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Bild: mama mia | Shutterstock.com

Heutzutage erwarten Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber nicht nur vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und eine entsprechenden Work-Life-Balance, sondern auch eine moderne Arbeitsplatzausstattung sowie die freie Wahl der Arbeitsgeräte.

 Insbesondere die junge Generation ist mit Internet, Suchmaschine und Co. groß geworden und hat sich an die Vorteile von iPhone und iPad, iMac und MacBook gewöhnt und von diesen möchten Mitarbeiter auch an ihrem Arbeitsplatz profitieren.

Das liegt hauptsächlich in den Anforderungen, die Mitarbeiter mittlerweile an ihre Arbeitsgeräte stellen: Anwendungen sollen Spaß machen und sofort einsetzbar sein, die Technik dahinter interessiert eigentlich nicht. Gleichzeitig trägt der „Private for Future“-Trend dazu bei, dass die Arbeitsplatzausstattung und die freie Wahl der Devices immer wichtiger werden. Denn Besitztum hat bei jungen Menschen längst nicht mehr den Stellenwert, wie dies früher war. Ein Beispiel dafür ist das Car-Sharing, bei dem sich vor allem in deutschen Großstädten mehrere Menschen Autos teilen, statt ein eigenes Fahrzeug zu besitzen. Mitarbeiter legen daher einen größeren Wert auf die Ausstattung ihres Arbeitsplatzes anstatt darauf, einen Firmenwagen zu besitzen.

Apple kann in vielen Bereichen punkten

In einem Zeitalter, indem ein regelrechter Kampf um qualifizierte Fachkräfte herrscht, erzielen Unternehmen Wettbewerbsvorteile, wenn sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, auch Apple-Hardware zu nutzen. Aber auch für das Unternehmen selbst ist die Apple-Welt vorteilhaft:

Das Geräte-Management des Macs ist relativ einfach und dem von iOS-Geräten ziemlich ähnlich und wird von allen führenden MDM-/EMM-Herstellern unterstützt. Zudem gibt es Hersteller wie Microsoft und Jamf, die das Beste aus beiden Welten zusammenführen. Sie synchronisieren Bestandsdaten und Identitäten zwischen den Verwaltungssystemen. Gleichzeitig können Mac-Nutzer aufgrund der Integration mit Azure Active Directory genauso sicher auf Unternehmensressourcen zuzugreifen wie Windows-Benutzer.

Außerdem sind Applikationen im Hinblick auf den geschäftlichen Einsatz von Apple-Devices oftmals ein entscheidender Aspekt. Mittlerweile sind die gewünschten Applikationen in der Regel im App Store verfügbar, dabei sind Business-Apps hinter den Spiele-Apps die zweitgrößte Kategorie. Längst stellen alle großen Hersteller ihre Software auch nativ für den Mac bereit.

Darüber hinaus lässt sich in vielen Firmen immer wieder ein anderes Phänomen beobachten: Viele neue Mac-User verzichten nach einer Umstellung auf viele ihrer Apps, weil sie Wege finden, wie sie ohne diese auskommen. Anwendungen, die vorher noch wichtig waren, verlieren ihren Stellenwert. Daher bietet ein Wechsel auf den Mac für Unternehmen durchaus auch die Chance, die Anzahl ihrer Applikationen zu reduzieren.

Apple-Geräte günstiger als ihr Ruf

In vielen Köpfen herrscht das Vorurteil, dass Apple-Produkte teuer sind. Sicherlich sind die Investitionskosten für die einzelne Hardware nicht gerade gering, aber betrachten Unternehmen den gesamten Lifecycle, stellen sie schnell fest, dass Mac- und iOS-Systeme deutlich weniger Support benötigen. Denn die Ausfallrate ist auf Grund eines stabilen Betriebssystems und zuverlässiger Hardware nicht nur geringer, die Community unterstützt sich auch gegenseitig bei der Problemlösung – sowohl im Job als auch privat. Zudem haben Mac-User ein höheres Selbstverständnis, online nach Lösungen zu suchen. So zeigt eine Gesamtbetrachtung des Lebenszyklus, dass Apple-Geräte lange nicht so teuer sind wie zunächst gedacht. Neben den geringeren Supportkosten haben sie zudem einen hohen Restwert, weswegen Mac & Co. sogar eine günstigere Alternative bei der Arbeitsplatzausrüstung sein können.

Nicht immer erste Wahl

Eines steht aber auch fest: Der Mac ist nicht für jeder Anwender das optimale Arbeitsgerät. Es gibt Nutzer, die auf bestimmte Applikationen angewiesen sind, die es auf dem Mac nicht gibt. Daher sollte Apple-Hardware nicht nach dem Gießkannenprinzip ausgerollt, sondern vielmehr geschaut werden, zu welchem Working Style ein Mac oder ein PC passt. Auf Basis von definierten Voraussetzungen lässt sich der Nutzerkreis zielführend definieren.

Umdenkprozess erforderlich

Generell ist bei der Umstellung auf Apple-Lösungen einiges zu beachten und an vielen Stellen ein Umdenken notwendig. Dazu bedarf es unbedingt der Unterstützung des Managements. Gleichzeitig wird ein gewisses Mac-Know-how benötigt, das in vielen Unternehmen noch nicht existiert. Hier unterstützen IT-Dienstleister mit einem professionellen, anwenderzentrierten Systemmanagement – von der Konfiguration der Endgeräte mit detaillierten Profilen bis hin zu einer nachvollziehbaren Applikationsverwaltung.

Attraktiver Arbeitgeber

Unternehmen profitieren von den Vorteilen der Apple-Welt, wenn sie auf die richtige Vorgehensweise setzen. Wie schnell sich eine solche Umstellung vollziehen lässt, hängt stark vom Unternehmen und den Rahmenbedingungen ab. Sicherlich ist auch in Zukunft nicht für jeden Mitarbeiter ein Apple-Device die erste Wahl, aber im Rahmen von „Employee Choice“ sollten Unternehmen ihren Mitarbeitern auf jeden Fall die Möglichkeit bieten frei zu wählen. Denn damit können sie sich im Zeitalter des Fachkräftemangels als attraktiver Arbeitgeber positionieren.

https://www.computacenter.com/de

 

Julia Markovic, Apple Practice Lead Deutschland
Julia Markovic
Apple Practice Lead Deutschland, Computacenter

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