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Erfolg

Die Versicherungsbranche durchlebt derzeit einen dramatischen Umbruch: InsurTechs drängen mit innovativen Produkten, einem Omni-Channel-Kundenservice und automatisierten End-to-End Prozessen auf den Markt und erzeugen damit ein Spannungsfeld, in welchem etablierte Versicherer nur wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie beschleunigte Innovationsfähigkeit mit schnelleren Releasewechseln und Softwarezyklen in Einklang bringen können.

Drei Faktoren bestimmen dabei ganz entscheidend den Erfolg von Transformationsprojekten:

1. Standards nutzen

Bisher nutzte die Assekuranz vorwiegend eigene Softwareprodukte im Kernbereich, um anstehenden Veränderungen zu begegnen. Anstatt jedoch weiterhin auf traditionelle Vorgehensweisen zu setzen, sollte man in der disruptiven Versicherungsindustrie die eigene Anpassungsfähigkeit erhöhen, um schnell auf Veränderungen von Kundenbedürfnissen reagieren zu können. Um innovativ zu sein, ist ein qualitativ hochwertiges, flexibles Kernsystem sowie ein überdurchschnittliches Frontend unerlässlich. Da Versicherer selbst aber keine Softwareentwickler sind, zählt es nicht zu ihren Kernkompetenzen, Lösungen auf einem konkurrenzfähigen Niveau zu programmieren.

Deshalb sollten Transformationsprojekte mit externen Anbietern verwirklicht werden, die eine standardisierte Software bereitstellen und über die Expertise verfügen, neue Softwarelösungen für Versicherer im Bruchteil der Zeit zu entwickeln, die Versicherer dafür benötigen würden. Best Practices erfahrener Dienstleister ermöglichen es, Implementierungszeiten zu minimieren, das Risiko von Entwicklungsfehlern zu senken sowie gesetzlich vorgeschriebene und aufsichtsrechtliche Vorgaben zu erfüllen.

2. Agile Projektdurchführung

Da klassische Implementierungsmethoden relativ starr sind und nicht auf Änderungen während des Prozesses reagieren können, sollten Projekte agil durchgeführt werden. Damit können zeitliche Verzögerungen, ein Ausufern der Controlling- und Schlichtungsaufwände und eine damit verknüpfte mögliche Demotivation der Projektbeteiligten vermieden werden. Agile Vorgehensmodelle ermöglichen es dem Versicherer, bei konstanten Kosten flexibel und dynamisch auf das Projekt einwirken zu können und so einen positiven Geschäftsnutzen hervorzubringen. Außerdem erweitern sich die Kompetenzen und Skills des Projektteams stetig, da das Know-how des Partners an die Belegschaft des Versicherers weitergegeben wird.

Eine agile Methode, die es Versicherern ermöglicht, dem Wandel flexibel zu begegnen, ist Scrum. Dieses Vorgehensmodell steigert durch ein hohes Maß an Zusammenarbeit sowohl Transparenz, als auch Flexibilität. Fehler in der Projektplanung und Durchführung sowie sich verändernde Anforderungen werden aufgrund iterativer Schritte (Sprints) bereits frühzeitig erkannt, sodass sofort gegengesteuert und das Risiko minimiert werden kann. Diese Methodik unterscheidet sich in ihrer Vorgehensweise grundlegend vom Wasserfall-Modell, das einem starren Vorgabenkatalog folgt.

3. Know-how-Transfer

Um eine Abhängigkeit von Beratern und Softwareanbietern zu vermeiden, ist es für Versicherer essentiell, auf Unabhängigkeit zu setzen. Dies gelingt, wenn der Software- und Consultingpartner seinen Kunden befähigt, die Anwendungen vollständig und selbständig zu nutzen, anzupassen und zu verwalten – ohne bei jeder Änderung am Produktmodell oder der Erstellung von neuen Workflows auf Hilfe von außen angewiesen zu sein. Ein umfassender Know-how-Transfer kann in Form von Vor-Ort-Schulungen, aber auch durch Online-Trainings gewährleistet werden.

„Für Versicherer ist derjenige Anbieter der richtige Partner für Transformationsprojekte, der bei durchgängigem Know-how-Transfer und einem partnerschaftlichen Ansatz die bestmögliche Lösung für seine Kunden zur Verfügung stellt“, sagt Udo Apel, Consulting Director DACH bei Guidewire. „So ist es den Versicherungsunternehmen möglich, fit für die digitale Zukunft zu werden und den digitalen Wandel zu beherrschen.“

www.guidewire.de
 

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