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Samsung Electronics GmbH

Michael Vorberger, Head of B2B & B2C Sales, Samsung Electronics GmbH

„New Work“ ist in aller Munde. Doch was verbirgt sich tatsächlich dahinter? it management-Herausgeber Ulrich Parthier spricht mit Michael Vorberger, Head of B2B & B2C Sales, Professional Display Solutions & Consumer Displays bei Samsung Electronics GmbH, über die Vielschichtigkeit des Begriffs, wie er die Zukunft der Arbeit sieht und welche technologischen Lösungen es dafür braucht.

Der Begriff „New Work“ hat seit Monaten Hochkonjunktur. So einheitlich die Begrifflichkeit, so uneinheitlich aber das Verständnis da- von. Was fassen Sie darunter?

Michael Vorberger: Was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, ist eine Umwälzung vieler Arbeitsprozesse: Millionen von Menschen arbeiten mittlerweile wie selbstverständlich von zu Hause und die Zusammenarbeit in Teams wurde vielerorts auf digitale Füße gestellt. „New Work“ hängt eng mit diesem Digitalisierungsschub zusammen. Die damit verbundenen Entwicklungen sind allerdings keine Folge der Pandemie, sie wurden durch sie lediglich beschleunigt – und zwar in räumlicher, technologischer und kultureller Hinsicht. Prägnantestes Beispiel dafür ist der „Workation“-Trend, der sich trotz Reisebeschränkungen bereits jetzt abzeichnet: Menschen arbeiten einfach von dort, wo andere Urlaub machen – am Strand, in der Berghütte oder im Wellness-Resort. Die Digitalisierung macht es möglich. Über Laptop, Tablet oder Smartphone können über eine gesicherte Internetverbindung zentral abgelegte Dokumente abgerufen werden; der Austausch mit den Kunden, Geschäftspartnern und dem Team läuft über Telefon oder virtuell per E-Mail und Chat. „New Work“ heißt aber nicht nur die Entstehung neuer Arbeitsplätze abseits des Büros, auch in vielen weiteren Bereichen werden starre Grenzen unserer bisher bekannten Arbeitswelt gesprengt. So werden in Zukunft immer öfter statt Präsenzzeiten vielmehr die Produktivität und das Ergebnis im Vordergrund stehen.

 

New Work ist also mehr als Homeoffice, Collaboration-Tools oder Sitzsack-Kultur. Wie sieht das Arbeiten nach der Pandemie Ihrer Meinung nach konkret aus?

Michael Vorberger: Nur eine Minderheit wird vermutlich Teil eines multiflexiblen New Work Tribe sein, der von überall auf der Welt arbeitet. Wahrscheinlicher ist, dass hybride Office-Szenarien Einzug erhalten. In denen wird das Büro zur Begegnungsstätte für persönliche Kundentermine, für wichtige interne Besprechungen und zum Treffpunkt mit dem Team. Wer dagegen in Ruhe und abgeschottet für sich arbeiten möchte, bleibt in den eigenen vier Wänden – oder arbeitet an einem anderen stillen Ort.

 

Es gibt kritische Faktoren, die über den Erfolg solch flexibler Arbeitsmethoden entscheiden. Genannt werden hier häufig der Aspekt Vertrauen und die Art der Tätigkeit.

Michael Vorberger: In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass viele Berufe für das Arbeiten von zu Hause geeignet sind. Gleichzeitig steigen dort häufig die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben – davon bin ich überzeugt. Allerdings sind die Voraussetzungen in den eigenen vier Wänden für körpergerechtes und produktives Arbeiten auch nach einem Jahr Pandemie teilweise dürftig. So arbeiten viele immer noch mit gekrümmten Rücken vor einem kleinen Laptop. Mittlerweile klagen ein Drittel der Menschen im Homeoffice über gesundheitliche Probleme wegen eines mangelhaften, nicht ergonomischen Arbeitsplatzes. Unternehmen sollten ihren Angestellten individuelle und an die räumliche Situation angepasste Lösungen für ein körpergerechtes Arbeiten zur Verfügung stellen. Ein erster Schritt in diese Richtung wären passende Monitore. Samsung hat jüngst ein neues Business-Monitor-Lineup mit zehn unterschiedlichen Modellen in 24 bis 34 Zoll vorgestellt. Sie alle eint ein höhenverstellbarer Standfuß für eine individuelle Anpassung an die eigene Körpergröße und den Arbeitsplatz. Darüber hinaus besitzen alle Modelle der S- und SU-Reihe das „Intelli- gent Eye Care“ Zertifikat. Der TÜV Rheinland bestätigt damit eine flimmerfreie, reflexionsarme Bilddarstellung mit reduziertem Blaulichtanteil, was wiederum den Augen gerade an langen Arbeitstagen zugutekommen kann.

 

Hybride Arbeitsszenarien werden Einzug erhalten, bei denen ein Teil der Belegschaft im Büro, ein anderer zu Hause, im Lieblingscafé oder an einem anderen Ort arbeitet. Darauf sollten sich Unternehmen räumlich, technologisch und kulturell vorbereiten. Michael Vorberger, Head of B2B & B2C Sales, Professional Display Solutions & Consumer Displays, Samsung Electronics GmbH

Wie immer bei einem Wirtschaftsaufschwung – und den sagen viele Wirtschaftsforschungsinstitute ja voraus – setzt schnell der Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte ein. Wie müssen Unternehmen in puncto technischer Infrastruktur in den Büros aufgestellt sein, um hier gut bestehen zu können?

Michael Vorberger: Unternehmen müssen bereits jetzt Vorbereitungen für eine Post-Pandemie-Arbeitswelt treffen, damit sie im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte bestehen können. Denn das Thema flexible und selbstbestimmte Arbeitsorganisation wird meines Erachtens neben dem Gehalt und den Arbeitsinhalten ein entscheidendes Kriterium für junge Talente bei der Auswahl des Jobs werden. Damit die kollaborative Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinweg gelingen kann, braucht es Technologien, die eine gute Bild- und Tonübertragung – sowohl ins Homeoffice als auch in den Meetingraum – und das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten egal von wo ermöglichen. Um dafür Lösungen aus einer Hand anbieten zu können, arbeitet Samsung mit führenden Branchenvertretern wie Cisco zusammen. Durch diese Kooperation konnten wir Webex Teams und Webex Roomkit Mini mit unserem digitalen Flipchart Flip 2 zusammenführen. Webex on Flip ermöglicht das interaktive Erarbeiten von Konzepten und Präsentationen unabhängig davon, wo sich die einzelnen Teammitglieder befinden. Mit Webex on Display lassen sich außerdem ausgewählte Samsung Smart Signage Produkte in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Auflösungen für Videokonferenzen nutzen – egal ob im kleinen Meetingraum oder dem Konferenzsaal in der Vorstandsetage. Damit generell eine hohe Bild- und Tonübertragung ermöglicht werden kann, sind wir darüber hinaus eine Kooperation mit Logitech eingegangen. Die Webcams und Soundsysteme des Partners lassen sich schnell und einfach mit unseren kompatiblen Displays und Monitoren verbinden.

 

Welchen Einfluss hat die hybride Arbeitswelt von morgen auf technologische Entwicklungen heute?

Michael Vorberger: Privates und Arbeit verschmelzen nicht nur räumlich und geistig, sondern auch technologisch miteinander. Dementsprechend wird von immer mehr Geräten erwartet, dass sie verschiedene Anwendungsszenarien in sich vereinen. Bestes Beispiel ist unser Smart Monitor. Das Gerät kann als Arbeitsplatzbildschirm und nach Feierabend als Smart TV für Streaming-Dienste genutzt werden: Dank integriertem WLAN-Adapter und vorinstalliertem Samsung Smart Hub sind Netflix, Amazon Prime und Co. mit entsprechendem Abo direkt abrufbar. Stereo-Lautsprecher und Fernbedienung runden das Home-Entertainment-Erlebnis ab. Solch hybride Lösungen werden wir in Zukunft sicher vermehrt sehen.

 

Herr Vorberger, wir danken für dieses Gespräch.

Michael Vorberger, Head of B2B & B2C Sales
Michael Vorberger
Head of B2B & B2C Sales, Samsung Electronics GmbH

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