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Nachhaltigkeit

Eine aktuelle Umfrage von Ricoh stellt fest, dass fast jeder vierte deutsche Unternehmer (24 %) glaubt, dass sich das eigene Unternehmen in puncto Nachhaltigkeit nicht weiter verbessern kann. Die Begründungen sind vielfältig: So gaben beispielsweise 59 % der Befragten an, dass es für die Führungsetage oft an Anreizen fehle, die eigene Nachhaltigkeitsstrategie zu verbessern.

Ressourcenmangel oder die Unsicherheit über die nötigen Ressourcen zu verfügen wurde ebenfalls von mehr als der Hälfte der Befragten genannt (58 %).  So werden Initiativen zur sozialen Verantwortung als „nice to have“, aber nicht unbedingt notwendig angesehen und bekommen somit oft nicht die nötige Aufmerksamkeit.

Wir zeigen Ihnen drei Gründe auf, warum es für Unternehmen wichtig ist, ESG-Ziele festzulegen und in die Lösung ökologischer und gesellschaftlicher Probleme zu investieren.

 

1. Mit der digitalen Transformation investieren Sie auch gleichzeitig in nachhaltige Geschäftspraktiken

Für viele Führungskräfte ist es oftmals schwer einzuschätzen, wo sie mit den Investitionen zur Verbesserung der Klimabilanz eines Unternehmens beginnen sollen. Jedoch haben sie verstanden, dass Klimaziele für ihr Durchsetzungsvermögen auf dem Markt essentiell sind. Der Vorteil der schnell voranschreitenden Digitalisierung: Ohne dass es Ihnen bewusst ist, werden in vielen Unternehmen bereits Technologien eingesetzt, die die Umweltbelastung verringern und die Datenerfassung zur Kontrolle der Umweltziele erleichtern. Fast die Hälfte der befragten Führungskräfte hat im Zuge der digitalen Transformation Cloud Technologien, hybrides Arbeiten und Big-Data-Lösungen eingeführt. So sichert nicht nur die Implementierung dieser Tools und die Digitalisierung die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, sondern sie können auch dafür dienen, die Energieeffizienz der Organisation zu verbessern und datenbasiert neue Erkenntnisse zur eigenen Umweltbilanz digital zu erfassen.

2. Nachhaltigkeitsziele überzeugen Mitarbeiter*innen und helfen bei der Akquise von Talenten

Für viele Mitarbeiter*innen wird eine konkrete unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategie immer wichtiger. So gaben 60 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Mitarbeiter heute mehr Gedanken darüber machen, wie umweltverträglich das Unternehmen ist, als noch vor fünf Jahren. Sie wollen, dass sich ihr Arbeitgeber ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt und hier klare Ziele festlegt. Gleichzeitig müssen Führungskräfte verstehen, dass Klimaziele auch immer eine positive Außenwirkung auf potentielle Mitarbeiter*innen haben. Besonders junge Talente, die zu diesem Thema oftmals einen besonderen Bezug haben, schätzen Unternehmen, die sich klare Ziele setzen und diese auch verfolgen. Mit einer Nachhaltigkeitsstrategie können sich Unternehmen im „War for Talents“ abheben. Wichtig ist, dass die Belegschaft in Entscheidungen bezüglich der Umweltziele einbezogen wird und auch eigene Ideen für Nachhaltigkeitsprojekte, die sie vielleicht privat bereits unterstützen, einbringen kann. Zusätzlich sollten Sie aufzeigen, wie die Beschäftigten von den neuen Maßnahmen profitieren.

3. Externe Impulse durch politische Maßnahmen erhalten

In der aktuellen Umfrage von Ricoh gaben nur 27 Prozent der Arbeitgeber an, dass sie sich langfristige Ziele für ökologische Nachhaltigkeit gesetzt haben – das bedeutet, dass die meisten Führungskräfte es versäumt haben, einen grundlegenden Fahrplan für Veränderungen zu implementieren. Der politische Maßnahmenkatalog zur Förderung von Nachhaltigkeit verdeutlicht die Dringlichkeit des Klimaschutzes und wird vielen Unternehmen den benötigten Antrieb geben. Die Europäische Union steht mit einer Reihe von Vorschriften und Projekten an der Spitze einer globalen Initiative. Dazu gehören der europäische Green Deal und die Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter ab 2023 dazu verpflichten wird, ihre außerfinanziellen Informationen offenzulegen. Zusätzlich hat die EU im Rahmen ihrer Strategie zur Bekämpfung der Pandemie Programme entwickelt, die auf die Digitalisierung von Unternehmen und die Verbesserung der nachhaltigen Entwicklung dieser ausgelegt sind.

www.ricoh.de

Ingo Wittrock, Director Marketing
Ingo Wittrock
Director Marketing, Ricoh Deutschland

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