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Anwalt

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Linklaters, eine der weltweit Anwaltskanzleien, angekündigt hat, dass seine Mitarbeiter bis zur Hälfte der Woche von zu Hause aus ihre Arbeit verrichten können. Die Kanzlei war der Meinung, dass die Covid-19-Pandemie – und das damit verbundene erzwungene Experiment der Fernarbeit – die Gelegenheit bot, ihren Ansatz für agiles Arbeiten und Fernarbeit genauer zu untersuchen. 

Linklaters ist mit seinem Ansatz nicht allein. Andere große Anwaltskanzleien und Unternehmen anderer Branchen erlauben ihren Mitarbeitern nun, einen Teil der Zeit von zu Hause aus zu arbeiten.

„Die Frage ist nun, ob dies die De-facto-Arbeitspraxis für beispielsweise den juristischen Sektor werden wird oder nicht“, erklärt Thomas Lo Coco, Verantwortlicher für NetMotion in Deutschland. „Ist dies nur eine vorübergehende Arbeitsweise oder wird dieser agile Ansatz beibehalten, sobald wir zum „Normalzustand“ zurückkehren?“

Kanzleien entwickeln sich weiter und passen sich an die Anforderungen einer anderen Arbeitsweise an. Entscheidend ist es, dass ihre Mitarbeiter nahtlos miteinander und mit ihren Mandanten interagieren können, um den Service zu bieten, den die Mandanten erwarten. Der Rechtssektor ist bekannt dafür, dass er eine Vorreiterrolle einnimmt. Überall setzen Kanzleien innovative neue Technologien ein, um dem „Arbeiten von jeder Umgebung aus“ besser gerecht zu werden. Einen sicheren Zugriff auf Ressourcen und die Verbesserung der Endbenutzererfahrung zu gewährleisten, werden dabei Schlüsselfaktoren sein. Im Wesentlichen geht es darum, die Erfahrung des Arbeitens in einem Büro widerzuspiegeln.

Viele Anwaltskanzleien beweisen, dass sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, erfolgreich von zu Hause aus zu arbeiten. Wie stellen sie aber sicher, dass ihre Mitarbeiter genauso produktiv sind wie zuvor? IT- und Sicherheitsteams werden sich sicherlich mit Sicherheits- und Compliance-Problemen auseinandersetzen müssen, die sich aus agilem Arbeiten und Fernarbeit ergeben. Sie müssen sicherstellen, dass die Mitarbeiter sich sicher verbinden können, ohne dass die Benutzerfreundlichkeit darunter leidet. Und, was besonders wichtig ist, all dies muss ohne Beeinträchtigung des Servicelevels für die Kunden geschehen. Es muss alles völlig nahtlos sein.

Persistente Konnektivität ist wichtig

„Persistente Konnektivität ist wichtig, denn sie ermöglicht es, effektiv mehr zu tun. Wie frustrierend ist es für den Benutzer, wenn die Konnektivität abbricht oder wenn das Gerät, an dem er arbeitet, kein Netzwerk findet, mit dem er sich verbinden kann, oder wenn das Gerät zwischen verschiedenen Netzwerken wechselt“, erläutert Thomas Lo Coco von NetMotion. „Wenn die Verbindung unterbrochen wird und eine erneute Verbindung erforderlich ist, gibt es einen kurzen Zeitraum, in dem der Benutzer überhaupt nicht verbunden ist. Er muss sich dann unter Umständen erneut authentifizieren oder bei seinem VPN anmelden. Die meisten VPNs sind aber nicht sehr benutzerfreundlich, wenn sie die Verbindung verlieren.“

All diese verschiedenen Szenarien stören letztendlich das Benutzererlebnis. Persistente Konnektivität bietet die Flexibilität, diese Herausforderungen zu meistern. Sie stellt sicher, dass die Technologie so funktioniert, wie sie konzipiert wurde, so dass sich die Mitarbeiter jederzeit und überall auf ein optimales Benutzererlebnis verlassen können. Im Endeffekt bietet der Arbeitgeber ihnen ein büroähnliches Erlebnis, egal wo sie sich befinden. Man denke nur daran, wie viele Stunden die Mitarbeiter im Zug, in einem Hotel oder sogar bei einem Kunden vor Ort verbringen können. Konsistente Konnektivität ist hier der Schlüssel – konsistent an jedem dieser Orte.

Konnektivität wird eine grundlegende Komponente für erfolgreiches Remote-Working sein, da Unternehmen versuchen, die Anforderungen einer zunehmend mobilen Belegschaft zu erfüllen. Letztlich brauchen sie verschlüsselte und zuverlässige Verbindungen, die es ihnen ermöglichen, schnell und einfach auf Geschäftsanwendungen und -dienste zuzugreifen. Das Arbeiten in einer Umgebung mit abgebrochener Verbindung kann zu frustrierten Mitarbeitern führen, was angesichts der neuen Richtlinien für Remote Working nicht gerade ideal ist.

Optimierung des Datenverkehrs bedeutet verbesserte Benutzerfreundlichkeit

Die Optimierung des Datenverkehrs sorgt für eine Feinabstimmung der Verbindungsleistung, damit wichtige Geschäftsanwendungen zuverlässig über das Netzwerk laufen. Anwendungen, Ressourcen und Verbindungen sind auf eine schwache und unregelmäßige Netzabdeckung abgestimmt und können Roaming zwischen drahtlosen Netzwerken durchführen, wenn sich die Bedingungen und die Verfügbarkeit ändern. Wenn Verbindungen nicht gut funktionieren, kann es bei Anwendungen, die für die Arbeitsleistung entscheidend sind, zu Paketverlusten, Jitter oder Latenzzeiten kommen, die das Arbeiten unterwegs extrem erschweren können. Im Vergleich zu kabelgebundenen Netzwerken arbeiten drahtlose Netzwerke unter sehr variablen Bedingungen, einschließlich Faktoren wie Gelände oder überlastete Mobilfunksendemasten.

Die Optimierung des Verkehrsflusses hilft dabei, Paketverluste in den Griff zu bekommen. Solche Paketverluste sind effektiv Datenverluste, die sehr regelmäßig auftreten, wenn man unterwegs ist oder zwischen verschiedenen Netzwerken wechselt. Anwendungen, die viele Daten benötigen, neigen dazu, bei einem Paketverlust von etwa 10 Prozent nahezu unbrauchbar zu werden, was etwa bei regelmäßigem Pendeln mit dem Zug häufig vorkommt. Die Technologie von NetMotion ermöglicht es, dass kritische Anwendungen auch bei mehr als 50 Prozent Paketverlust funktionieren und Unterbrechungen vermieden werden. Auf diese Weise können sich die Mitarbeiter darauf verlassen, dass die Technologie in Situationen und an Orten, an denen dies vorher nicht möglich war, gut funktioniert. Das ist gerade auch für Kanzleien sehr nützlich.

„Da Anwaltskanzleien und viel andere Branchen überall neue Technologien einführen, um dem „Arbeiten von überall aus“ besser gerecht zu werden, müssen sie über optimierte Möglichkeiten nachdenken, um den sicheren Zugriff auf Ressourcen zu gewährleisten und die Endbenutzererfahrung zu verbessern, insbesondere für wichtige Teammitglieder“, fasst Thomas Lo Coco abschließend zusammen.

www.netmotionsoftware.com/de


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