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OKR

In einer Arbeitswelt, die von agilen Trends, New Work Ansätzen und Digitalisierung geprägt ist, stellt sich die Frage, welcher Führungsstil sich denn nun am besten für das eigene Unternehmen eignet. Die innovative Führungsmethode OKR (Objectives and Key Results) ist ein agiles Framework und könnte die Lösung sein.

Wie der Name bereits verrät, besteht die Methode OKR aus zwei elementaren Teilen. Bei den Objectives handelt es sich um qualitative Ziele, die nicht gemessen werden können. Sie sind Bestandteil der Unternehmensmission und werden daher teilweise von der Unternehmensführung vorgegeben. Nachdem man Ziele definiert, folgt die Ausarbeitung der dazugehörigen Key Results. Diese beschreiben, wie genau diese Ziele erreicht werden sollen. Nicht nur werden Ziele für das Unternehmen festgelegt, auch die einzelnen Mitarbeiter definieren ihre persönlichen Ziele und Schlüsselergebnisse. Da dieses Unternehmensmodell auf Transparenz basiert, werden alle festgelegten Objectives öffentlich und für jeden zugänglich gemacht. Auf diese Weise kann jeder Mitarbeiter sehen, wer gerade an welchen Projekten arbeitet.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei um ein agiles Framework, daher werden die OKR alle drei bis vier Monate neu festgelegt. Dies ermöglicht dem Unternehmen, flexibel auf sich verändernde Bedingungen zu reagieren. Ein weiteres Merkmal der Methode ist das sogenannte Pull-Prinzip. Die einzelnen Mitarbeiter suchen sich die zugehörigen Objectives selbst aus, da sie am besten beurteilen können, wozu sie in der Lage sind. Die Eigenverantwortlichkeit wirkt sich schließlich sehr positiv auf die Motivation des Mitarbeiters aus, da er sich eigenständig an Unternehmensprozessen beteiligen kann.

Was genau umfasst die OKR Methode? 

Auf der einen Seite gibt das Framework einen festen Rahmen zur Umsetzung vor, auf der anderen Seite ist es aber auch flexibel genug, um sich an unterschiedliche Unternehmen anzupassen. Um die Einhaltung der Rahmenbedingungen sicherzustellen, gibt es die definierte Rolle OKR-Masters, sogenannte OKR Events und eine OKR-Liste.

Der OKR-Master kümmert sich um den Prozess selbst und ist für die Sicherstellung der Bedingungen verantwortlich. Er agiert als Faciliator, lehrt den Prozess, lebt diesen beispielhaft vor und schafft zusätzlich Sicherheit bei den Mitarbeitern.

Bei den OKR-Events handelt es sich um 3 Arten von Events

  • Workshops: Das Ziel der Workshops ist die Definition der OKRs.
  • Reviews: Diese Events dienen der Auswertung und Überprüfung der OKRs und finden in regelmäßigen Abständen statt.
  • Retrospektive: Im Fokus der Retrospektive steht die kontinuierliche Verbesserung; Schwachstellen werden analysiert und Verbesserungsansätze herausgearbeitet.

Bei der OKR-Liste handelt es sich um die Sammlung aller OKRs, die für jeden Mitarbeiter transparent zugänglich ist. Die Liste fungiert zusätzlich als Führungs- und Kontrollinstrument, weshalb sie immer aktuell, vollständig und übersichtlich sein muss.

Aber wie genau führt man diese Methode in einem Unternehmen ein und welche weiteren Vorteile ergeben sich bei der Anwendung von OKR? Mehr zu diesem Thema inklusive Praxisbeispiel und Tipps zur Einführung finden Sie im vollständigen Artikel über OKRs.

www.capterra.com.de


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