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E-Commerce GrafikDer Trend zum Onlinehandel bleibt ungebrochen. Laut einer Studie von Eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., wird für die E-Commer Branche bis 2019 eine durchschnittliche Wachstumsrate von 13 Prozent erwartet. 

Kein Wunder: Der rasante technologische Fortschritt eröffnet im Online-Handel ständig neue Möglichkeiten und wirkt sich nachhaltig auf das Einkaufsverhalten aus. Was in 2017 besonders wichtig wird? Johannes Lemm, E-Commerce Experte bei Trusted Shops, stellt die Top 5 Trends im E-Commerce vor.

1. Dynamische Inhalte

Auf Produktseiten gewinnen dynamische gegenüber statischen Inhalten eine größere Bedeutung. Zu dynamischen Inhalten zählen von Käufern eingestellte Bilder und Videos, Kundenbewertungen oder Auskunft-Bots. Unter statischem Inhalt ist in erster Linie die vom Shop eingestellte Artikelbeschreibung zu verstehen.

2. Individuelle Belieferung

Bei der Warenlieferung tun sich stetig neue Möglichkeiten auf. Besonders beliebt sind derzeit die Themen Lieferung am gleichen Tag und Ablage von Paketen an ausgewählten Orten. Ob Autokofferraum, spezielle Paketboxen für sperrige Ware oder private Mini-Packstationen direkt an der Haustüre – dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

3. Interaktion in Echtzeit

Die spontane Interaktion zwischen Shop und Kunden, aber auch unter Kunden, nimmt weiter zu. Dies geschieht auf der Shopseite in Form von Live-Chats oder Frage-und-Antwort-Systemen (Q&A), in denen häufig gestellte oder beantwortete Fragen hervorgehoben werden.

4. Mobiles Shopping erleichtern

Der Trend zum Shopping an mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets ist ungebrochen. Da jedoch das Tippen an kleinen Tastaturen etwas schwerer fällt, eröffnen sich Perspektiven für Lösungen, die den Kunden Arbeit abnehmen. Dies kann zum Beispiel ein Sammel-Login sein, um mit bereits hinterlegten Daten in verschiedenen Shops einzukaufen.

5. Maßgeschneiderte Angebote

Im Rahmen von Daten, die potentielle Käufer im Internet (z.B. auf Facebook) hinterlassen, können Werbeangebote immer genauer auf Zielgruppen zugeschnitten werden. Stichwort „Shopping in der Filterblase“. Unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten sicherlich ein umstrittener Trend. Die technischen Möglichkeiten dafür sind jedoch vorhanden. Daher ist es wichtig, das Thema im Blick zu behalten.

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