Hitzeschutz für IT

Hitze wird zum Risiko für die Unternehmens-IT

Hitze-Buero

Hohe Temperaturen belasten nicht nur Menschen, sondern zunehmend auch die IT-Infrastruktur von Unternehmen.

Steigende Außentemperaturen können die Leistung von Notebooks, Smartphones, Servern und Netzwerktechnik beeinträchtigen. Darauf weist das Unternehmen PCS365 hin und empfiehlt, Hitzeschutz als festen Bestandteil des IT-Betriebs zu betrachten.

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Smartphones und Tablets: Ab 35 °C wird’s heikel

Elektronische Geräte sind für bestimmte Betriebstemperaturen ausgelegt. Werden diese überschritten, können Prozessoren ihre Leistung drosseln, Lüfter dauerhaft auf höchster Stufe arbeiten oder Akkus schneller verschleißen. Im Extremfall schalten sich Geräte zum Schutz vor Schäden automatisch ab.

Besonders anfällig sind mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Direkte Sonneneinstrahlung oder hohe Umgebungstemperaturen können dazu führen, dass Ladefunktionen eingeschränkt oder die Leistung reduziert wird. Auch Notebooks sollten auf festen Unterlagen betrieben werden, damit die Lüftung nicht blockiert wird.

Klassische Bürogeräte wie Notebooks benötigen laut Herstellerangaben moderate Umgebungstemperaturen für einen störungsfreien Betrieb. Dell nennt etwa einen Bereich von 0 °C bis 35 °C. Ebenso problematisch sind verdeckte Lüftungsöffnungen, sei es durch Textilien oder Staubansammlungen, da sie Wärme stauen und das Gerät dauerhaft beschädigen können.

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Kompakte mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets reagieren besonders empfindlich auf Hitze, weil ihre geringe Bautiefe die Wärmeabgabe erschwert. Apple spezifiziert laut PCS365 für iPhone und iPad denselben Betriebsbereich von 0 °C bis 35 °C. Wird dieser überschritten, kann sich die Akkukapazität dauerhaft verringern. Als optimale Temperaturzone für viele Apple-Akkus gilt ein Bereich zwischen 16 °C und 22 °C.

Auch andere Hersteller wie Samsung weisen darauf hin, dass ihre Geräte bei starker Erwärmung automatisch Schutzmaßnahmen einleiten, etwa eine gedrosselte Ladeleistung oder reduzierte Prozessorperformance.

Serverräume benötigen konsequente Temperaturkontrolle

Nicht nur Arbeitsplatzgeräte reagieren empfindlich auf Hitze. Auch Serverräume müssen dauerhaft innerhalb geeigneter Temperaturbereiche betrieben werden. Bereits wenige Grad mehr können den Energieverbrauch der Kühlsysteme und der Serverlüfter erhöhen. Gleichzeitig zählt die Kühlung zu den größten Stromverbrauchern moderner Rechenzentren. Eine kontinuierliche Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit hilft dabei, kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.

Kommt es durch Überhitzung zu Störungen, können die Folgen erheblich sein. Neben Hardwaredefekten drohen Betriebsunterbrechungen, Datenverluste und hohe wirtschaftliche Schäden. Studien zeigen, dass viele schwerwiegende Ausfälle in Rechenzentren durch bessere Überwachung, Wartung und organisatorische Maßnahmen vermeidbar gewesen wären.

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Vorbeugende Maßnahmen erhöhen die Betriebssicherheit

Unternehmen können das Risiko hitzebedingter IT-Probleme mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen reduzieren. Dazu gehören:

  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontinuierlich überwachen
  • Frühzeitige Warnschwellen für Serverräume definieren
  • Klimaanlagen regelmäßig warten
  • Luftzirkulation und Lüftungsschlitze freihalten
  • Mobile Geräte vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
  • Backup- und Notfallkonzepte regelmäßig testen

Mit zunehmenden Hitzewellen gewinnt das Temperaturmanagement in Unternehmen weiter an Bedeutung. Eine gut überwachte und gewartete IT-Infrastruktur trägt dazu bei, Ausfälle zu vermeiden, die Lebensdauer der Hardware zu verlängern und den zuverlässigen Betrieb geschäftskritischer Systeme sicherzustellen.

(red/PCS365)

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