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BeaconTablets und Smartphones mit ihren integrierten Sensoren ermöglichen ganz neue Geschäftsmodelle und spielen eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung des Vertriebs. Mit der Beacon-Technologie kann sich der stationäre Handel die Devices seiner Kunden zunutze machen.

Im 21. Jahrhundert wird der Supermarkt revolutioniert. Das zeigt zumindest Versandriese Amazon mit seinem neuesten Geschäftsmodell „Go“. Rein ins Geschäft, Waren einpacken, raus aus dem Geschäft – kassiert wird per App. So soll der Supermarkt der nahen Zukunft aussehen. Das Ziel: entspanntes Einkaufen – ganz ohne Wartezeit und ohne etwas auf der Einkaufsliste zu vergessen. Und Amazon stellt nicht das einzige Unternehmen dar, welches gerade den stationären Handel auf den Prüfstand stellt.

Neue Tools für eine optimierte Kundenbindung und Datenanalyse, wie etwa die Beacon-Technologie, machen es möglich. „Will der stationäre Handel in seiner aktuellen Größe bestehen, muss er sehr zeitnah handeln und sich auf seine Stärken besinnen. Neben attraktiven Angeboten und dem Einsatz moderner Kommunikationstechnologie kommen hier auch etwa kundenfreundliche Serviceangebote mit ins Spiel“, sagt Peter Hartl, Geschäftsführer der Hartl Group.

Drei Bereiche im Vertrieb, die Beacons revolutionieren könnten

Drei Bereiche des stationären Handels die durch den gezielten Einsatz von Beacons das Interesse der Kunden maximieren und die Servicequalität steigern könnten:

1. Mit Beacons gegen die Servicewüste

Über die Hälfte der Kunden fordern heute einen hervorragenden Service. Und noch wichtiger: Sie sind auch gleichzeitig bereit, für tatsächliche Mehrwerte mehr zu bezahlen - etwa für eine garantierte Servicequalität.

Ganz im Gegensatz steht hier die „Servicewüste Deutschland“. Dieses Klischee ist aber längst nicht mehr nur eines des stationären Handels, sondern betrifft auch den E-Commerce. Doch gerade der Einzelhandel vor Ort kann mit relativ wenig Aufwand seinen individuellen Service wieder als USP vermarkten. Eine Option hier sind Beacons. Über eine digitale Schnittstelle wird etwa der Produktvergleich direkt vor Ort im Laden möglich oder es können hilfreiche Informationen zu Produkten und Dienstleistungen auf die Smartphones der Kunden übertragen werden.

Auch das unbeschwerte Angebot von Zusatzleistungen wird über die Beacon-Technologie möglich. Ein Beispiel: McDonald’s stattete seine Cafés mit digitalen Lesezonen aus. Für den Zeitraum ihres Aufenthalts können Gäste so jedes gewünschte Magazin und sämtliche Tageszeitungen online lesen – ganz ohne Aufpreis. Von dieser Maßnahme profitiert auch die Fastfoodkette indirekt. So konnte der erwirkte längere Aufenthalt der Kunden wiederrum für einen erhöhten Umsatz sorgen.

2. Produktvorschläge in Echtzeit

„Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, haben sich auch folgende Produkte angesehen“ – Klappt dieser Spruch nur online? Der E-Commerce hat hier teilweise komplexe Algorithmen entwickelt, um die Zusammenhänge zwischen dem Kauf eines Produktes und den Präferenzen aus der Kundendatenbank herzustellen. Solche Empfehlungen sind mittlerweile so personalisiert, dass sie sich nicht mehr nur an Kundengruppen richten, sondern direkt an individuelle Käufer.

Doch auch der stationäre Handel kann sich diese Kaufempfehlungen zunutze machen. Hier muss sich der Vertrieb nur auf einen Aspekt verlassen können: Die Kunden sollten mehrheitlich über ein Smartphone verfügen. Anschließend geht das Konzept auf: Über Beacons wird der jeweilige Shop vernetzt. Kauft der Beispiel-Verbraucher verstärkt Weihnachtsdekoration und Plätzchen, werden ihm beispielsweise am Smartphone auch Geschenkideen oder Rezepte für die Feiertage vorgeschlagen. Und dieses Konzept muss nicht nur vor Ort im Geschäft aufgehen. Wird etwa eine zugehörige Shop-Applikation den Verbrauchern an die Hand gegeben, so können sich diese auch schon im Vorfeld oder im Nachgang an ihren Besuch über weitere Produkte via App informieren – vielleicht sogar mit der Option, sich Produktempfehlungen direkt nach Hause liefern zu lassen.

Personalisierte Produktvorschläge im stationären Handel könnten der wichtigste Trend des kommenden Jahres werden.

3. Ein Novum: Messbare Ergebnisse für Ihr Marketing

Shop-Konzepte oder der Einsatz von Werbemitteln – beide Themen lassen sich meist nur durch Erfahrungswerte begründen. Was fehlt sind die Zahlen, Daten und Fakten, die etwa emotionale Plakate auf Werbetafeln mit einer tatsächlichen Umsatzsteigerung verknüpfen. In Zukunft könnten diese Marketingmaßnahmen aber messbar werden. Denn neben dem dauerhaften Kontakt zum Kunden liefern Beacons auch ganz nebenbei Einblicke in das Besuch- und Konsumverhalten. Ein paar Beispiele, die durch die Datensammlung der Beacons ermöglicht werden:

In welchen Zonen und wie lange haben sich Ihre Kunden aufgehalten und mit Produkten beschäftigt?

Wann wurde dem Kunden am Smartphone eine Werbeanzeige vermittelt und hat er auch darauf geklickt?

Führt Ihre Aktionswerbung wirklich zum erwünschten Kundenbesuch Ihrer Geschäfte?

Mit Hilfe von individueller Beacon-Lösungen fürs Marketing können Vermarkter so gezielt ermitteln, worauf verschiedene Zielgruppen, Altersklassen und Geschlechter im Geschäft besonders gut reagieren. Ein zentraler Gedanke sollte jedoch beachtet werden: Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nicht gespeichert, die Nutzerdaten sind immer anonymisiert. 

Für den Shopbetreiber eröffnen sich durch die Beacon-Technologie ganz neue Möglichkeiten der Analyse von Kundendaten. In stationären Ladengeschäften lassen sich damit Bewegungs- und Nutzerprofile sammeln und auswerten, wie das sonst nur in Online-Shops möglich ist. 

www.hartl-group.de

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