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Robocall

Etwa 94 Prozent der US-Amerikaner heben bei Anrufen von einer unbekannten Nummer nicht ab, weil sie sogenannte Robocalls fürchten. Die automatischen Telefonate dienen nämlich oft als Betrugsmasche und können zu regelrechten Bombardements ausarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Cybersecurity-Plattform Hiya.

"Robocalls kommen in verschiedenen Formen, beispielsweise versuchen sie, Opfer zu einer Zahlung oder dem Preisgeben bestimmter Informationen zu bewegen. Andere geben sich als Umfragen oder Gewinnspiele aus. Diese Calls dienen dazu, Menschen zum Rückruf zu verleiten und möglichst lange am Hörer zu halten, was für sie hohe Gebühren bedeutet. Betrüger nutzen hierbei Service-Nummern aus. Robocalls sind besonders gefährlich, weil Minderjährige für sie anfällig sind", erklärt Josef Pichlmayr, CEO von IKARUS Security Software, im pressetext-Interview.

An der Umfrage haben mehr als 2.000 US-Konsumenten und 300 Mitarbeiter von Unternehmen teilgenommen. Drei von vier waren schon einmal das Ziel von betrügerischen Robocalls. Im Durchschnitt verlieren diejenigen, die sich täuschen lassen, 182 Dollar (etwa 150 Euro). Betrüger können sich pro Anruf bis zu 500 Dollar erschleichen.

Telefonate verdreifacht

Besonders in der Corona-Zeit sind Robocalls ein Problem, weil sich Telefongespräche im Lockdown fast verdreifacht haben. Unbekannte Nummern sind für 94 Prozent der Konsumenten und Angestellten deswegen tabu. Im vergangenen Jahr lag der Anteil noch bei 72 Prozent. Das Ablehnen von unbekannten Nummern steigert aber vor allem bei Unternehmen die Anrufe, was wiederum mehr Kosten für Kunden bedeutet.

www.pressetext.com


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