Anzeige

Digitalisierung

Um die Digital-Ziele der EU bis 2030 zu erreichen, will die EU-Kommission den Fortschritt in den einzelnen Ländern genauer überwachen und gemeinsame Großprojekte mehrerer EU-Staaten ermöglichen.

Die Brüsseler Behörde legte am Mittwoch einen entsprechenden Vorschlag vor, dem die EU-Staaten und das Europaparlament noch zustimmen müssen.

Es geht um die sogenannte digitale Dekade, bei der die EU-Kommission im Frühjahr ambitionierte Ziele gesetzt hat. Unter anderem sollen alle Haushalte bis 2030 Internet in Gigabitgeschwindigkeit haben, die 5G-Abdeckung soll flächendeckend sein und alle Bürger sollen wichtige Behördengänge online erledigen können. Zudem sollen dann 20 Millionen Computer-Fachleute in der EU arbeiten, und mindestens 20 Prozent der weltweiten Produktion von Halbleitern sollen hier angesiedelt sein.

Am Mittwoch legte die EU-Kommission ihren Plan vor, wie all diese Ziele erreicht werden sollen. Zum einen geht es darum, dass die Fortschritte in den EU-Ländern von der EU-Kommission überwacht werden sollen. Die Behörde will dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU-Staaten jedes Jahr einen Bericht über den «Stand der digitalen Dekade» mit gezielten Empfehlungen vorlegen. Zum anderen sollen mehrere Länder in Zukunft gemeinsam digitale Großprojekte angehen können, die ein einzelnes Land allein nicht bewältigen könnte.

In diesen Mehrländerprojekten sollen Investitionen aus EU-Mitteln, den EU-Staaten sowie aus privaten Quellen gebündelt werden. Als Beispiele für solche Vorhaben nannte die Behörde die öffentliche Verwaltung, stromsparende Prozessoren sowie Zentren für digitale Kompetenz.

dpa


Weitere Artikel

Cybercrime

Cyberattacke auf IT-Dienstleister der Landeshauptstadt Schwerin

Update Mo, 18.10.2021, 16:42 UhrWieder mehr Dienstleistungen der Greifswalder Verwaltung verfügbar.
Android

Heimliches Datensammeln auf Android belegt

Googles mobiles Betriebssystem Android sammelt eifrig Daten seiner Besitzer und teilt diese sogar mit anderen Unternehmen wie Microsoft, LinkedIn und Facebook - insbesondere bei den europäischen Geräten von Samsung, Xiaomi, Huawei und Realme ist dies der…
Cybersecurity

Zscaler tritt der CrowdStrike CrowdXDR Alliance bei

Zscaler erweitert die Integrationen mit CrowdStrike. Durch eine der Integrationen kann Zscaler ZIA™ die Bewertung der Geräte durch CrowdStrike Falcon ZTA (Zero Trust Assessment) für die Konfiguration von Zugriffsrichtlinien nutzen.
Authentifizierung

Kundenauthentifizierung braucht innovative Lösungen

Im Rahmen der IT-Security-Messe it-sa 2021 wurde die neue Studie „CIAM 2022“ im Auftrag vom Identitätsanbieter Auth0 in Zusammenarbeit mit IDG Research Services vorgestellt. Auth0 fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
Cyberattack

Firmen sehen steigende Gefahr durch Cyberattacken

Die Sorge deutscher Firmen vor Cyberangriffen und Datenklau wächst. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass das Risiko in der Corona-Pandemie zugenommen hat, in der die Arbeitswelt digitaler geworden ist, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie…
Schloss

Unternehmen nehmen Cyber-Risiko zu lax

Die Mehrheit der Unternehmen hat die Cyber-Risiken durch Drittanbieter nicht im Griff - Risiken, die durch die Komplexität ihrer Geschäftsbeziehungen und Lieferantennetzwerke verschleiert werden.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.