Digitale Zwillinge als Antwort auf wachsende Stillstandsrisiken
Der Betrieb von Energieanlagen wird zunehmend anspruchsvoller. Technische Systeme werden komplexer, ungeplante Ausfälle verursachen hohe Kosten, und mit dem altersbedingten Ausscheiden erfahrener Fachkräfte geht wertvolles Wissen verloren.
Studie
Unternehmen aus Industrie und Energiewirtschaft nutzen zunehmend AIoT, also die Kombination aus künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge (IoT). Ziel sind mehr Effizienz, niedrigere Kosten und kürzere Innovationszyklen.
Intelligentes Arbeiten als Klimafaktor
Hybride Arbeitsmodelle könnten in Deutschland einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Laut einer europaweiten Untersuchung ließen sich jährlich bis zu 12,2 Millionen Tonnen CO₂ einsparen, wenn mehr Beschäftigte teilweise von zu Hause aus arbeiten würden.
2026
Mit 6,5 Milliarden Euro will die Bundesregierung 2026 die Gebühren für das Übertragungsnetz bezuschussen. In den Haushalten wird davon mal mehr, mal weniger ankommen.
KI-Potenziale im Energiesektor
Der Energiekonzern Uniper und der Technologiekonzern Microsoft haben eine strategische Partnerschaft zur erweiterten Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) geschlossen. Ziel ist es, den Einsatz von KI in allen wesentlichen Geschäftsprozessen und strategischen Bereichen von Uniper zu verankern, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Alternativen sind doppelt so teuer
Forscher des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) an der Stanford University und der University of Pennsylvania rauen mit einem nasschemischen Ätzverfahren zwecks Energieeinsparung beim 3D-Druck die Oberfläche der feinen Pulver auf.
Kommentar
In der heutigen digitalen Ära spielen Rechenzentren eine essenzielle Rolle für unsere Gesellschaft. Sie dienen nicht nur als Schaltzentralen für Datenverarbeitung und -speicherung, sondern haben auch weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Umwelt und die Arbeitswelt.
„Graceful Shutdown“
Die Betreiber von Rechenzentren stehen aktuell vor drei immensen Herausforderungen: Sie müssen ihre Energiekosten senken, eigene Nachhaltigkeitsziele erreichen und regulatorische Anforderungen erfüllen.
Ende 2023 gibt es weltweit fast 11.000 Rechenzentren, wobei die Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien und China bei der Anzahl der Standorte führend sind – gemessen an ihrem Stromverbrauch. Allein in Deutschland ist der Stromverbrauch von Rechenzentren in den letzten Jahren drastisch gestiegen.
Serviscope AG
Karlsruhe
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