Anzeige

Stop Hacker

Tagtäglich sind Unternehmen das Ziel von Cyberattacken. Per Schadsoftware und über mangelhaft geschützte Infrastruktur, Rechner und interagierende Geräte des Internet of Things (IoT) versuchen Angreifer, Kreditkartennummern oder andere vertraulichen Firmeninformationen zu erbeuten. 

  • Firmen erkennen Hackerangriff im Schnitt erst nach 199 Tagen
  • Auf Fachpersonal und konsequente Überwachung setzen
  • Mitarbeiter schulen

Den Schaden erkennen Unternehmen oftmals erst sehr viel später. „Im Schnitt dauert es 199 Tage, ehe ein Unternehmen überhaupt bemerkt, dass es Opfer eines Hackerangriffs geworden ist“, sagt Wolfgang Kiener, Business Development Manager für Cybersecurity bei TÜV Rheinland. Sind die Angreifer erst einmal eingedrungen, haben sie oft leichtes Spiel und können unentdeckt Daten abziehen oder manipulieren und dem Unternehmen großen Schaden zufügen.

Präventiver Schutz reicht nicht aus

Virtuellen Zugang zu einer Firma verschaffen sich Hacker trotz Firewalls und Virenerkennungssoftware üblicherweise über zwei Wege: Ein Ziel sind die mit dem Internet verbundene Geräte der Firma, also Rechner, Server, Router und Internet-of-Things-Geräte. Eine weitere Methode der Hacker sind fingierte E-Mails an Mitarbeiter, die zuvor über soziale Netzwerke ausgespäht wurden.

Je nach Sicherheitssystem der Firma reicht schon das Öffnen einer solchen Hacker-E-Mail aus, um den Zugriff auf IT-Systeme der Firma zu ermöglichen. Firmen sollten daher sämtliche vernetzte Geräte im Unternehmen jederzeit auf ungewöhnliche Vorgänge überwachen. Zudem können Mitarbeiter durch sogenannte Hacking-Seminare, in denen ein IT-Experte einen Hackerangriff vorführt und Abwehrmechanismen veranschaulicht, effektiv geschult werden.

Schnelligkeit und Übung entscheiden

Einen Hackerangriff zu erkennen und zu beseitigen dauert nach dem Forschungsinstitut Ponemon im Schnitt etwa ein Jahr. Bei mehreren Angriffen täglich sind Schnelligkeit und Übung Trumpf. „Firmen sollten im Bereich der Cybersicherheit auf ein Team aus Fachleuten setzen, um Hacker zurückzudrängen und die Verluste des Unternehmens gering zu halten“, rät Kiener.

www.tuv.com/informationssicherheit
 


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

Ransomware

Maze-Ransomware jetzt noch gefährlicher

Seit fast eineinhalb Jahren treibt die Ransomware Maze ihr Unwesen. Bereits im Mai warnte das Sicherheitsunternehmens Sophos in einem Bericht vor den Machenschaften der Cyberkriminellen. Diese begnügen sich nicht damit, die Daten ihrer Opfer zu verschlüsseln,…
RDP

Hacker: Täglich millionenfache RDP-Angriffe auf Home-Offices

Die Sicherheitsexperten von ESET schlagen Alarm: Seit dem Corona-bedingten Umzug in das Home-Office hat sich die Anzahl der täglichen Hacker-Angriffe auf Remote-Desktop-Verbindungen (RDP) im DACH-Raum mehr als verzehnfacht. Allein im Juni 2020 verzeichnete…
Cybercrime

eCrime nimmt an Volumen und Reichweite weiter zu

CrowdStrike, ein Anbieter von Cloud-basiertem Endpunktschutz, gab heute die Veröffentlichung des CrowdStrike Falcon OverWatchTM 2020 Threat Hunting Report bekannt.

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!