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Angriffe in Sandboxen

Google Cloud erweitert Sicherheitsagenten CodeMender

CodeMender simuliert Angriffe künftig in isolierten Sandboxen. Mit Agent Identity sollen sich KI-Agenten ohne statische API-Schlüssel authentifizieren.

Google Cloud erweitert Sicherheitsagenten CodeMender
Bildquelle: Thrive Studios ID / Shutterstock.com

Google Cloud hat mehrere Neuerungen zur Absicherung von KI-Agenten und zur automatisierten Behebung von Sicherheitslücken angekündigt. Hintergrund ist, dass autonome Agenten die Softwareentwicklung beschleunigen, ihre unkontrollierte Einbindung in bestehende Abläufe aber neue Risiken schafft. Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC schaffen fast 40 Prozent der Unternehmen Sicherheitslücken schneller, als sie diese beheben können.

CodeMender testet Angriffe in Sandboxen

Den autonomen Agenten für Code-Sicherheit CodeMender, der sich in einer Vorschauversion befindet, erweitert Google um die Überprüfung von Schwachstellen und die Simulation von Angriffen in isolierten Sandbox-Umgebungen auf Basis von Betriebssystemen oder virtuellen Maschinen. Hinzu kommen Kontrollen, bei denen Menschen Änderungen freigeben, sowie differenzielle Scans, die nur geänderten Code prüfen.

CodeMender basiert auf dem Modell Gemini 4 Argon. Laut Google hat Argon dem Cloud-Sicherheitsanbieter Wiz geholfen, die zuletzt als PHP2Shell bekannt gewordenen Lücken in PHP zu finden und zu beheben. Erste Tests des Technologiekonzerns Thales deuten laut Google darauf hin, dass sich die Zeit zum Auffinden von Sicherheitslücken um mehr als 95 Prozent verkürzen lässt. Unabhängige Messungen dazu liegen nicht vor.

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Identitäten statt statischer Schlüssel

Um KI-Agenten in Gemini, GKE, Cloud Run, Agent Compute Engine und Multi-Cloud-Umgebungen abzusichern, ist der Google Auth Manager ab sofort allgemein verfügbar. In einer Vorschau unterstützt Google zudem Agent Identity JWT. Damit sollen sich Agenten bei AWS, Azure, in lokalen Umgebungen und bei MCP-Servern authentifizieren können, ohne statische API-Schlüssel zu verwenden. Ergänzt werden die Neuerungen durch identitätsbasierte VPC Service Controls, eine individuelle Themenerkennung im Schutzdienst Model Armor als Vorschau und Malware-Sandboxing in der Cloud-Firewall Cloud NGFW, das allgemein verfügbar ist.

Gemeinsames Datenmodell mit Wiz

Die Dienste Wiz Defend und Google Security Operations arbeiten künftig mit einem gemeinsamen Datenmodell, synchronisieren Daten in beide Richtungen und binden Google Threat Intelligence ein. Zudem stellt Wiz mit AI SAST in einer Vorschau ein Werkzeug vor, das Schwachstellen in der Geschäftslogik von Anwendungen finden soll. Im Rahmen der Initiative Scan for Good haben Google DeepMind und Wiz nach eigenen Angaben im ersten Monat mehr als 50 Organisationen aus dem öffentlichen Sektor und der kritischen Infrastruktur geholfen, kritische Sicherheitsrisiken aufzudecken.

(red/Google Cloud)

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