Anzeige

Corona App

Im Kampf gegen das Coronavirus soll die lange geplante staatliche Warn-App für Smartphones in der kommenden Woche an den Start gehen. Die Anwendung soll dann vorgestellt und auch gleich zum Herunterladen angeboten werden, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag sagte. 

Der genaue Tag wurde noch nicht genannt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) machte deutlich, dass die freiwillige App zum digitalen Nachverfolgen von Infektionsketten technisch attraktiv gestaltet werden soll, um eine breite Nutzung zu erreichen. 

Die sogenannte Tracing-App soll helfen, Infektionsketten leichter zu erkennen und nachzuverfolgen. Wird ein Nutzer positiv getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen andere Anwender informiert werden, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. «Die App ist kein Allheilmittel. Sie ist aber ein weiteres, wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten», sagte Spahn. Sie solle helfen, Kontaktpersonen schnell zu informieren und zum Testen einzuladen. «Wenn dann im Vergleich zu heute eher einer mehr zum Testen geht, als einer zu wenig, dann ist das umso besser.»

Spahn erläuterte, im Vergleich zur analogen Welt solle die App auch für den Datenschutz Vorteile bringen. «Bei der derzeit vielfach obligatorischen Abfrage der persönlichen Kontaktdaten bei Restaurants oder Gottesdiensten trägt man ja in Wahrheit nicht nur seine eigene Telefonnummer in die Liste ein, sondern kann auch die des vorherigen Gastes lesen. Da ist es mit dem Datenschutz oft nicht weit her.» Der Minister bekräftigte, dass die Regierung keine gesonderte gesetzliche Grundlage für die App anstrebe. In der Datenschutzgrundverordnung sei alles Notwendige eindeutig geregelt - etwa zur Freiwilligkeit und zur ausdrücklichen Einwilligung für jede Nutzung der Daten.

Nach Regierungsangaben gab es nach einer Vorab-Veröffentlichung von Programmierungsdaten für die App zahlreiche Rückmeldungen. So gingen auch 285 Verbesserungsvorschläge ein. 

dpa


Weitere Artikel

Zugangsschlüssel

NFT-Kunst für Jedermann – Zugangsschlüssel in Bildern versteckt

Rocco Indovina möchte, dass hochwertige NFT-Kunst für jedermann erreichbar ist. Wer die letzten Buchstaben bzw. Zahlen des Zugangsschlüssels (Private Key) für einen sogenannten Non-Fungible Token in zwei seiner Bildern zuerst findet, bekommt diese Kunst…
Verkaufen

Verkaufen mithilfe von Smartphone-Apps fasziniert

Jeder dritte Brite zwischen 18 bis 24 Jahren überlegt, seinen Job zu kündigen oder seine Ausbildung abzubrechen, um ausschließlich Waren mithilfe von Smartphone-Apps zu verkaufen.
Ranking

Bundesländer-Ranking: Hamburg ist die Hauptstadt der IT-Profis

Hamburg ist das Bundesland mit der größten Dichte an IT-Spezialistinnen und Spezialisten. Im hanseatischen Stadtstaat arbeiten 4,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen IT-Berufen.
Partnerschaft

valantic und SYSTEMA schließen strategische Partnerschaft

valantic, IT-Beratungs- und Softwarehaus in Europa, partnert mit SYSTEMA, einem eigentümergeführten Systemintegrator, der sich auf Softwarelösungen und Dienstleistungen zur MES-Integration, Fertigungsautomatisierung und Produktionsoptimierung spezialisiert…
Firmenerweiterung

Okta schließt Übernahme von Auth0 ab

Okta, ein unabhängiger Anbieter von Identitätslösungen, gab die erfolgreiche Übernahme von Auth0, einer Identitätsplattform für Anwendungsteams, bekannt.
Dell

Sicherheitslücke in der Treibersoftware von Dell: Was jetzt zu tun ist

Wie kürzlich bekannt wurde, existiert eine eklatante Sicherheitslücke in einem Treiber für Firmware-Updates, der auf Millionen von Endgeräten der Marke Dell installiert ist. Der Hersteller empfiehlt, diesen Treiber komplett zu entfernen.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.