert zwar in etwa passende Ergebnisse aber keine wirklich individuelle Ansprache. Wenn Kunden Angebote erhalten, die sie nicht interessieren oder erst vor kurzem gekauft haben, sorgt das nur für Frustration und Unzufriedenheit.

Mithilfe von künstlicher Intelligenz wird die vorhandene, komplexe Datenbasis zu einem nutzbaren Instrument für Marketingabteilungen. Bereits bestehende Daten werden evaluiert und auf deren Grundlage intelligente Automationsstrecken erstellt. Nur diese sogenannte „One-to-one-„, anstelle einer „One-to-many“-Kommunikation, ermöglicht eine wirklich individuelle Kundenansprache. Passende Kaufanreize steigern so die Effektivität der Kampagne und Kunden profitieren von interessanten und individuellen Angeboten.

Incentive Recommendation

Automatisierte individuelle Kundenansprache

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz sparen Marketingverantwortliche Ressourcen, die sie in entscheidende Aspekte ihrer Kampagnen investieren können, um sich beispielsweise damit auseinanderzusetzen, welche strategischen Ziele erreicht werden sollen: schneller Umsatz oder langfristige Kundenbindung? Zeitintensive manuelle Tätigkeiten wie die Einteilung von Käufergruppen in verschiedene Segmente mit entsprechendem Content und den richtigen Incentives erledigt die künstliche Intelligenz. Auch die Entscheidung über Zeitpunkt, Kommunikationskanal und Inhalt der Ansprache liefert die KI. Um festzulegen, welche Mechaniken, wann für wen ausgespielt werden, analysiert die künstliche Intelligenz die Nutzerdaten hinsichtlich Verhaltensmuster und Kaufhistorie. Unter Berücksichtigung zuvor definierter strategischer Vorgaben und Zielsetzungen, können dann die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Kampagnenerfolge werden durch den Algorithmus überwacht – damit ist eine Anpassung der Art und Höhe der eingesetzten Incentives möglich.

STO test campaign

Zielgerichteter Einsatz von Kaufanreizen

Durch die Automation der individuellen Ansprache verbessert sich nicht nur die Kundenzufriedenheit, auch das Kampagnenbudget lässt sich effizienter einsetzen. Ohne Transparenz über die Wirksamkeit von Kaufanreizen, bleibt dem Marketer nur eine „Alles-oder-nichts-Entscheidung“. Beide Möglichkeiten führen aber zu Streuverlusten: So werden zum Beispiel Vouchers vergeben, die das Unternehmen eigentlich hätte einsparen können, oder aber Kunden absprangen, die mit einem Gutschein zum Kauf hätten bewegt werden können. Eine KI-basierte Incentive-Recommendation-Engine schafft hier die nötige Transparenz. Durch die Analyse der Kundendaten berechnet diese für jeden einzelnen Kunden, wie wahrscheinlich eine Kauftransaktion in den nächsten Tagen ist. Diese Informationen liefern die Grundlage für eine automatisierte Entscheidung über die Notwendigkeit und auch die Gestaltung eines Kaufanreizes. Die KI trägt damit zur Kundenbindung bei und kann mittels höherer Incentives sogar inaktive Käufer dazu bewegen, wieder aktiv zu werden.

Soziale Medien für Aktivierung und Reaktivierung

Ist ein bestehender Kunde durch E-Mail nicht zu aktivieren, besteht die Möglichkeit, dass dieser für eine Ansprache über Social Media zugänglicher ist. Zur Reaktivierung bestehender Kunden findet dazu ein Abgleich über pseudonymisierte Daten auf Basis von E-Mail-Adressen statt. Personenbezogene Daten werden aus Datenschutzgründen nicht übertragen. Bei einem „Match“ werden automatisiert die passenden Inhalte beziehungsweise Ads ausgespielt. Auch für die Ansprache potenzieller Neukunden lässt sich die KI einsetzen. Auf Grundlage anonymisierter Informationen wie Sign-Ups, Browsing-Verhalten, Kaufhistorie und Produkt-Affinität lassen sich auf Google oder Facebook sogenannte statistische Zwillinge zu bereits bestehenden Kunden identifizieren und mit ähnlichen Inhalten oder Incentives adressieren. Um den Datenschutz sicherzustellen, wird auch hier mit pseudonymisierten Daten gearbeitet. Sobald eine Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen stattfindet, gehen diese Informationen in das System ein und bilden die Basis für eine personalisierte Ansprache.

Vielerorts ist KI in aller Munde, tatsächlich entwickeln sich Lösungen mit künstlicher Intelligenz zu leistungsstarken Tools für eine effiziente und zielgerichtete Kundenansprache. Werbetreibende Unternehmen sparen durch optimierte, automatisierte Kampagnen Zeit und Geld. Die Kundenansprache erfolgt zielgerichtet, kanalgerecht und mit den passenden Kaufanreizen. So sorgen relevante Informationen und Angebote für eine bessere Kundenerfahrung und langfristige Kundenbindung.

Holger BehnsenHolger Behnsen, Managing Director bei Emarsys

www.emarsys.com

 

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