Anzeige

Datenleck

Netwrix, ein Anbieter von Cybersecurity Lösungen, stellt weitere Erkenntnisse aus seinem 2020 Data Risk & Security Report vor. Der Bericht verdeutlicht die Anfälligkeit von Unternehmen in der Finanzbranche gegenüber einer steigenden Anzahl von Cyberangriffen.

Diese Verwundbarkeit ist in erster Linie auf mangelnde Kontrolle ihrer IT-Sicherheit zurückzuführen.

Der Untersuchung zufolge haben ein Drittel der Finanzunternehmen innerhalb der vergangenen 12 Monate sensible oder regulierte Kundendaten außerhalb der vorgesehenen, sicheren Speicherorte aufgefunden. Fast die Hälfte (40 Prozent) der Befragten gaben an, dass im gleichen Zeitraum Zugriffrechte auf sensible Daten, ohne weitere Nachfrage der IT-Abteilung, erteilt wurden. Darüber hinaus werden IT-Spezialisten aktuell von einer Flut an sogenannten Data Subject Access Requests (DSARs) gelähmt. Seit der Einführung der DSGVO steht jedem Nutzer das Recht zu, die von ihm gespeicherten, personenbezogenen Daten zu erfragen oder löschen zu lassen. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass die Bearbeitung dieser Anfragen eine große oder mittelschwere Belastung für ihre IT-Abteilung darstellt.

Weitere aufschlussreiche Erkenntnisse der Untersuchung:

  • 70 Prozent der Fälle von unautorisierter Datenweitergabe führten zu Datenschutzverletzungen
  • 32 Prozent der Finanzunternehmen beklagen einen starken Zuwachs an Data Subject Access Requests
  • 44 Prozent der CIOs und CISOs aus der Finanzbranche gaben an, keine KPIs für die IT-Sicherheit zu haben oder zu kennen

„Durch die beschleunigenden Effekte der Corona-Krise sind digitale Zahlmittel auf dem Vormarsch. Die in der Folge generierten Datenmengen machen Finanzinstitute zu einem lukrativen Ziel für Cyberkriminelle. Mangelhaftes Zugriffsrechte-Management sowie fehlende Kontrolle über sensible Daten machen den Finanzsektor besonders verwundbar. Firmen aus der Finanzbranche müssen deshalb besonders darauf achten, ihre Sicherheitsrisiken zu minimieren. Um nicht die Kontrolle über ihre IT-Sicherheit zu verlieren, sollten diese Betriebe Sicherheitslösungen nutzen, die ihnen ein lückenloses Zugriffsrechtemanagement ermöglichen und gleichzeitig eine sichere und auffindbare Ablage ihrer sensiblen Daten gewährleisten – voll automatisch. Durch eine automatisierte und somit skalierbare Applikation kann die Sicherheit sensibler Daten auch unter größter Arbeitslast garantiert werden“ so Jürgen Venhorst, Country Manager DACH bei Netwrix.

www.netwrix.com


Artikel zu diesem Thema

DSGVO
Jul 01, 2020

DSGVO–EU-Kommission zieht Bilanz: KMUs im Nachteil?

Gut zwei Jahre nach Inkrafttreten der DSGVO zieht die EU-Kommission Bilanz. Eine…
Cyber Security im Office
Jul 01, 2020

IT-Sicherheitsgefälle in Deutschland

Während sich die digitale Sicherheitslage für antreibende und bedachtsame Nutzer:innen…
Cloud Computing
Jun 30, 2020

Wie sich Daten in Cloudanwendungen sichern lassen

Die Sicherheit von Cloudanwendungen wird maßgeblich definiert durch die Sicherheit der…

Weitere Artikel

Hacker Russland

REvil-Ransomware – höfliche und russlandfreundliche Hacker

Vor allem jenseits des Atlantiks sorgte kürzlich ein Bericht der NBC für Furore: Dieser stellte fest, dass die REvil-Ransomware, die für die groß angelegte Kaseya-Supply-Chain-Attacke benutzt wurde, so programmiert ist, dass sie keine russischen Rechner…
Cyber Security

Phishing-Angriffe: 65 Prozent der Opfer machten Schulung

Cloudian veröffentlichte seinen 2021 Ransomware Victims Report. Die Umfrage ergab, dass 54 Prozent der Opfer zum Zeitpunkt des Angriffs bereits an einer Anti-Phishing-Schulung teilgenommen und 49 Prozent einen Perimeter-Schutz installiert hatten.
Cybercrime

Cyberangriff auf die Rüstungsindustrie

Den Security-Experten von Proofpoint ist es nun gelungen, eine neue Social-Engineering-Attacke von TA456 (Threat Actor 456 – oft auch Imperial Kitten oder Tortoiseshell genannt) aufzudecken. Bei der Kampagne versuchten die Cyberkriminellen über mehrere Jahre…
Malware

UEFI-Malware bleibt Bedrohung für Privatanwender und Unternehmen

Mit dem Schadprogramm Lojax war das Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) im Herbst 2018 in aller Munde. ESET Forscher hatten herausgefunden, dass Hacker mit neuartigen Angriffsmethoden die Firmware auf Mainboards infiltrieren und über diesen Weg die…

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.