Leck bei Apple-Zulieferer

Datenleck bei Tata enthüllt Details zum iPhone 18 Pro

iPhone
Bildquelle: Hadrian / Shutterstock.com

Ein Datenleck beim Apple-Zulieferer Tata Electronics legt vertrauliche Dokumente, Lieferantenlisten und Testbilder des kommenden iPhone 18 Pro offen.

Aus dem Datenleck bei der indischen Tata-Gruppe sind neue Details zu kommenden Smartphone-Modellen von Apple bekannt geworden. Die mehr als 200.000 erbeuteten Dokumente stehen laut internen Quellen im Zusammenhang mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max, deren Veröffentlichung für September 2026 erwartet wird. Mindestens sechs der durchgesickerten Dateien ordnen spezifische Komponenten bestimmten Zulieferern zu. Dazu gehören Informationen über Chips auf der Hauptplatine sowie Details zu Akku- und Kamerabauteilen. Der Datensatz umfasst insgesamt 630,4 Gigabyte und wurde von der Erpressergruppe World Leaks im Juni veröffentlicht. Neben Apple-Dokumenten sind auch Daten von Tesla, TSMC und Qualcomm enthalten.

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Fotografien von iPhone 18 Pro in Indien aufgetaucht

Die Dokumente enthalten neben Teilelisten auch Fotografien von Geräten, die Anfang 2026 in einer Produktionsstätte von Tata Falltests unterzogen wurden. Die Bilder zeigen ein graues Mobiltelefon mit einer Dreifachkamera und dem Apple-Logo, das als iPhone 18 Pro identifiziert wurde. Viele Dateien tragen vertrauliche Wasserzeichen von Apple und interne Codenamen der kommenden Modellgeneration. Die Offenlegung dieser Daten gibt Einblicke in die Lieferkettenstrategie von Apple, die das Unternehmen üblicherweise nicht öffentlich macht. Die Dokumente zeigen unter anderem, wann Apple Bauteile von nur wenigen oder von mehreren Lieferanten bezieht, was Rückschlüsse auf die Verhandlungsposition des Konzerns zulässt.

Der Leaker Sonny Dickson hat Bilder von Dummy-Modellen des iPhone 18 Pro, des iPhone 18 Pro Max und eines ersten faltbaren iPhones veröffentlicht. Diese Nachbauten dienen primär Zubehörherstellern zur präzisen Massenproduktion von Schutzhüllen vor der offiziellen Produktankündigung. Die aktuellen Einheiten bestätigen optisch die bisherigen Gerüchte zum Design der kommenden Smartphone-Generation.

Die Dummy-Einheiten deuten darauf hin, dass das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max optisch weitgehend den Vorgängermodellen entsprechen. Da das iPhone 17 Pro die erste größere Designänderung seit Jahren darstellte, bleiben die grundlegende Formgebung, die Displaygrößen und das Plateau der Rückkamera unverändert. Die einzige direkt sichtbare Neuerung auf den geleakten Modellen ist eine verkleinerte Dynamic Island auf der Vorderseite. Zudem könnten die Geräte geringfügig dicker werden, um einen größeren Akku aufzunehmen, was auf den physischen Nachbauten jedoch nicht visuell auffällt.

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Eine weitere Änderung betrifft die Verarbeitung der Rückseite. Apple verzichtet bei den kommenden Modellen voraussichtlich auf die zweifarbige Optik des Gehäuses der Vorgängergeneration zugunsten einer durchgängigen Ästhetik. Durch ein modifiziertes Verfahren beim Austausch des Rückglases soll der Farbunterschied zwischen dem Ceramic Shield 2-Glas und dem Aluminiumrahmen minimiert werden, um ein einheitlicheres Erscheinungsbild zu erzielen. Als neue Farbvarianten werden Hellblau, Dunkelkirsche und Dunkelgrau erwartet. Die Markteinführung der Geräte wird für den Herbst prognostiziert.

Ermittlungen und verschärfte Systemzugriffe bei Tata

Der Vorfall ereignet sich während Apple seine Produktion verstärkt nach Indien ausweitet, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Tata Electronics fungiert dabei sowohl als Komponentenlieferant als auch als Montagepartner. Nach Bekanntwerden des Vorfalls hat Tata Electronics die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Der Zugriff von Mitarbeitern auf sensible Systeme wurde eingeschränkt und externe Sicherheitsexperten mit der Untersuchung beauftragt.

Apple prüft den Vorfall ebenfalls und arbeitet mit dem Zulieferer an langfristigen Sicherheitskonzepten. Gleichzeitig kündigte Apple an, die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für seine Geräte zu beschleunigen, da KI-gestützte Hacking-Werkzeuge die Zeitspanne zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und deren Ausnutzung verkürzen.

(red)

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