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Gemeinsames Kontingent

ChatGPT: OpenAI führt Chat und Work zusammen

In den kommenden Wochen testet OpenAI eine gemeinsame Oberfläche. Ab Dezember teilen sich ChatGPT und Codex ein Nutzungskontingent.

ChatGPT: OpenAI führt Chat und Work zusammen
Bildquelle: Bangla press/Shutterstock.com

OpenAI will die beiden Bereiche Chat und Work in ChatGPT zu einer gemeinsamen Oberfläche zusammenführen. Das geht aus einer E-Mail an Abonnenten hervor, die BleepingComputer vorliegt. In den kommenden Wochen soll zunächst eine kleine Gruppe von Nutzern die kombinierte Version testen. Bislang müssen Nutzer zwischen dem Chat für schnelle Fragen und dem Bereich Work für umfangreichere, agentische Aufgaben wechseln. In der neuen Version sollen sie ohne Moduswechsel von einer normalen Unterhaltung zu komplexeren Aufgaben übergehen können.

„So können Sie von der Erkundung einer Idee bis dazu übergehen, dass ChatGPT sie umsetzt, alles an einem Ort.”
OpenAI

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Nutzer sollen Dateien und Plugins einbinden und ChatGPT etwa eine Website oder Präsentation erstellen oder Aufgaben im Web erledigen lassen können, während sie die Arbeit prüfen und steuern.

Thibault Sottiaux, bei OpenAI für ChatGPT und Codex zuständig, hatte die Zusammenführung bereits Anfang Oktober angekündigt. Nutzer hätten deutlich gemacht, dass sie die Fähigkeiten von Work schätzten, den Chat aber teils bevorzugten, weil er schneller und angenehmer zu bedienen sei.

Gemeinsames Kontingent mit Codex

Zugleich vereinheitlicht OpenAI die Nutzungslimits. ChatGPT und der Programmierassistent Codex sollen künftig aus demselben Kontingent schöpfen. Laut der Hilfeseite von OpenAI gilt das ab Dezember für die Tarife Plus, Pro und Business. Unterhaltungen mit dem Modus Instant bleiben unbegrenzt und werden nicht auf das gemeinsame Kontingent angerechnet. Leistungsfähigere Modelle und komplexe Aufgaben verbrauchen dagegen je nach Aufwand mehr davon.

Bereits am 29. Oktober hatte OpenAI nach Kritik von Kunden die Kontingente für Work und Codex in den Tarifen Pro 100, Pro 200 und Pro 500 verdoppelt, statt sie wie geplant für Pro 200 zu halbieren. Auch Microsoft hatte am 28. Oktober mitgeteilt, mehrere Modi von Copilot in einer gemeinsamen Oberfläche zusammengeführt zu haben.

(red)

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