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Security AlertGerade erst wurde die Malware „Industroyer“ identifiziert, die angeblich für den im Dezember stattgefundenen Stromausfall in der Ukraine genutzt wurde. Hier ein Kommentar von John Chirhart, Federal Technical Director bei Tenable Network Security, zur Einschätzung der neuen Malware.

Industroyer wird als „das nächste Stuxnet“ gehandelt. Bei einer derart ausgeklügelten Bedrohung sollte man davon ausgehen, dass sie bei zahlreiche Zero-Day-Attacken eingesetzt wurde. Es ist allerdings bisher noch kein derartiger Angriff bekannt, was die Bedeutung der Malware wieder relativiert.

Die Sicherheit kritischer Infrastuktur, wie beispielsweise industrieller Steuerungssysteme, ist natürlich wichtig. Wir sollten allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass Industroyer, WannaCry und ähnliche Malware in den sich ständig wandelnden Sicherheits-Umgebungen mittlerweile die Normalität sind. Es reicht nicht mehr, nur auf die jeweils aktuelle Bedrohung zu reagieren. Ein neuer Ansatz ist nötig.

Cloud und IoT sind aus Unternehmensnetzen nicht mehr wegzudenken. Deshalb macht die traditionelle Unterteilung in SCADA/industrielle Steuerungssysteme und IT wie Laptops oder Mobilgeräte auch keinen Sinn mehr. Die wenigsten Security-Anbieter konnten mit dieser Entwicklung Schritt halten, weshalb viele Geräte in Unternehmensnetzen nicht zu finden und damit auch nicht zu schützen sind.

Einzellösungen, die sich auf bewährte Methoden stützen, reichen längst nicht mehr aus. CISOs benötigen vielmehr den Überblick einer zusammengefassten Plattform mit aktiven, passiven und Agenten-basierten Scans. Nur so erhalten sie vollständigen Einblick, auch in Container oder vernetzte Medizintechnik. Unternehmen sollten nicht länger der aktuellsten Bedrohung hinterherjagen. Sie sollten vielmehr auf eine flexible Security-Strategie setzen, die proaktiv die aktuellen Sicherheitsrisiken angeht, welche moderne Unternehmen bedrohen. 

www.tenable.com
 

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