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Vernetzte ProduktionDurchgängig virtuelles Engineering ist Voraussetzung für Industrie 4.0. Eplan, Rittal und Phoenix Contact präsentieren zum zweiten Mal in Folge die vollständige Integration von digitalen Daten in die Produktherstellung.

Die Messebesucher erleben anschaulich den durchgängigen, automatisierten Prozess vom digitalen Artikel über das Engineering bis hin zur Produktion.

Eplan, Rittal und Phoenix Contact, drei führende Lösungsanbieter im Engineering, in der Schaltschranksystem- und Automatisierungstechnik, präsentieren in Hannover Lösungen im Kontext von Industrie 4.0. Auf dem Messestand in Halle 8 zeigt das Technologienetzwerk „Smart Engineering and Production 4.0“ an fünf Stationen die intelligente und vernetzte Produktion der Zukunft. Am Beispiel eines Schaltschranks erleben Messebesucher, wie die Engineering-Daten aus einer ganzheitlichen, virtuellen Produktbeschreibung über standardisierte Datenaustauschformate wie Automation ML in den Herstellungsprozess fließen.

Stichwort Nachhaltigkeit

In diesem Jahr vertiefen die Partner das Thema Schnittstellen- und Datenbereitstellung für die Fertigung. Die Nutzung des Automation ML Standards im Rahmen der Datenbereitstellung wird jetzt auf breiter Ebene veranschaulicht. Durch Automation ML lassen sich jetzt auch konventionelle Automationstechnologien wie Werkzeugmaschinen, Bohr- und Fräscenter in die digital gestützten Fertigungsprozesse einer Industrie 4.0 integrieren. Ein weiteres Indiz für Nachhaltigkeit ist die Präsentation der Smart Wiring Application von Eplan: Auf der letztjährigen Hannover Messe als Konzept vorgestellt, zeigt das Technologienetzwerk jetzt die konkrete Umsetzung. Hier werden die manuellen Prozesse bei der Verdrahtung eines Schaltschranks vollständig durch digitale Daten unterstützt.

Mit der Bereitstellung 100% digitaler Produktdaten entlang des kompletten Produktlebenszyklus rücken zudem sowohl die Themen Eplan Data Portal als Backbone als auch das PLM/PDM als zentrales Strukturelement in den Fokus eines komplett digitalisierten Produktentstehungsprozesses. „Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der erforderlichen Tiefe Daten bereitstellen – das ist die Herausforderung unserer Kunden und zugleich unser Ziel“, erklärt Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan und Cideon.

Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal, ergänzt: „Für effizientere Wertschöpfungsprozesse in der Industrie ist es entscheidend, mit hochwertigen technischen Produktdaten konsequent Engineering-Prozesse zu standardisieren und zu vernetzen“.

Roland Bent, Geschäftsführer Phoenix Contact, bringt das gemeinsame Engagement abschließend auf den Punkt: „Wir zeigen am Beispiel einer realen, hochautomatisierten Fertigung von Losgröße 1 die konkreten Potentiale der durchgängigen Digitalisierung sowie der kompletten Integration von Daten, über Bereiche und Systeme hinweg. Wir wollen greifbar machen, wie zukünftig entwickelt und gefertigt wird“.

Besucher erleben digitale Artikeldaten, durchgängige Prozesse und Systeme sowie standardisierte Schnittstellen live am Messestand des Technologienetzwerks in Halle 8, Stand D28: Die fünf Stationen zeigen exemplarisch die digitale Beschreibung eines Endprodukts, das Engineering am Beispiel des Schaltschrankaufbaus, die NC-gestützte mechanische Bearbeitung von Bauteilen sowie die automatisierte und intelligente Konfektionierung von Baugruppen.

Auch Forschungsergebnisse der Innovationsallianz Green Carbody Technologies fließen in die digitalen Produktdatenmodelle ein und ermöglichen die Konzeption von nachhaltig effizienteren Klimatisierungslösungen für Schaltanlagen. Weiterhin werden mit Unterstützung der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE), die Möglichkeiten einer digitalen Vorzertifizierung von Schaltanlagen als Zukunftstechnologie diskutiert. Damit wird die Idee von Industrie 4.0 anschaulich und bietet ein vollständiges Abbild der digitalen Datenwelt für eine intelligente industrielle Fertigung der Zukunft.

www.rittal.de

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