SAP SECURITY 2017
22.11.17 - 22.11.17
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Data Centre World
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11.12.17 - 14.12.17
In Frankfurt, Messe Kap Europa

Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

Virtuelle ServerDas Trendthema Virtualisierung ist längst Alltag geworden – denkt man zumindest angesichts der Ergebnisse einer von Acronis beauftragten Studie bei IDC. Das Ergebnis: schon 2014 setzten 61 % aller kleinen und mittleren Unternehmen bereits virtuelle Technologien ein, Tendenz weiter steigend.

79% nutzen physische Server und 48% der Befragten haben eine Umgebung mit virtuellen und physischen Servern im Einsatz. Doch wie sieht es mit dem Schutz Ihrer virtuellen Systeme aus? Sind die Unternehmen ausreichend auf den Ernstfall vorbereitet? Hinzu kommt noch, dass Unternehmen neben physischen und virtuellen zunehmend auch Cloud-Umgebungen nutzen und sich folglich mit der Komplexität von Backup und Disaster Recovery in heterogenen Umgebungen konfrontiert sehen.

Egal, welche Umgebung – Ihre Daten müssen vor Verlust und bei Desastern geschützt werden. Jede Umgebung benötigt für Data Protection allerdings eine andere Technologie und Herangehensweise, da sie sich in Bezug auf Infrastruktur, Betrieb und Verwaltung sehr unterscheiden. Gerade KMUs stehen beim Sichern ihrer Daten in virtuellen Umgebungen vor etlichen Herausforderungen, da die meisten Produkte für Data Protection auf dem Markt nicht umfassend genug, umständlich zu bedienen und/oder teuer sind. Hier hält sich auch hartnäckig die Mär, dass man für virtualisierte Server eine separate Lösung für Backup und Recovery braucht. Das ist zwar tatsächlich eine Option. Doch sie eignet sich vor allem für Unternehmen, die einen großen Teil ihrer IT virtualisiert haben und sich damit auf einen der führenden Hersteller konzentriert haben. Für viele Unternehmen ist das Nebeneinander mehrerer Backup-Lösungen für physische Server und Workstation einerseits und virtuellen Maschinen andererseits eine Herausforderung. Bei drei oder mehr Backup-Lösungen kann allein die Ausarbeitung eines Business Continuity-Plans zur Strafarbeit werden.

Modulare Software-Architektur für Backup

In Gesprächen mit Unternehmen kristallisiert sich das Szenario heraus, dass gerade mittelständische Unternehmen mit interner IT, die die Umstellung von physische auf virtuelle Systeme bereits durchgeführt haben oder in naher Zukunft planen, auf der Suche nach einer geeigneten Datensicherungslösung sind, um alle ihre Umgebungen zu sichern.

Dedizierte Lösungen nur für virtuelle Umgebungen bieten zwar den Vorteil, dass sie speziell auf die Virtualisierungsplattformen zugeschnitten sind und damit spezielle Technologien der Plattform ausschöpfen können. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass zu der vorhandenen Lösung für physische Systeme noch eine zweite für virtuelle Umgebungen hinzukommt. Alternativ können Unternehmen eine Hybridlösung wählen, also eine Gesamtlösung für alle IT-Umgebungen, die die Besonderheiten der virtuellen Welt versteht, aber trotzdem auch umgebungsübergreifend agieren kann. Eine Gesamtlösung bietet unter anderem wesentlich mehr Recovery-Szenarien, beispielsweise durch die Möglichkeit erst schrittweise Systeme zu virtualisieren oder bei Problemen nur vorübergehend auf virtuelle Server umzustellen.

Und an diesem Punkt kommt Acronis ins Spiel. Das Unternehmen bietet mit Acronis Backup Advanced eine integrierte Produkt-Suite für physische, virtuelle und Cloud- Umgebungen – richtlinienbasiert mit einheitlicher Oberfläche, Verwaltung und Reporting für die komplette IT-Umgebung an, unabhängig von Unternehmensgröße, Menge und Art der Daten, Betriebssystem und Applikation.

Schutz virtueller Server Bild1

Bild 1: Die Acronis AnyData Engine.

Den Acronis Backup Advanced-Produkten liegt die Acronis AnyData Engine zugrunde. Speziell für KMUs mit hybrider IT-Umgebung entwickelt, vereinfacht die Acronis Technologie der neuen Generation Backup, Disaster Recovery und den sicheren Zugriff auf Ihre wichtigen Daten. Der Anwender muss dafür kein IT-Experte sein! Jedes Produkt der Acronis Backup-Familie ist eine umfassende Lösung, optimiert für Windows Server/Windows Server Essentials/Linux Server, VMware und einzelne PCs, um Ausfallzeit, Datenverlust und ITVerwaltungsaufwand zu reduzieren. Mit Kernfunktionen wie Wiederherstellung auf fabrikneue Hardware (Bare Metal Restore) und Acronis Active Restore reduzieren Anwender ihre Wiederherstellungszeit um durchschnittlich 50%. Einen zusätzlichen Sicherungsaspekt bietet die Cloud-Option, die sowohl einzeln genutzt als auch mit anderen Acronis Produkten kombiniert werden kann und es den Anwendern ermöglicht, jederzeit und überall auf ihre Daten zugreifen zu können. So ist es für jedes Unternehmen möglich, alle ihre gemischten Umgebungen bestmöglich abzusichern und dem Ernstfall vorzubeugen.

Die neue modulare Software-Architektur der AnyData Engine, auf der alle Acronis- Produkte basieren, lässt sowohl die Nutzung einzelner, für eine bestimmte Aufgabe optimierte Produkte als auch die Integration mehrerer Produkte zu einer Gesamtlösung zu. Sie bietet die Flexibilität mit einer dediziert auf eine Plattform zugeschnittenen Datensicherungslösung zu beginnen und jederzeit auf eine Hybridlösung ohne Kompatibilitätsschwierigkeiten zu migrieren.

Sie basiert auf mehr als 100 Patenten und bietet echte „Any-to-Any“-Absicherung. So sichert sie beliebige Daten in beliebiger Umgebung von und nach überall. Die Image- Technologie erfasst und sichert alle Daten in einem einheitlichen Backup-Format, sodass Sie beliebige Arten von Daten sichern, auf beliebigen Speichersystemen ablegen und auf verschiedene Plattformen, Betriebssysteme und Hypervisor wiederherstellen können.

Anwender können Ihre Daten an bis zu fünf Speicherorten ablegen – unter anderem in die Acronis Cloud, auf Festplatte oder Magnetband – und erhalten so den Hybrid-Schutz, den Sie im Desasterfall benötigen. Sie können Dateien, Ordner, Applikationen, Betriebssysteme oder eine gesamte Maschine in Rekordzeit an beliebiger Stelle wiederherstellen. Das schließt auch die Wiederherstellung kompletter physischer oder virtueller Umgebungen auf fabrikneue Hardware und Host-Systeme mit ein. Die Acronis AnyData Engine löst die Problematik traditioneller Plattformen oder der Kombination von Einzellösungen in Bezug auf Komplexität und Kosten.

Zusatzfaktor Migrationsmöglichkeit

Auch in KMUs spielt das Thema Migration eine große Rolle. Letztendlich ist die Migration nichts anderes als die Wiederherstellung einer Maschine auf einem anderen Medium. Anders gesagt: eine Hardware-unabhängige Wiederherstellung. Gerade in kleineren Unternehmen ist aus Kostengründen nicht immer gewährleistet, dass alle physischen Systeme gleich sind. Die Verwendung einer vorhandenen Backup-Lösung für die Migration hat den Vorteil, dass bei Problemen im Migrationsprozess die Wiederherstellung der physischen Systeme jederzeit gewährleistet ist, weil Sie immer auf die bestehenden Backups zugreifen können.

Ein großer Pluspunkt ist es, wenn eine solche Lösung die Möglichkeit bietet, die Migrationsrichtung zu ändern, also eine Migration von virtuelle auf physische Systeme vorzunehmen. Wenn beispielsweise ein Datenbanksystem in einer virtuellen Maschine läuft und die Ressourcen nicht mehr ausreichend vorhanden sind, können Anwender wieder den rückwärtigen Weg auf physische Hardware wählen. Die Acronis Unternehmenslösungen für Data Protection und Disaster Recovery geben Unternehmen genau dieses Mehr an Flexibilität und Unabhängigkeit. Dank innovativer Funktionen Serverlasten werden komplett portabel: Sichern Sie einen physischen Server und stellen sie ihn als VM wieder her (P2V), übertragen Sie Server zwischen verschiedenen Hypervisor (V2V), und stellen Sie VMs auf physischer Hardware wieder her, „de-virtualisieren“ Sie (V2P).

Anwendungsbeispiele

Kleines Unternehmen – Sicherung eines physischen AD Domänencontrollers sowie virtueller Maschinen inklusive Microsoft Exchange

Das Beispielunternehmen hat folgende hybride IT-Umgebung:

  • Zwei physische Server – einer davon der Active Directory Domänencontroller – um Verfügbarkeit für die Anwender und den Betrieb vom VMware vCenter auch dann zu garantieren, wenn die ESX(i)-Hypervisor nicht in Betrieb sind.
  • Zwei virtuelle Hosts, auf denen VMware vSphere Essentials läuft.
  • Zwei virtuelle Maschinen (VM) auf verschiedenen Host-Systemen, die Microsoft Exchange mit einer DAG-Konfiguration der Datenbank ausführen.
  • Weitere VMs für andere Aufgaben des Produktivbetriebs.

Schutz virtueller Server Bild2

Bild 2: Anwendungsbeispiel in einem kleinen Unternehmen.

Viele Unternehmen verwenden mehrere Backup-Tools, die auf die Sicherung einzelner Umgebungen ausgelegt sind. Die Herausforderung ist dabei, dass jedes Backup-Produkt nur eine bestimmte Umgebung unterstützt. Das Unternehmen in unserem Szenario würde damit 2 bis 5 verschiedene Backup-Produkte benötigen – was aufgrund des mehrfachen Aufwands für Schulung, Verwaltung, Installation, Überwachung und Reporting zahlreiche Probleme nach sich zieht. Das Unternehmen müsste zudem weitere IT-Administratoren einstellen, da mit der Produktanzahl auch der Bedarf an technischer Fachkenntnis steigt. Gerade kleine Unternehmen können sich das aber oft nicht leisten. Stattdessen entscheidet sich unser Unternehmen für die Acronis Backup Advanced Produkte als ihre Backup-Lösung für alles.

Basierend auf der Acronis AnyData Engine sichert Acronis Backup Advanced wirklich alles in dieser Umgebung – vom physischen Server und Active Directory Domänencontroller bis hin zu virtuellen Servern, Exchange oder anderen Applikationen. Jede Einzellösung ist für eine bestimmte Aufgabe optimiert, fügt sich aber problemlos zu einer Gesamtlösung zusammen. Der Systemadministrator installiert und konfiguriert alle Acronis Backup Advanced-Produkte über eine einzige Konsole und sichert damit die Maschinen der ITUmgebung bei Bedarf auf das zentrale NAS-System.

Mittelgroßes Unternehmen – Sicherung einer Hybrid-Umgebung mittlerer Größe

Unser Beispielunternehmen mittlerer Größe führt alle Schlüsseloperationen in einem speziellen ERP-System durch, das auf einem Windows Server läuft, der mit den Hardware-Sensoren ihrer Fabrikhalle interagiert. Die ERP-Infrastruktur ist nicht virtualisiert.

Die IT-Infrastruktur besteht aus:

  • Einer virtuellen Infrastruktur, basierend auf VMware vSphere für alle übrigen Produktivsysteme
  • Microsoft Active Directory, auf einem virtuellen Domänencontroller
  • Microsoft Exchange für E-Mail und Microsoft SharePoint für die gemeinsame Nutzung von Dokumenten
  • Eine Kopie der physischen Infrastruktur auf Microsoft Hyper-V zu ERP-Testzwecken

Schutz virtueller Server Bild3

Bild 3: Anwendungsbeispiel in einem mittleren Unternehmen.

In vielen Fällen implementieren mittelgroße Unternehmen traditionelle Data Protection- Plattformen der Enterprise-Klasse. Zwar behaupten Anbieter traditioneller Plattformen meist, Hybrid-Umgebungen mit einer Lösung sichern zu können, jedoch bringt dieser Ansatz insbesondere für KMUs einige Probleme mit sich. Zuerst einmal bedeutet eine traditionelle Plattform einen SPoF (Single Point of Failure), weil Sie hier einen zentralen Server haben, der verschiedene Betriebssysteme, Hypervisor, Applikationen, Dateien usw. sichert. Falls dieser Server ausfällt, fallen auch alle Backup- Aktionen aus. Bei einem Disaster Recovery müssen Sie außerdem zuerst den Backup Server installieren und konfigurieren, bevor Sie den Produktivbetrieb wiederherstellen können. Das erhöht die Zeitspanne bis zur Wiederherstellung.

Traditionelle Plattformen sind nicht gerade der beste Ansatz zur Sicherung verschiedener Einzelkomponenten beziehungsweise -aufgaben, weil hier versucht wird, für jeden alles zu sein. Für die meisten KMUs ist eine traditionelle Plattform üblicherweise zu kostenintensiv. So verursacht zum Beispiel die Anschaffung bereits signifikante Vorabkosten für Lizenz, spezielle Hardware und Netzwerkkomponenten des zentralen Kernsystems. Auch die Wartungskosten können hoch sein; kritischer sind jedoch meist versteckte Kosten:

  • Der Zeitaufwand für den Systemadministrator zur Verwaltung des komplexen zentralen Kernsystems (Hardware, Netzwerk etc.)
  • Der Zeit- und Schulungsaufwand für Einarbeitung und Zertifizierung 
  • Die höheren Kosten für qualifizierte IT-Mitarbeiter zur Backup-Betreuung
  • Die Kosten für Produktionsausfall durch längere Ausfallszeiten, verursacht von der Komplexität traditioneller Plattformen vor allem beim Disaster Recovery

Die Acronis Backup Advanced-Produkte bieten unserem Beispielunternehmen dagegen eine umfassende Absicherung. Der Systemadministrator kann über eine Oberfläche alle Maschinen sehen und diesen Richtlinien (einzeln, global oder gruppenbezogen) zuweisen.

Daniel ModelDaniel Model, Senior Manager Sales Engineering Europe bei Acronis

www.acronis.de

 

 

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