Google hat am 25. März 2026 seinen internen Migrationszeitplan für Post-Quantum-Kryptografie (PQC) auf das Jahr 2029 vorgezogen – und liegt damit vor den Fristen der US-Regierung.
Kurz zuvor, im Februar 2026, hatte das BSI mit seiner aktualisierten TR-02102 erstmals konkrete Ablaufdaten für klassische asymmetrische Verschlüsselung gesetzt. Gartner warnt, dass klassische Krypto bereits 2029 unsicher werden könnte. Seither haben Microsoft und Cloudflare nachgezogen, und die USA haben per Executive Order eigene Fristen gesetzt. Was Unternehmen jetzt konkret tun müssen – und welche Analysten-Einschätzungen vorliegen.
Der Weckruf aus dem Silicon Valley
Lange galt der Übergang zur Post-Quantum-Kryptografie (PQC) als wichtige, aber noch ferne Aufgabe – ein Thema für Sicherheitsstrategen, nicht für den CTO-Alltag. Doch am 25. März 2026 hat Google diese Gewissheit zerschlagen. In einem offiziellen Blogbeitrag auf blog.google verkündeten Heather Adkins, VP of Security Engineering, und Sophie Schmieg, Senior Staff Cryptography Engineer, dass der Konzern seine eigene PQC-Migrationsfrist nun auf das Jahr 2029 vorgezogen hat.
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