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Mann vor 5 Stufen

Für diejenigen Unternehmen, die sich bereits heute auf den Weg ins Rechenzentrum von morgen machen, zeichnet sich eine rosige IT-Zukunft ab. Einmal im Software Defined Data Center angekommen, gibt es seine klaren Vorzüge gegenüber der einstigen traditionellen Infrastruktur preis. 

Laut aktueller IDC Studie zum Thema Next Generation Data Center hindert die Komplexität des Themas Software Defined Data Center (SDDC) bislang mehr als 30 Prozent der befragten Unternehmen an der Umsetzung einer entsprechenden Strategie. 26 Prozent geben an, nicht über ausreichendes Know-how zu verfügen. 

Im SDDC werden IT-Abteilungen zukünftig saisonale Lastspitzen über cloud-basierte Angebote nach Bedarf abfedern können – ohne dabei physische Systeme vorzuhalten, die den Rest der Zeit ungenutzt bleiben. Infrastrukturen und virtuelle Arbeitsplätze können in wenigen Minuten zur Verfügung gestellt werden – per Mausklick über Standortgrenzen hinweg. Und IT-Verantwortliche werden sich auf ihre strategischen Initiativen konzentrieren können – anstatt ihre Zeit für Betrieb und Konfiguration der Infrastruktur einzusetzen. Es ist also an der Zeit, sich mit dem SDDC auseinander zu setzen.

AnführungszeichenSoftware Defined … was?

Das Software Defined Data Center (SDDC) beschreibt ein Konzept, innerhalb dessen über die einzelnen, in großen Teilen virtualisierten Bestandteile eines Data Centers eine oder mehrere Abstraktionsschichten gelegt werden, die die Bereitstellung von IT-Ressourcen vereinfachen und beschleunigen. Mit diesem Software-Layer wird die gesamte Infrastruktur gesteuert, kontrolliert, provisioniert, automatisiert und kann an den jeweiligen Nutzer zurückverrechnet werden. Dabei werden alle Komponenten des Data Centers erfasst: Compute (Software Defined Computing), Storage (Software Defined Storage) und Netzwerk (Software Defined Networking).
 

Drum prüfe, wer sich langfristig binde …

Der Weg ins Rechenzentrum der Zukunft will wohl geplant sein, um die Vorteile des SDDC optimal auszuschöpfen. Bei der Entscheidung, das eigene Rechenzentrum in Teilen oder komplett in einen softwarebasierten Ansatz zu überführen, sollten zunächst folgende Fragen beantwortet werden:

  • Bis wann soll die Maßnahme umgesetzt sein?
  • In welchem Umfang können personelle Ressourcen dafür abgestellt werden?
  • Ist externe Unterstützung notwendig?
  • Wie viel des benötigten Know-hows ist intern vorhanden?
  • Wie kann der Betrieb gewährleistet werden?
  • Passt die geplante Infrastruktur zu den Anforderungen der Geschäftsprozesse?
  • Wie zukunftssicher ist der Ansatz, auch in Bezug auf neue Technologien?

Erst wenn diese Frage ausreichend beantwortet wurden – wobei sich die Rücksprache mit einem erfahrenen IT-Dienstleister empfiehlt – kann der Weg ins Rechenzentrum der Zukunft Schritt für Schritt beschritten werden.

Schritt 1: Bewertung des IST-Zustandes

Zunächst wird die vorhandene Infrastruktur bewertet und eine Reifegrad-Analyse durchgeführt. Diese bewertet die vorhandene Infrastruktur auf die Fähigkeit zur Abstraktion, Automatisierung, Ressourcenverwaltung und zum optimierten Betrieb.

Schritt 2: Nutzenbetrachtung

Auf Basis des IST-Zustandes werden Kosten und Nutzen einer SDDC-Strategie ermittelt und festgehalten. Ergebnis der Nutzenbetrachtung ist ein Business Case zur Einführung von Software Defined-Technologien und zur Nutzung von Cloud-Services.

Schritt 3: Anforderungskatalog

Im nächsten Schritt muss ein fundierter Anforderungskatalog erstellt werden, der die jeweiligen Anwendungsszenarien gezielt abbildet. Hierbei ist es sinnvoll, die eigenen Fachabteilungen mit einzubeziehen.

Schritt 4: Die Produktauswahl

Nach Klärung aller Anforderungen werden zur Umsetzung relevante Produkte ausgewählt. IT- Dienstleister können hier aufgrund ihrer breiten technologischen Expertise und Erfahrung mit Technologiepartnern die für den ermittelten Anwendungsfall sinnvollste Produktkombination empfehlen. Hierbei muss die Gretchenfrage gestellt werden: Sollten IT-Verantwortliche ihre Strategie auf einen Hersteller (Single Vendor) oder unterschiedliche Hersteller (Multi Vendor) stützen? Beide Varianten bringen Vor- und Nachteile mit sich.

Beim Multi-Vendor-Ansatz entscheiden sich IT-Verantwortliche für Technologien unterschiedlicher Hersteller. Je heterogener die vorhandene Infrastruktur aufgebaut ist, desto langfristiger muss das Projekt angelegt werden. Hier gilt es, die Schnittstellen optimal zu gestalten und die richtigen Technologien sinnvoll zu verknüpfen.

Die Single Vendor-Strategie bringt Vorteile bei der Integration mit sich. Der über nur einen Hersteller bereitgestellte SDDC-Ansatz ist in der Regel schneller in Betrieb zu nehmen und mit weniger Aufwand zu betreiben. Der große Nachteil des Single Vendor-Ansatzes besteht in der Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller, dessen technologischen Grenzen und SLA´s. Die Strategie eignet sich insbesondere für kleinere Umgebungen mit geringem Investitionsbudget.

Schritt 5: Implementierung der Strategie

Sind alle vorausgegangenen Schritte getan, beginnt die Implementierungsphase. Hier wird die festgelegte Strategie mit den ausgewählten Produkten umgesetzt. Der IT-Dienstleister übernimmt dabei in der Regel die Konzeptionierung sowie die Implementierung der einzelnen Komponenten gemäß der definierten Strategie in einem oder in mehreren Projektphasen.

Der Weg ins Rechenzentrum der Zukunft ist also keine Kurzstrecke, sondern ein Marathon. Einmal dort angekommen, gibt es jedoch seine klaren Vorzüge gegenüber der einstigen traditionellen Infrastruktur preis. Durch das Überwinden der Hardware können IT-Services flexibel an die täglichen Anforderungen verschiedener Anwender angepasst und entsprechend skaliert werden. Dabei verringert sich der Administrationsaufwand substantiell. IT-Entscheider haben wieder Zeit, sich mit geschäftsfördernden, strategischen Aufgaben zu befassen. Inmitten einer digitalisierten, vernetzten Welt gestalten Unternehmen mit einer SDDC-Strategie ihre Geschäftsprozesse maximal effizient und sichern sich langfristig klare Wettbewerbsvorteile.

Markus HahnMarkus Hahn verantwortet bei der Logicalis GmbH den Bereich Data Center. Seit 2013 ist er für das Unternehmen tätig und war im Vorfeld im Consulting und Presales eines namhaften deutschen Systemhauses beschäftigt.

Einen kostenlosen Ratgeber für die Modernisierung Ihres Rechenzentrums finden Sie hier.

 

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