VERANSTALTUNGEN

USU World 2018
06.06.18 - 07.06.18
In World Conference Center Bonn

CEBIT 2018
11.06.18 - 15.06.18
In Hannover

ERP Tage Aachen
19.06.18 - 21.06.18
In Aachen

next IT Con
25.06.18 - 25.06.18
In Nürnberg

XaaS Evolution 2018
01.07.18 - 03.07.18
In H4 Hotel Berlin Alexanderplatz

Kryptomining Bticoins 695509915 700

Bitdefender berichtet, dass von September 2017 bis Januar 2018 die Anzahl verzeichneter Cypto-Miner-Attacken um 130 Prozent angestiegen ist. Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl an Ransomware-Attacken deutlich. 

Als Grund vermutet Bitdefender den Wertgewinn von Bitcoin zum Ende des letzten Jahres hin, der Krypto-Mining für Kriminelle profitabler machte als Ransomware. Ein besonders lukratives Ziel ist die Rechenpower von Rechenzentren. Diese rasante Entwicklung der Krypto-Mining-Angriffe stellt ein großes Risiko für Unternehmen und ihre IT-Infrastrukturen dar.

Ransomware war bisher die erste Wahl von Cyberkriminellen und bedeutete eine ernste Bedrohung für Unternehmen und Endanwender gleichermaßen. Diese Technik zur Monetarisierung von Cyberangriffen, die die Wellen von Attacken wie WannaCry oder Petya hervorgebracht hat, generierte für Cyberkriminelle Milliarden-Einnahmen, die sie sich in Kryptowährung bezahlen ließen. Als jedoch zu Ende letzten Jahres der Wert von Bitcoin auf über 20.000 US-Dollar pro Einheit anstieg, wurde Krypto-Mining, im Jargon auch Cryptojacking genannt, profitabler als Lösegeldzahlungen. Entsprechend sattelten die Angreifer um und begannen mit der Entwicklung von Angriffen auf Rechenzentren. Diese werfen bereits bei einem wenige Stunden andauernden Hacking-Erfolg ordentliche Erträge an Kryptowährung für die Eindringlinge ab. Ein Beispiel für Cryptojacking-Angriffe ist WannaMine. Auch der Exploit EternalBlue wird dafür genutzt.

Rechenzentren werden als Hacking-Ziel immer lukrativer

Die gängige Meinung war bisher, dass eher Endgeräte einer Bedrohung für Krypto-Mining ausgesetzt sind. Da Rechenzentren deutlich mehr Rechenleistung und Ressourcen haben, wenden sich Angreifer jedoch mehr und mehr diesen Zielen zu. Ein erfolgreicher Angriff auf ein Rechenzentrum und die erfolgreiche Platzierung von Mining-Software kann einen enormen Umsatz für Cyberkriminelle generieren, selbst wenn er nur ein paar Stunden andauert, bevor er entdeckt wird. Um bei Rechenzentren erfolgreich zu sein, betten Angreifer in ihre neuen Cryptojacking-Angriffe Stealth-Taktiken ein. Das bedeutet, dass es unter Umständen sehr lange dauert, bis sie erkannt werden. Unternehmen, die beispielsweise auf Infrastruktur-as-a-Service-Angebote mit automatischer Ressourcenbereitstellung setzen, bemerken den Angriff oft erst, wenn die Rechnung für die genutzte Rechenleistung bei ihnen eintrifft.

Auch das Aufkommen von browserbasierten Mining-Clients, wie etwa CoinHive hat eine neue Welle von Angriffen ausgelöst, da Cyberkriminelle damit einen neuen, effizienteren und profitableren Weg gefunden haben ihre Schadsoftware zu platzieren. Laut Bitdefender-Experten nutzen Kriminelle vornehmlich dateilose Techniken und Exploits, um Organisationen zu infiltrieren.

So schützt man sowohl Rechenzentren als auch Endpunkte vor Cryptojacking

Fortschrittliche Arten von Cryptojacking werden von traditionellen Sicherheitslösungen oft nicht erkannt. Um Rechenzentren und virtuelle Infrastrukturen vor diesen Angriffen zu schützen, bedarf es eines Sicherheitsansatzes, der mehrere Ebenen umfasst und zahlreiche Verteidigungstechnologien für physische, virtuelle und hybride Systeme – sowohl On-Premises als auch in Cloud-Umgebungen – kombiniert. Mehrschichtige Lösungen umfassen zum Beispiel Prozessüberwachung, Sandboxing und Angriffserkennung durch Machine Learning und können Angriffe mit Cryptojacking-Malware sowohl auf Rechenzentren als auch auf Endgeräte erkennen.

Auch wenn der Wert von Bitcoins nach dem letztjährigen Hype wieder abgeflaut ist, ist mit einem Abnehmen von Cryptojacking in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Da die erforderliche Rechenleistung für den erfolgreichen Abbau von Kryptowährung ständig zunimmt, werden sich Kriminelle umso mehr auf Rechenzentren konzentrieren, weil diese die nötige Rechenleistung zum profitablen Abbau bereitstellen.

Der vollständige Bericht „Cryptocurrency Mining Craze Going for Data Centers - Paying the Bill for Mining Cryptocurrency“ sollte hier zum Download stehen.

In einem Video zum Thema, erklärt Liviu Arsene, Leitender Bedrohungsanalyst bei Bitdefender, die Ergebnisse.

bitdefender.de

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int Cc956cb8b76a48ab25093365b37dfc0c

Spectre-NG: Weitere Sicherheitslücken in Prozessoren

Im Januar 2018 wurden unter den Bezeichnungen "Spectre" und "Meltdown" schwer zu…
Tb W190 H80 Crop Int Fff03ad1554fb492cd1df6c7ccf69ca1

Telegram Chatgruppen als neuen Marktplatz für Cybercrime

Die Sicherheitsforscher von Check Point Software Technologies, erkennen eine neue…
Tb W190 H80 Crop Int 6146d7037a40c2f874a1f5d3399939c7

User Bashing: Mitarbeiter sind mit IT-Sicherheit überfordert

Die IT-Sicherheit lädt zu viel Verantwortung auf den Mitarbeitern ab. Günter Junk, CEO…
Tb W190 H80 Crop Int Ffc884102cf599e1985eaa1355f9b2fa

Probleme PGP und S/MIME sind keine Überraschung

Verschlüsselte E-Mails sind „nicht mehr sicher“ - Forschern ist es gelungen, diesen…
Tb W190 H80 Crop Int 5db74c35038f85cc90618c59a5cf8fbe

E-Mail-Verschlüsselung bleibt sicher

Am 14.05.2018 veröffentlichte ein Team aus Sicherheitsforschern der Fachhochschule…
Tb W190 H80 Crop Int 7f34eb55b3556a8251b3162716d61345

Efail-Schwachstellen

Sicherheitsforscher der Fachhochschule Münster, der Ruhr-Universität Bochum sowie der…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security