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Digital Wallet

Der globale Zahlungsdienstleister Checkout.com hat heute seine neue State-of-Retail-Studie in Deutschland vorgestellt. Die Ergebnisse belegen, dass die COVID-19-Pandemie die Paradigmen im Einzelhandel vor dem Hintergrund des boomenden Online-Handels drastisch verändert hat.

So mussten in Deutschland viele Händler ihr digitales Angebot während der Pandemie ausweiten, um Neukunden zu gewinnen und ihre Bestandskunden zu halten. Die Untersuchung, für die über 10.000 europäische Verbraucher und 550 E-Commerce-Entscheider befragt wurden, zeigt die Kehrseite des schnellen Wandels: Über 40 Prozent der europäischen Einzelhändler sind auf den E-Commerce-Boom und vor allem auf den damit einhergehenden Anstieg der Online-Zahlungen noch nicht vorbereitet. Gerade in den vergangenen Monaten wurden deshalb erhebliche Umsatzchancen verpasst. Die kontinuierlich wachsende Kundennachfrage nach alternativen Zahlungsarten wie digitalen Wallets und Kryptowährungen setzt Online-Händler dabei zusätzlich unter Druck.
 

80 Prozent der Verbraucher planen Nutzung von Wallet Apps

80 Prozent der europäischen Verbraucher planen laut der Studie von Checkout.com bereits die Nutzung von digitalen Wallets, 40 Prozent davon wollen sie künftig sogar regelmäßig nutzen. Auch wenn in Deutschland digitale Wallets wie Apple und Google Pay bisher noch nicht sehr verbreitet sind, belegen die Umfrageergebnisse eine steigende Kundennachfrage nach alternativen Zahlungsarten, wie Ralph Piater-Frankenfeld, Country Manager DACH bei Checkout.com, erläutert: „Wir erkennen in Deutschland einen klaren Trend hin zu alternativen und lokalen Bezahlmethoden. Diejenigen Online-Händler, die sich in der Vergangenheit auf klassische Zahlungssysteme verlassen haben, müssen daher nach Lösungen suchen, die den modernen Kundenansprüchen an Schnelligkeit und Flexibilität besser entsprechen. Es überrascht uns daher nicht, dass 97 Prozent der CEOs im Einzelhandel der Aussage zustimmen, Innovationen am Geschäftsmodell seien für sie entscheidend, um relevant und wettbewerbsfähig zu bleiben.“
 

Social-Shopping-Trend bedingt personalisierte Zahlungsmethoden

Weitere Entwicklungen, die den Siegeszug alternativer Zahlungslösungen erleichtern, sind kommende E-Commerce-Trends wie Personalisierung und Social Shopping. Beim Social Shopping nutzen Unternehmen soziale Netzwerke für den direkten Verkauf von Produkten an ihre Nutzer, die sie dort anhand personalisierter Empfehlungen optimal ansprechen können. Die gesamte Kaufabwicklung findet dann auf der Social-Media-Plattform statt. „Der Trend zum Social Shopping wird in den nächsten Jahren entscheidend dazu beitragen, dass Händler neue Zahlungslösungen etablieren müssen. Gleichzeitig beobachten wir eine zunehmende Diversifikation im Online-Payment-Bereich“, so Piater-Frankenfeld.

 

Kaufabschluss wird immer öfter beim Zahlungsvorgang entschieden

„Es gibt mittlerweile eine große Bandbreite an verschiedenen und lokal unterschiedlichen Zahlungsmethoden in Europa. Für E-Commerce-Betreiber wird die Herausforderung in Zukunft darin liegen, auch Zahlungen von Kunden, die nicht auf der Webseite des eigenen Shops unterwegs sind, annehmen und vor allem leistungsfähig abwickeln zu können. Denn die Nutzer wünschen sich ein nahtloses Einkaufen mit der von ihnen bevorzugten Zahlungsmethode und ohne dabei ihre Social-Media-App verlassen zu müssen. Die Personalisierung im Online-Business wird rasch weiter voranschreiten“, führt Piater-Frankenfeld weiter aus. Fehlende Bezahl-Optionen stellen daher ein hohes Risiko für Online-Händler dar: 60 Prozent der Verbraucher geben an, den Einkauf abzubrechen, wenn sie ihre gewünschte Zahlungsmethode nicht vorfinden. Über die Hälfte der befragten Online-Händler hat daher sein Angebot an Zahlungsoptionen zuletzt ausgeweitet.

 

Technologieplattformen werden für Zahlungsabwicklung wichtiger

Dafür werden Zahlungsplattformen als Partner für Retailer in Zukunft immer wichtiger werden. Checkout.com bietet durch die technische Integration verschiedenster Zahlungsarten über eine einzige Schnittstelle eine reibungslose Zahlungsabwicklung an. Als Technologieplattform kann Checkout.com seinen Kunden flexibel die Integration neuer Zahlungsoptionen anbieten – und der Bereich der Zahlungsmethoden wird sich weiter entwickeln. So gaben 25 Prozent der in der Checkout.com-Studie befragten europäischen Online-Händler an, bereits eine Zahlungsmöglichkeit für Kryptowährungen anzubieten, weitere 49 Prozent wollen diese innerhalb der nächsten 18 Monate einführen.
 

74 Prozent der Verbraucher wollen Online-Shopping-Gewohnheiten nach Corona beibehalten

Für den Experten Piater-Frankenfeld ist klar, dass mit diesen Vorzeichen die Bedeutung klassischer Zahlungsmethoden im E-Commerce schrittweise abnehmen wird und neue Methoden wie zum Beispiel digitale Wallets an Relevanz gewinnen. „Die Ergebnisse unserer Studie belegen klar ein sich veränderndes Einkaufsverhalten. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, verschieben sich die Paradigmen im Einzelhandel seit Corona deutlich. Und obwohl die Geschäfte in den meisten Ländern mittlerweile wieder regulär geöffnet sind, haben 74 Prozent der Verbraucher nicht die Absicht, ihre Ausgaben im Online-Handel zu reduzieren“, so Piater-Frankenfeld.

 

Über die Umfrage

Für die Studie wurden im Mai 2021 über 10.000 europäische Verbraucher und 550 leitende Angestellte der führenden europäischen Handelsunternehmen im Bereich E-Commerce befragt. Die Verbraucherumfrage umfasste dabei die Länder Großbritannien, Irland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland, Österreich, Schweiz, Portugal, Italien, Spanien, Griechenland, Polen, Dänemark, Schweden und Norwegen.

www.checkout.com


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