Vier Dinge (und 250 verschiedene Datenpunkte), die Sie beachten müssen

Mobile Endgeräte mit APIs effizient verwalten

Unabhängig davon, ob Sie 10 oder 10.000 Geräte in Ihrem Unternehmen im Einsatz haben, ist es vermutlich schwer zu beurteilen, wie gut die einzelnen mobilen Handheld-Computer, Tablets und Drucker funktionieren.

Vielleicht können Sie nicht einmal feststellen, ob diese online oder offline sind oder sich überhaupt im Besitz Ihrer Mitarbeiter befinden. Es ist durchaus möglich, dass ein Fremder ein auf einer Baustelle zurückgelassenes Rugged-Tablet mitgenommen hat und gerade dabei ist, den Besitzer ausfindig zu machen. Aller Wahrscheinlichkeit nach verlieren Sie jedes Jahr durchschnittlich 5 bis 15 % Ihrer Geräteflotte, was sich direkt auf die Produktivität der Mitarbeiter und die Gesamtrendite (ROI) auswirkt.

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Wenn auch nur ein einziges Gerät nicht funktioniert, muss jemand – höchstwahrscheinlich ein Außendienstmitarbeiter – seine Arbeit unterbrechen, um entweder das Problem zu beheben oder einen Ersatz zu besorgen. Selbst wenn die Unterbrechung nur von kurzer Dauer ist, handelt es sich dennoch um eine Unterbrechung. Ein Arbeitsplatz – oder eine ganze Abteilung – könnte unbesetzt bleiben. Ein ganzer Arbeitsablauf könnte ins Stocken geraten. Und die Produktivität des betreffenden Mitarbeiters sinkt automatisch, vorausgesetzt, es ist nur eine Person direkt betroffen. Wenn andere ihre Arbeit unterbrechen müssen, um den Ausfall zu kompensieren, kann die Gesamtleistung des Unternehmens auf breiterer Ebene zurückgehen.

Was können Sie tun?

Es ist nicht nötig, ein großes Team von Vollzeitmitarbeitern einzustellen, das den ganzen Tag nur auf ein Dashboard zur Geräteanalyse starrt und es überwacht. Es beginnt mit einer mobilen Anwendungsprogrammierschnittstelle (Application Programming Interface, API).

Mit den Geräten „kommunizieren“

Es gibt Dutzende von APIs, die Sie dabei unterstützen, die vielen detaillierten Informationen über den Zustand, die Verfügbarkeit, die Nutzung und den Support Ihrer Geräte zu erfassen, die von der Software, dem Akku und den Komponenten der mobilen Geräte sowie von den Service- und Reparatursystemen in Unternehmen gesammelt werden. 

Wie mein Kollege Dan Quagliana, Senior Product Manager für die VisibilityIQ-Lösung von Zebra, kürzlich erklärte, sind diese APIs so konzipiert, dass sie Ihnen einen tieferen und individuelleren Einblick in Ihr Unternehmen geben, als dies mit Standard-Geräteverwaltungsdiensten möglich ist, die nur auf öffentlich verfügbare Android™-APIs und Datenpunkte zugreifen können. Manche Lösungen nehmen sogar über 250 Datenpunkte auf Geräteebene von einer intelligenten Edge-Plattform auf, analysieren sie und konsolidieren sie dann direkt in Ihren Systemen zusammen mit Ihren Support-/Reparaturdaten auf Vertragsebene. Somit kann jeder in Ihrem Team innerhalb von Sekunden die Reaktionsfähigkeit oder Auslastung einer Anwendung sowie Störungen auf Geräteebene und die Nutzung dank der APIs bestätigen.

Sie können auch andere Echtzeit- und historische Statusdetails abrufen, z. B. Batteriewechselaktivitäten, WLAN-Signalstärke und auf dieser Grundlage wiederum bestimmte Vorhersagen treffen. Darüber hinaus bieten Ihnen die APIs die Flexibilität, diese Daten direkt in Ihre Systeme zu integrieren, um Aktionen zu automatisieren, wie z. B. den Kauf neuer Batterien oder die Zuweisung einer Ressource, die eine unter einen akzeptablen Leistungsschwellenwert fallende Batterie ersetzen soll.

Auf diese Weise ist es ganz einfach, den Zustand jedes Geräts systematisch und proaktiv zu überprüfen – jeden Tag. Noch wichtiger ist, dass die Außendienstmitarbeiter und andere in Ihrem Unternehmen (z. B. die Beschaffung) eine zentrale Rolle bei der Optimierung der Gerätenutzung spielen können, was für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Kontinuität entscheidend ist, wenn Mitarbeiter und Einrichtungen geografisch verstreut sind. 

Diese APIs helfen dabei, sofort umsetzbare Erkenntnisse direkt in Ihren Managementsystemen zu gewinnen. Sie können Ihre Anwendungen so programmieren, dass sie den Mitarbeitern automatisch klare Anweisungen zu den zeitkritischen Maßnahmen geben, die sie ergreifen müssen, um einen Geräteausfall oder eine Leistungsverschlechterung zu vermeiden. In einigen Fällen ist eine Optimierung der Arbeitsabläufe erforderlich. In anderen Fällen muss vielleicht eine Batterie oder ein ganzes Gerät ausgetauscht werden. In jedem Fall wird sich die Proaktivität, die durch die automatische Aufnahme und Analyse dieser aggregierten, in der Cloud gespeicherten Daten ausgelöst wird, als äußerst wertvoll erweisen, insbesondere wenn man die Korrelation zwischen Geräte- und Mitarbeiter-/Workflow-Leistung berücksichtigt.

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Wissen, was man nicht weiß: durch tägliche Updates

Jedes Unternehmen sollte wissen:

  1. welche Assets es online und in den Lagerräumen hat.
  2. wo sich seine Bestände derzeit befinden.
  3. in welchem Zustand ein jedes Asset ist.
  4. wie – und wie oft – ein jedes Asset genutzt wird.

Ohne diese Informationen wird es für die Beschaffung schwierig zu wissen, wann es Zeit ist, Batterien, Etiketten oder Farbbänder nachzubestellen. Und die Außendienstmitarbeiter werden nicht wissen, wann die Gerätebatterien aus dem Verkehr gezogen werden müssen (es sei denn, sie sind komplett leer). Es ist auch schwierig, Geräte rund um die Uhr online zu halten, wenn man ihren aktuellen Status nicht sehen kann, was wiederum schwer ist, wenn die Monitore Ihres IT-Teams mit praktisch unentzifferbaren Tabellen, Grafiken und farbcodierten Symbolen bombardiert werden. Auch wenn viele Daten vorhanden sind, sehen sie nur einen Bruchteil dessen, was wirklich mit den einzelnen Geräten oder der gesamten Flotte passiert.

Fazit

Ihr Team muss in der Lage sein, eine Vielzahl von Geräteproblemen vorauszusehen und zu entschärfen, und das ist viel einfacher, wenn Ihr System alle Datenpunkte erfasst und analysiert, die für eine vollständige Bewertung der Geräteleistung erforderlich sind. Mit diesen APIs können Sie zentral auf Leistungsdaten zugreifen und sich einen ganzheitlichen Überblick verschaffen – selbst wenn alle Ihre mobilen Computer und Drucker geografisch verstreut sind. Die Informationen, die Sie für eine genaue Beurteilung benötigen, sind nicht mehr an verschiedenen Stellen in Ihrem Unternehmen „versteckt“. Die Mitarbeiter können online und produktiv bleiben, und Ihr IT-Team kann die gesamte Geräteflotte auf effiziente, proaktive Weise im Auge behalten.

Matt Rance

Zebra Technologies -

Regional Portfolio Manager Global Managed and Support Services, EMEA

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