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Dropbox

Quelle: Tada Images / Shutterstock.com

Vor einem Jahr kündigte die Cloud-Kollaborationsplattform Dropbox an, im Kampf gegen die globale Erderwärmung den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren und steckte sich die folgenden Nachhaltigkeitsziele bis 2030.

  • Klimaneutralität für Scope 3-Emissionen durch Geschäftsreisen
  • Bezug von 100 % erneuerbarer Energien für den Betrieb einschließlich der Rechenzentren
  • Unterstützung von Organisationen, die sich für den Klimaschutz engagieren
  • Mobilisierung des Teams im Rahmen eines freiwilligen Engagements für den Umweltschutz

„Als Unternehmen, das Rechenzentren betreibt, sind wir uns der Auswirkungen bewusst, die wir auf den globalen Energieverbrauch haben. Wir sind daher stolz darauf, dass Dropbox bereits heute alle Speicher-Server in den eigenen Rechenzentren mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energiequellen betreibt. Dies bedeutet, dass unsere Kunden keinen CO2-Fußabdruck hinterlassen, wenn sie ihre Daten bei Dropbox speichern”, freut sich Andrea Trapp, VP Business International bei Dropbox.

Dieser Meilenstein wurden durch den Fokus auf drei wesentliche Bereiche erreicht: Wahrung einer Power Usage Effectiveness (PUE), Optimierung des gesamten Stromverbrauchs und Nutzung erneuerbarer Energiequellen. 

Wahrung einer Power Usage Effectiveness (PUE)

Die Power Usage Effectiveness misst, wie effektiv der Strom genutzt wird, der in den Rechenzentren verbraucht wird. Dies ist nicht nur für Dropbox wichtig, sondern auch für immer mehr Kunden. Das Edelman 2021 Trust Barometer fand heraus, dass es um 5,7 % wahrscheinlicher ist, dass Kunden Unternehmen vertrauen, die auf Nachhaltigkeit bauen.

Die PUE-Bewertung von Dropbox lag im Branchenvergleich 2020 17 % unter dem Branchendurchschnitt. Dies wurde durch die Implementierung von Außenluftökonomisierung und Wärmedämmungslösungen sowie durch die Maximierung der Stromnutzung in allen Bereichen erreicht. Darüber hinaus wird geplant, die Effizienz noch weiter zu optimieren, indem kontinuierlich nach innovativeren Lösungen für die aktuellen und zukünftigen Rechenzentren gesucht wird.

Den Stromverbrauch insgesamt optimieren

Eine Möglichkeit, den Stromverbrauch zu optimieren, ist es, dekommissionierte Hosts schnell abzuschalten. Denn in Rechenzentren gibt es häufig Server, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Früher wurden diese Server durch Techniker manuell dekommissioniert. Mittlerweile setzt Dropbox aber auf ein neues Pirlo-System, das einen Server-Host automatisch abschaltet, wenn er aus dem Betrieb genommen wird. Dadurch konnten geschätzt 5 % Strom über die Lebensdauer eines jeden Servers eingespart werden.

Zudem gibt es Server, die sich im Leerlauf befinden, aber Strom verbrauchen, obwohl sie keinem bestimmten Dienst zugewiesen sind. Daher wird aktuell in den Rechenzentren ein neuer Status eingeführt, der HDD Standby heißt. Dies soll zu einer Stromersparnis von ca. 50 % bei Speicher-Hosts und von 25 % bei HDFS-Hosts führen, während dennoch weiterhin auf die Server zugegriffen werden kann, wenn dies erforderlich ist.

Außerdem hat Dropbox das Team ausgebaut, welches das Angebot und die Nachfrage nach Energie überwacht, um die richtige Menge an Kapazitäten zu finden, die auf den Servern erforderlich ist, um den Stromverbrauch insgesamt zu senken. Ein monatliches Planungsmodell stellt sicher, dass die Kapazität jederzeit optimal genutzt wird. Dadurch können mehr Datenpunkte aufgebaut, die Zurechenbarkeit optimiert und Änderungen schneller vorgenommen werden.

Darüber hinaus steht auch der Einsatz von Hardware auf dem Prüfstand, so die Optimierung der Orchestrierungsplattformen zur Maximierung des gesamten Ressourcenverbrauchs zur Steigerung der Effizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs zu Spitzenzeiten. 

Zu guter Letzt wird auch die Speicherplattform verbessert, sodass sie eine 43 % höhere Speicherkapazität aufweist. In der Zukunft werden noch weitere neue Technologien eingeführt, um die Verdichtung und Optimierung der Energieeffizienz insgesamt fortzusetzen.

Nutzung mehr erneuerbarer Energiequellen

Dropbox möchte sicherstellen, dass die in den Rechenzentren verbrauchte Energie erneuerbar ist, was mit dem Speicher beginnt. Daher hat Dropbox in diesem Jahr bereits hohe Investitionen zur Beschaffung erneuerbarer Energie getätigt und sich das Ziel gesetzt, den direkten Stromverbrauch der Speicherplattform 100 % CO2-neutral zu gestalten. 

„Wir pflegen aktive Partnerschaften mit öffentlichen Versorgungsunternehmen und Vermietern sowie unseren Cloud-Partnern, um sicherzustellen, dass wir unsere Ziele auf globaler Ebene erreichen werden. Und wir machen gute Fortschritte, denn in den letzten 1,5 Jahren haben wir den CO2-Fußabdruck unserer Rechenzentren um 15 % reduziert. In den nächsten Jahren werden wir weiterhin innovative Wege finden, um unsere übergeordneten Nachhaltigkeitsziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen”, so die offiziellen Zielsetzungen des Unternehmens.

www.dropbox.com


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