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Logistik

Quelle: Ivanti Wavelink

Die Automatisierung von Lagern hat für alle Bestandteile von Lieferketten höchste Priorität. Im letzten Jahr steigerte die COVID-19-Pandemie den E-Commerce und Logistikunternehmen stellten saisonale Mitarbeiter für die Hochsaison ein.

UPS und Amazon haben jeweils 100.000 Mitarbeiter eingestellt, um mit dieser Nachfrage Schritt zu halten. Und da diese weiter steigt, bleibt nur wenig Zeit, um Störungen in der Lieferkette zu bewältigen. Laut „AI Multiple's Supply Chain Automation in 2021: In Depth Guide“ heißt es: "Es ist erwiesen, dass automatisierte Technologien die Prozesse von Lager-, Distributions- und Logistikunternehmen beschleunigen und rationalisieren können, aber die meisten Unternehmen sind in Bezug auf Investitionen und Akzeptanz noch im Rückstand." Und in der gleichen Studie zur Automatisierung der Lieferkette heißt es: "Einundsechzig Prozent der Fachleute erwarten, dass die Kapazitätsanforderungen im nächsten Jahr weiter steigen werden." Wie also können Lagerhäuser automatisierte Prozesse integrieren und ihre Produktivität optimieren?

Automatisierung von Lagern in der Lieferkette

Die Automatisierung macht viele Lagerprozesse effizienter, indem sie die Mitarbeiter mit Technologie unterstützt. Mühsame, manuelle Aufgaben werden automatisiert, so dass sich die Mitarbeiter auf andere komplexe Aufgaben konzentrieren können. Tatsächlich geben 53 Prozent der Lagerbetreiber an, dass die Lagerautomatisierung die wichtigste Technologie ist, in die führende Unternehmen investieren (Deloitte). Lagerautomatisierung gibt es in vielen Formen, einschließlich Künstlicher Intelligenz (KI), Maschinen und Robotern, die Mitarbeiter bei Prozessen im Zusammenhang mit Bestandsplanung, Nachverfolgung, Auftragsabwicklung und mehr unterstützen. Kurz gesagt, die Automatisierung der Lieferkette spart einem Unternehmen Zeit und Geld und hilft gleichzeitig den Lagerbetreibern, ihre Effizienz, Genauigkeit und Produktivität zu verbessern. Die heutige Technologie kann den Lagerbetrieb auf ein völlig neues Niveau heben.

Die Automatisierung der Lieferkette und neu gedachte Lagerkonzepte bilden die Zukunft. Welche Teile des Lagers können automatisiert werden?

Technologien zur Lagerautomatisierung lassen sich in zwei große Kategorien einteilen: Geräte, die die Bewegung von Waren unterstützen, und solche, die deren Handhabung verbessern. Wenn es um den Lagerbetrieb geht, sollten Betreiber Aufgaben identifizieren und automatisieren, die sich wiederholen oder zeitaufwändig sind – Tätigkeiten, die anfällig für menschliche Fehler sind. Auf diese Weise können Aufgaben rationalisiert, Zeit eingespart und die Produktivität gesteigert werden, um den Lagerbetrieb effizienter zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass vorhandene mobile Geräte, Anlagen oder Technologien in eine Prozessautomatisierungslösung mit umsetzbaren Ergebnissen integriert werden müssen, ohne in teure WMS-Änderungen zu investieren.

An dieser Stelle kommt die Ivanti-Lösung ins Spiel. Sie bietet viel mehr als nur Terminalemulation (TE/WEB): Von der Migration, Modernisierung und Sprachaktivierung über das Gerätemanagement bis hin zur Integration und Steuerung IIoT fähiger Geräte. 

Welche Arten Lagerautomatisierung sind technisch heute möglich? 

Standortbezogene Eingaben: Eine Reihe von intelligenten Technologien ermöglicht die Verfolgung von Geräten innerhalb eines Gebäudes. Dazu gehören energiesparende Bluetooth-Beacons, Indoor-GPS und Wi-Fi 6 zur Standortbestimmung. Diese Ortungsdaten können verwendet werden, um den Arbeitsablauf für den Benutzer auf der Grundlage seines Standorts zu steuern, ohne dass eine Eingabe erforderlich ist. Dies kann beispielsweise ein Gerät sein, das dem Mitarbeiter im Lager sagt, er solle zu Gang A15 gehen. Denn sobald er sich dem Gang nähert, wird die Anweisung automatisch aktualisiert und führt ihn zu dem entsprechenden Fach. Durch die Aufteilung der Aufgabe in standortbezogene Aufgaben vereinfacht intelligente Software die Anweisungen für den Endbenutzer und konzentriert ihn auf die im Moment wichtigste Aufgabe.

Kamerabasiertes Auditing: Die Ermittlung der Grundursache eines Problems im Nachhinein kann eine echte Herausforderung sein. Durch IIOT-Automatisierung können automatische visuelle Aufzeichnungen hinzufügt werden. Ein mögliches Szenario wäre, dass ein Disponent eine Bestellung aufgibt, die auf einen LKW verladen werden muss. Eine intelligente Kamera macht automatisch ein Bild und ordnet es der Bestellung zu, um zu überprüfen, ob sie korrekt und sicher gestapelt wurde. So können einfache Fehler ganz praktisch nahezu ausgeschlossen werden. 

Vorbeugende Wartung: Oft werden Dinge erst repariert, wenn sie kaputt gehen, was sich negativ auf die Produktivität auswirkt. Ein Beispiel um dies zu ändern sind etwa intelligente Vibrationssensoren an Förderbändern. Diese erkennen, wenn die Motoren nicht richtig laufen, oder einen Abstandssensor über einem Etikettenstapel, der automatisch nachbestellt, wenn der Bestand zu gering wird. Als zukunftssichere und skalierbare Technologie bietet die Ivanti Velocity eine Plattform, die eine durchgängige Supply-Chain-Transparenz ermöglicht und durch die Orchestrierung der Workflow-Automatisierung und -Integration ein kontinuierliches Wachstum ermöglicht. Sie ist dabei so konzipiert, dass sie mit den Anforderungen des Lagers mitwächst und in jeder Situation hilft Abläufe zu optimieren. 

Patrick Molemans, Territory Manager Central Europe
Patrick Molemans
Territory Manager Central Europe, Ivanti Supply Chain
Patrick Molemans ist seit über acht Jahren Territory Manager Central Europe bei Ivanti Supply Chain (ehemals Wavelink). Ivanti hilft Unternehmen dabei, moderne Technologien im Lager und in der gesamten Lieferkette zu nutzen, um die Prozesse zu verbessern, ohne die Backend-Systeme zu ändern. Insgesamt beschäftigt Molemans sich seit mehr als 25 Jahren mit automatischer Identifikation, Datenerfassung und mobiler Datenkommunikation.

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