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Schulung

Qualifizierte und kompetente Mitarbeiter sind das Zugpferd eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen von Fachkräften sind die Grundlage für den Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Dennoch bleiben in vielen Unternehmen Schulungen regelmäßig auf der Strecke. Die Gründe dafür sind vielfältig. So sind Weiterbildungen oft sehr kostenintensiv. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter, die sich in einer Bildungsmaßnahme befinden, in der Regel gar nicht oder nur teilweise ihren üblichen Workload erfüllen können. Viele Arbeitgeber schätzen die Qualifikationen ihrer Angestellten zudem falsch ein. 

1. Mitarbeiterbindung steigern

Arbeitgeber, die in Weiterbildungen investieren, drücken gegenüber ihren Angestellten Wertschätzung aus, welche sich wiederum positiv auf das Commitment sowie die Loyalität gegenüber der Firma auswirkt. Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, sind in der Regel dazu bereit, sich länger an ein Unternehmen zu binden. Verfügt ein Unternehmen über viele langjährige Mitarbeiter und eine geringe Mitarbeiterfluktuation, zahlt dies wiederum positiv auf die Außenwirkung einer Marke ein.

2. Potenziale optimal ausschöpfen

Bildungsmaßnahmen aller Art sorgen dafür, dass Mitarbeiter ihre Kompetenzen erweitern. Sie bekommen oft auch einen anderen Blickwinkel auf ihre üblichen Tätigkeiten im Unternehmen und können so interne Abläufe effizienter mitgestalten. Teammitglieder mit umfangreichem Wissen können flexibler eingesetzt werden. Neu erlernte Kenntnisse können dazu führen, dass Unternehmen bisher unentdeckte Potenziale ausschöpfen und zum Beispiel neue Vertriebswege erschließen oder mit Hilfe neuer Softwaretools Prozesse optimieren.

 

 

3. Langfristig Kosten senken

Viele Weiterbildungen sind für Arbeitgeber zunächst sehr kostenintensiv. Auf lange Sicht können jedoch über Schulungen Personalbeschaffungskosten gespart werden, da Unternehmen weniger Zeit und Geld in externe Fachkräfte investieren müssen. Auch Einarbeitungszeit und -kosten für neue Mitarbeiter können gesenkt werden, wenn Unternehmer ihren Mitarbeitern Weiterbildungen ermöglichen.

4. Motivation und Leistung steigern

Bekommen Mitarbeiter die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen und diese anschließend in einem neuen Verantwortungsbereich unter Beweis zu stellen, dann sorgt dies für einen ordentlichen Motivationsschub. Motivierte Angestellte arbeiten produktiver und leisten mehr als weniger motivierte Kollegen. Eine bessere Mitarbeiterleistung kann so auch zu höheren Umsätzen führen.

5. Risiken und Krisen besser managen

Spätestens seit der Corona-Krise beschäftigen sich auch viele Bildungsmaßnahmen mit dem frühzeitigen Erkennen und Einschätzen wirtschaftlicher Risiken. Ein geschultes Team kann Risiken bewusster wahrnehmen, diese einschätzen und flexibel auf diese reagieren beziehungsweise deeskalieren. Umfangreiches Wissen gibt einer Person gleichzeitig die Sicherheit und das Selbstvertrauen, in Krisenzeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen.

6. Fachwissen stetig aktualisieren

In vielen Branchen und Unternehmen ist es unabdingbar für Fachkräfte, ihr Wissen stets auf dem neuesten Stand zu halten und zum Beispiel neue Gesetzesänderungen oder auch Normanforderungen immer im Blick zu behalten. So ist es ihnen möglich, langfristige Branchentrends zu identifizieren und dementsprechend Entwicklungen im eigenen Unternehmen anzustoßen.

7. Branchenstandards erfüllen

Mitarbeiterschulungen sind in einigen Fällen auch einfach obligatorisch. Zum Beispiel für bestimmte Zertifizierungen. Viele Unternehmen müssen ihr Personal regelmäßig schulen, um dadurch bestimmten Normen und Branchenstandards zu entsprechen. Dadurch können sich Unternehmen überhaupt erst am Markt gegenüber konkurrierenden Anbietern behaupten.

Fazit: Weiterbildungen - eine lohnende Investition

Für Unternehmen gibt es viele Gründe, den eigenen Mitarbeitern Weiterbildungen zu ermöglichen und diese auch zu finanzieren. Dabei sollte stets sichergestellt werden, mit welchen Maßnahmen die bestmögliche Wissensvermittlung ermöglicht werden kann. Langfristig machen sich Weiterbildungen besonders dann bezahlt, wenn dadurch beispielsweise neue Ideen für interne Abläufe entstehen und Angestellte ihren Arbeitsalltag motivierter und damit auch produktiver angehen. Tendenziell wird der Bedarf an Weiterbildungen jedes Jahr immer stärker steigen und Unternehmen sollten auf diesen Zug aufspringen. Denn wer sich erfolgreich auf dem Markt behaupten will, muss sich auf den Strukturwandel einstellen und Herausforderungen wie der Digitalisierung oder dem Fachkräftemangel mit passenden Bildungsmaßnahmen begegnen.

www.ebuero.de


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