Anzeige

Blackfriday

In wenigen Tagen findet der diesjährige Black Friday statt und wird wieder viele Menschen zur Schnäppchenjagd verleiten: 66 Prozent der Deutschen planen einen Einkauf, für 57 Prozent steht dabei die Elektrobranche besonders hoch im Kurs. Auch wenn viele Einkäufe Corona-bedingt online stattfinden, wird dies überhastete Spontankäufe, Verpackungsmüll und Retouren kaum verhindern. 

Mit verheerenden Konsequenzen für unsere Umwelt: „Mit 16,2 kg an erzeugtem Elektroschrott pro Kopf im Jahr sind die Europäer weltweit an erster Stelle. Ändert sich das Konsumverhalten nicht, wird die weltweite Menge an E-Waste bis zum Jahr 2030 auf 74 Milliarden Tonnen ansteigen“, sagt Vianney Vaute, Mitgründer und CCO bei Back Market. „Die Tech-Industrie lockt Verbraucher ständig mit den neuesten Modellen. Vielen Menschen ist aber gar nicht bewusst, welchen Schaden sie damit für die Umwelt anrichten. Die Konsumenten haben es selbst in der Hand, ihr Einkaufsverhalten zu überdenken und etwas zu verändern.“

Der nachhaltige Online-Marktplatz für gebrauchte und wiederaufbereitete Elektronikgeräte Back Market hat fünf Tipps zusammengestellt, wie man im Hinblick auf Smartphones, Tablets & Co. nachhaltiger einkaufen und trotzdem die Black-Friday-Angebote auskosten kann:

1. Auf die Reparierbarkeit der Produkte achten 

Wenn das Smartphone den Geist aufgibt, erscheint es oft als die einfachste Lösung, ein neues Gerät zu kaufen. Kein Wunder, lassen sich viele Geräte heutzutage nur schwer reparieren, da man teilweise nicht einmal selbst den Akku austauschen kann. Daher lohnt es sich, bereits im Vorfeld eines Produktkaufs darauf zu achten, wie gut oder schlecht sich unterschiedliche Geräte reparieren lassen. Eine praktische Hilfestellung liefert dabei etwa das Portal iFixit, das für Smartphones, Laptops und Tablets einen Reparierbarkeitsindex entwickelt hat. 

2. Mehr Second Hand kaufen 

Der Kauf von gebrauchten Elektronikgeräten mag viele Menschen abschrecken und eine gewisse Skepsis ist auch angebracht. Wenn man sich aber an die richtigen Händler wendet, die die Geräte reparieren, wiederaufbereiten und testen, dann erhält man ein bis zu 70 Prozent günstigeres Gerät, das so gut wie neu ist und trägt gleichzeitig dazu bei, das Maximum aus den Geräten herauszuholen. „Refurbished“ heißt das Zauberwort und zeigt an, dass die Elektronikgeräte generalüberholt wurden. Ein guter Indikator, an dem man vertrauenswürdige Anbieter erkennen kann, ist zum Beispiel, wie lang ihr Rückgaberecht und ihre Garantie ist. 

3. Energieeffizienz vorher checken 

Ob im Haushalt oder Büro, energieeffiziente Geräte helfen dabei, Strom zu sparen und damit nicht nur die Kosten, sondern auch den CO2-Ausstoß zu senken. Es ist ratsam, schon vor dem Kauf auf die Energieeffizienz der Geräte zu achten, beispielsweise über das EU-Energielabel. Das ist für viele große Elektrogeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen oder Geschirrspüler bereits vorgeschrieben. Ab März 2021 gibt es die neuen EU-Effizienzlabels. Diese haben keine Plus-Klassen mehr wie „A+++“ oder „A++“. Stattdessen reicht ihre Skala immer von A bis G. Damit werden sie aussagekräftiger, welche Typen wirklich weniger Energie benötigen. 

4. Auf Zertifikate achten 

Die schlechte Nachricht zuerst: Für viele kleine Elektrogeräte, insbesondere der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, gibt es noch keine einheitliche Kennzeichnungspflicht für den Energieverbrauch. Die gute Nachricht: Es gibt bereits einige freiwillige Zertifikate, nach denen man Ausschau halten kann: Der Blaue Engel berücksichtigt nicht nur den Stromverbrauch während der Nutzung, sondern auch bei der Herstellung und Entsorgung der Geräte. Das EU Ecolabel steht für einen geringen Stromverbrauch sowie die Nutzung eher natürlicher Ressourcen und weniger gefährlicher Stoffe. Und das schwedische TCO-Siegel ist weltweit auf IT-Geräten zu finden, die sich durch eine umweltfreundliche Nutzung und Herstellung auszeichnen. 

5. Bewusster einkaufen 

So reizvoll viele Angebote am Black Friday euch auch erscheinen mögen, so sehr erweisen sich viele Spontankäufe im Nachhinein als Fehlinvestition. Nur weil etwas günstiger ist als sonst, heißt das nicht, dass man es auch wirklich braucht. Besser ist es, sich den Kauf zweimal zu überlegen und sich bewusst zu machen, was man tatsächlich gebrauchen kann. So lässt sich nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie schonen. Denn gar nichts zu kaufen ist billiger, als jedes Schnäppchen der Welt es je sein könnte.  

www.backmarket.de


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Artikel zu diesem Thema

Online-Shopping
Nov 22, 2020

9 von 10 Online-Shoppern kaufen Kleidung, Schuhe und Accessoires

Online-Shopper haben beim Einkaufen im Netz auch im Jahr 2020 eine klare Präferenz: 92…
Black Friday
Nov 20, 2020

Rabattschlacht im Teil-Lockdown: Ein ganz besonderer Black Friday

Rabattschlachten im Internet und Schnäppchenjagd in den Einkaufsstraßen: Der Black Friday…

Weitere Artikel

Business Agility

Die drei elementaren Hürden für Business Agility in Unternehmen

CGI sieht in der Agilisierung des gesamten Unternehmens den nächsten logischen – und notwendigen – Schritt, der durch die Einführung der agilen Software-Entwicklung initialisiert wurde. Dabei können die aus der Anwendungsentwicklung bekannten und bewährten…
Customer Experience

Customer Experience: Kundentreue steht und fällt mit Sicherheit und Komfort

Corona verschiebt die Prioritäten bei Kunden: Die Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf das Kundenverhalten und die Markentreue. Das hat eine aktuelle Studie ergeben, die Futurum Research mit Unterstützung von SAS, Anbieter von Lösungen für Analytics und…
Webdesign

3+3: Webdesign-Trends und Tipps für 2021!

Webdesign Trends kommen und gehen – was gestern noch hip und angesagt war, gilt heute vielleicht bereits als altmodisch und passé. Damit ein Webprodukt auch über Jahre hinweg funktional und zeitlos bleibt, sollte man sich daher bei dessen Gestaltung nicht zu…
CDP

4 Tipps zur Integration einer Customer Data Platform

Bei Customer Data Platforms (CDP) handelt es sich um keine neue technische Errungenschaft. Neu ist allerdings, dass sich diese Plattformen über die vergangenen Jahre deutlich weiterentwickelt haben. Die aktuelle Generation ist nicht mehr länger ein reines…
Trends 2021

Die Trends der digitalen Kundenkommunikation für 2021

Eine optimierte Customer Experience ist längst unverzichtbar für Unternehmen, die Kunden gewinnen und halten wollen. Dank neuer mobiler Kanäle und hochentwickelter Datenplattformen können Firmen ihre Kommunikation nahtlos in den Kundenalltag integrieren.…

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!