Apple verabschiedet sich vom Mac Pro. Einen Nachfolger wird es nicht geben.
Apples teuerster Desktop-Rechner ist Geschichte. Das Unternehmen hat den Mac Pro aus dem Verkauf genommen und gegenüber 9to5Mac bestätigt, dass es auch keine Neuauflage geben wird. Die Produktseite existiert nicht mehr, Kaufinteressenten landen nun auf der allgemeinen Mac-Übersichtsseite.
Überraschend kommt das nicht. Der Mac Pro steckte seit Juni 2023 ohne jedes Update im Regal, zu einem Einstiegspreis von knapp 7.500 Euro mit M2-Ultra-Chip, während Apple denselben Chip im kompakteren und deutlich günstigeren Mac Studio längst durch den M3 Ultra ersetzt hatte. Eine Konstellation, die auf Dauer kaum haltbar war.
Mac Studio ist der neue Platzhirsch
Der Mac Studio wird künftig die Bedürfnisse von Profi-Anwendern abdecken. In der Spitzenausstattung bringt er einen M3-Ultra-Chip mit 32 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen mit, dazu bis zu 256 GB Unified Memory und 16 TB SSD. Was dem Mac Studio fehlt, ist die PCIe-Erweiterbarkeit des Towers, die jahrelang ein zentrales Kaufargument für Videoproduzenten, Toningenieure und wissenschaftliche Einrichtungen war.
Das aktuelle Mac-Lineup
Apples Desktop-Linie besteht nun aus drei Geräten: iMac, Mac mini und Mac Studio. Im Notebook-Bereich bietet Apple das MacBook Neo, das MacBook Air sowie das MacBook Pro an. Es ist das kompakteste Mac-Lineup seit Jahren, aber auch eines der leistungsfähigsten.
Den Mac Pro in seiner klassischen Form wird nicht vermissen, wer ohnehin nie PCIe-Karten bestückt hat. Für jene, die es taten, schließt Apple heute eine Tür, ohne eine gleichwertige zu öffnen.