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Carsten Wilhelm TöllnerRegelmäßige Penetrationstests sind die beste Verteidigung gegen DDoS-Attacken, rät Torsten Wilhelm Töllner (Foto, Bildquelle Neugebauer), SEC Consult.

Erpressung und Sabotage – die neuesten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeichnen ein dunkles Szenario: Rund 4422 Fälle von Computersabotage sind im Jahr 2016 gemeldet worden, Tendenz steigend. Zu dieser Kategorie gehören auch DDoS-Attacken, die mit der steigenden Anzahl an vernetzten Geräten auf fruchtbaren Boden fallen. Hacker kreieren sich so ihre eigene Cyber-Armee, die Server großer wie auch kleiner Unternehmen überlastet und zusammenbrechen lässt. Um diesem drohenden Umstand steigender Cyberkriminalität entgegenzuwirken, ist Eigeninitiative in Sachen Cybersecurity gefragt. Deshalb gilt: Sicherheitssysteme jetzt prüfen, um mangelnde Schutzmaßnahmen zu erkennen und zu beheben.

„Die steigende Anzahl an DDoS-Attacken zeigt einmal mehr, dass die eigenen Cybersecurity-Maßnahmen kontinuierlich auf ihre Robustheit getestet werden müssen. Smartere Maschinen, neue Firmware usw. – jede Änderung wie auch eine einzige nicht vorhandene oder nur falsch konfigurierte Einheit im System birgt die Gefahr neuer Lücken. Dabei stehen meist ideologische und politische Motive oder Wettbewerbsbeeinflussung bzw. Erpressung im Vordergrund. Aus diesem Grund ist es entscheidend, regelmäßig entsprechende Tests einzusetzen und unterschiedliche Angriffsszenarien sowie neue Angriffstechniken durch Profi-Hacker am eigenen System zu testen. Solche Tests spielen auch in Anbetracht der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung eine zentrale Rolle, die eine permanente Dokumentation über den Sicherheitsstandard jedes Unternehmens fordert. In beiden Fällen gilt: Schadensbegrenzung zu betreiben, ist weitaus kostspieliger, als es erst gar nicht so weit kommen zu lassen“, unterstreicht Torsten Wilhelm Töllner, Geschäftsführer SEC Consult Deutschland, die Wichtigkeit von regelmäßigen Security-Checks.

 

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