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Cybermobbing

Home Schooling und Remote Learning sind seit der Pandemie die Norm. Vielen Familien fehlt es jedoch an der passenden technischen Ausstattung, die Kinder brauchen, um am digitalen Schulleben teilnehmen zu können.

Daher haben einige Schulen betroffenen Kindern Computer und Laptops geliehen. Dies ist zwar eine hilfreiche Maßnahme, bringt im neuen digitalen Schulumfeld jedoch zahlreiche Datensicherheitsrisiken mit sich. Die Software, die auf Schulcomputern installiert wurde, ist oftmals nämlich nicht darauf ausgelegt, an externe Netzwerke angeschlossen zu werden.

Mehrere schwere Sicherheitslücken

Im Rahmen einer Untersuchung identifizierte McAfee vor kurzem vier schwere Sicherheitslücken in der weit verbreiteten Distance Learning Software „Netop Vision Pro“, durch die Cyber-Kriminelle den betroffenen Computer aus der Ferne übernehmen und steuern können. Wären diese Lücken nicht entdeckt worden, hätten potentiell tausende Betroffene ihre persönlichen Daten sowie den Zugang zu ihrem PC verloren. Vor allem Institutionen wie Schulen sehen sich bei der rasanten Digitalisierung der Herausforderung gegenüber, schnell Entscheidungen treffen zu müssen ohne viel Erfahrung in diesem Bereich zu haben. Umso wichtiger ist es, für einen sicheren digitalen Umgang in diesem neuen Lernumfeld zu sorgen.

So sicher fühlen sich die Deutschen beim Thema Remote Learning

Eine neue Studie von McAfee hat ergeben, dass 36 Prozent der deutschen Haushalte aktuell mindestens ein Mitglied haben, das auf Remote Learning zurückgreifen muss. Dabei besteht die größte Angst der Deutschen vor Cyber-Bullying: Jeder Dritte befürchtet, dass die eigenen Kinder als Folge der steigenden digitalen Vernetzung Opfer von Mobbing im Netz werden könnten. Jeweils 29 Prozent fürchten sich außerdem davor, dass ihre privaten Daten abgegriffen werden oder, dass ihre Kinder Zugang zu illegalen Inhalten erhalten könnten. Um Kinder bereits frühzeitig über Sicherheitsrisiken im Netz aufzuklären, gaben 35 Prozent an, dass das Thema digitales Wohlbefinden und Sicherheit im Internet Teil des schulischen Lehrplans sein sollten. Demgegenüber steht allerdings die mangelnde Handlungsbereitschaft im privaten Raum: Nur etwa jeder Zehnte hat sich aktiv um zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen beim Remote Learning gekümmert.

 

 

Drei Tipps für mehr Sicherheit am heimischen (Schul-) Computer

Viele Eltern und Lehrer sind auf dem Gebiet der Cyber-Sicherheit nicht ausreichend informiert. Neben der Einrichtung eines effektiven Virenschutzes, nennt Andreas Volkert, Sicherheitsexperte bei McAfee, diese drei einfachen Tipps für mehr Sicherheit in Sachen Remote Learning und digitalem Home Schooling:

  • Sicherheit auf technischer Ebene gewährleisten. Wichtig ist, möglichst früh für Sicherheit zu sorgen. Das geht zum Beispiel durch strenge Passwort-Richtlinien, die komplexe Passwörter und eine Multifaktor-Authentifizierung verlangen. Auch die Benutzerberechtigungen zu minimieren und Schülern nur Zugriff auf das Nötigste zu gewähren, kann verhindern, dass Cyber-Angriffe nicht komplette Netzwerke infiltrieren.
  • Aufklärungsarbeit leisten. Die Studienergebnisse zeigen, dass sich viele Deutsche den digitalen Sicherheitsrisiken und möglichen Gegenmaßnahmen nur eingeschränkt bewusst sind. Abhilfe schafft hier ein detailliertes Aufklärungsprogramm, das nicht nur die besonderen Risiken aufzeigt, sondern auch die Anforderungen aller Beteiligten abdeckt – von den Kindern über die Eltern bis hin zu den Lehrern. Mithilfe der vermittelten Informationen sollen sie zum Beispiel Phishing-Mails oder andere verdächtige Aktivitäten selbständig erkennen können, damit die IT potentiellen Bedrohungen schnell Einhalt gebieten kann.
  • Backups, Backups, Backups. Sollten alle Stricke reißen, ist es gut einen Notfallplan zu haben. Besonders sensible Daten und wichtige Informationen sollte man deshalb zusätzlich auf einem externen Speicher (zum Beispiel einem USB-Stick), oder in einer gesicherten Cloud speichern.

Methodologie der 2021 Consumer Security Mindset-Umfrage: Travel Edition

Für die Umfrage unter 1.000 deutschen Verbrauchern beauftragte McAfee das unabhängige Marktforschungsinstitut MSI International. Alle Teilnehmer waren über 18 Jahre alt und wurden im April 2021 befragt. Es liegen auch vergleichbare internationale Umfrageergebnisse vor, unter anderem aus Ländern wie den USA, Kanada, Frankreich, Australien und Indien.

www.mcafee.com/de


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